Wer im Geschäft mit Inmould-Etiketten (IML) vorne mitmischen will, der muss in der Lage sein, dünnste Folien bei maximaler Geschwindigkeit stabil zu verarbeiten. Revolutionäre Lösungen von Heidelberg ebnen hierbei immer wieder den Weg.

Jüngstes Beispiel ist der Rollenquerschneider CutStar 4.0. Er ist der Türöffner für eine Highspeed-Produktion von der Bogenzuführung bis zum Stanzen.

Sie sind vielseitig, nachhaltig und gefragt wie nie zuvor: Inmould-Etiketten. Um rund vier Prozent wächst der Markt jährlich. Immer mehr Konsumartikel werden damit verpackt, vom Speiseeis über Margarine bis zum Duschgel und Farbeimer. Ständig kommen neue Produkte dazu. Ausruhen gibt es daher nicht. Weder für die IML-Hersteller, die stetig ihre Kapazität und Produktivität steigern müssen, noch für Heidelberg, den Lösungspartner der weltweit führenden IML-Produzenten.

„Die Herausforderung ist, die zunehmend dünneren Folien bei immer höheren Geschwindigkeiten stabil zu verarbeiten“, erklärt Philipp Doley, Produktmanager Sheetfed Label bei Heidelberg.

Neuer CutStar: bis zu 30 Prozent höherer Durchsatz

Unermüdlich schraubt Heidelberg gemeinsam mit den Kunden die Performance weiter nach oben – von der Bogenzuführung bis zum Stanzen. Gerade erst ist die jüngste Generation des Rollenquerschneiders CutStar in eine neue Produktivitätsdimension vorgestoßen. Rund 30 Prozent mehr beträgt der Durchsatz. Für diesen Leistungssprung hat Heidelberg das System völlig neu konzipiert, das bereits bei Hunderten Kunden weltweit bei der Bogenzufuhr mehr Produktivität herauskitzelt.

Das Augenmerk lag dabei auf einfachster Bedienung und höchster Automation für maximale Performance bei dünnen Materialien. Dazu hat Heidelberg den CutStar in den digitalen Prinect Workflow und in die Rüstprozesse der Druckmaschine eingebunden, die durch das smarte Assistenzsystem Intellistart gesteuert werden. Die damit mögliche Push-to-Stop-Produktion eliminiert manuelle Eingriffe. Luft- und Formateinstellungen sowie der Formatwechsel erfolgen vollautomatisch. Das Ergebnis: um 50 Prozent kürzere Rüstzeiten.

Eine weitere Innovation ist die im CutStar integrierte Oberflächenbehandlung. Sie verbessert die Haftung der Farbe für eine durchgängig hohe Qualität. Tempomacher ist die speziell auf dünne Materialien ausgerichtete Messergeometrie. Im Verbund mit wartungsfreundlicher Antriebs- und intelligenter Steuerungstechnik laufen jetzt mehr Bogen pro Stunde in die Druckmaschine. Bei Folien mit einer Stärke von 50 bis 70 µm steigt der Durchsatz auf bis zu 16.000 Bogen/h, und bei geringeren Materialstärken werden bis zu 13.000 Bogen/h erreicht.

Hochgeschwindigkeit im Paket

„Wir haben bei der Neuentwicklung des CutStar von unserem Know-how rund um das IML-Performancepaket der Speedmaster XL 106 profitiert. Mit dem seit drei Jahren erfolgreich im Markt etablierten Paket erzielen unsere Anwender eine deutlich höhere Nettoleistung“, berichtet Doley. Bei Neuinstallationen überwiegen daher Maschinen mit der Highspeed-Ausstattung, häufig in Kombination mit LED-UV-Interdecktrocknern. Während LED-UV-Technologie den Wärmeeintrag minimiert, sorgt das Performancepaket für eine stabile und faltenfreie Hochgeschwindigkeitsproduktion. Dank spezieller Modifikationen in Anleger und Auslage, geändertem Bogentransfer sowie Antistatik-Einrichtungen können IML-Hersteller die empfindlichen Kunststofffolien sogar mit Materialstärken von 40 µm bei maximaler Leistung stabil verarbeiten.

Mit revolutionärer Rotationsstanze doppelt so schnell

Weiter geht es im Produktionsworkflow mit der Speedmaster XL 106-DD, der nächsten Pionierleistung von Heidelberg. Mit bis zu 10.000 Bogen/h läuft die Rotationsstanze etwa doppelt so schnell wie marktübliche Flachbettstanzen. „Aufgrund der Präzision der Zylinder und der Stanzform ist kein separates Zurichten erforderlich“, berichtet Doley. Über 60 Maschinen dieses Typs sind inzwischen weltweit im Einsatz.

Aufgrund der großen Nachfrage hat Heidelberg die Erfolgsmaschine weiterentwickelt. Für die Lochstanzung wurde sie mit einem Magnetzylinder, der feinste Pressungsverstellungen von 1 µ ermöglicht, und mit einer Absaugung ausgestattet. Die Speedmaster XL 106-DD stanzt damit die Kontur des Etiketts sowie dekorative und kleinste Injektionslöcher ab fünf Millimeter Durchmesser aus. Stanzen, ausbrechen und absaugen, alles erfolgt in einem einzigen Arbeitsschritt. Das verringert im Vergleich zur Flachbettstanze die Werkzeugkosten um bis zu 50 Prozent – bei verdreifachter Produktionsgeschwindigkeit.

Seit vergangenem Jahr ist das revolutionäre System auch mit nur einem Stanzwerk verfügbar. Die Speedmaster XL 106-D erleichtert damit Etikettendruckern den Einstieg ins rotative Stanzen.

Intelligente Services

Digitale Angebote wie Wartungsmanagement oder Performanceanalysen erhöhen die Verfügbarkeit und machen ungenutzte Effizienzpotenziale sichtbar. Die ergänzenden Leistungen sind über Serviceverträge nach Bedarf buchbar. Auch hier ist Heidelberg unangefochtener Vorreiter, genau wie im IML-Segment, in dem der Marktanteil bei rund 90 Prozent liegt.

„Durch unseren frühen Einstieg verfügen wir über einen enormen Wissensvorsprung. Diesen werden wir in enger Partnerschaft mit unseren Kunden weiter ausbauen. Für mehr gemeinsames Wachstum“, unterstreicht Doley.


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