ONBERG präsentiert mobiles Drohnenabwehrsystem auf der Techshow der Bundeswehr im Innovation Center Erding

12.05.2026

  • ONBERG stellt auf der Techshow der Bundeswehr erstmals Portfolio hochmobiler, integrierter Drohnenabwehrsysteme für militärische, zivile und industrielle Anwendungen vor
  • Ganzheitlicher Systemansatz aus Detektion, Führung und Wirkung in einer modularen, skalierbaren Architektur für kurze Reaktionszeiten in dynamischen Einsatzszenarien
  • Operativ erprobte Technologie schließt die Fähigkeitslücke bei Behörden und KRITIS-Betreibern – sofort und aus einer Hand

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12.05.2026 - Pressemeldung

ONBERG, das neu gegründete Joint Venture von HD Advanced Technologies – einer Tochtergesellschaft der Heidelberger Druckmaschinen AG – und dem US-amerikanisch-israelischen Technologieunternehmen Ondas Autonomous Systems, hat erstmals auf der Techshow der Bundeswehr im Innovation Center Erding sein Portfolio mobiler Drohnenabwehrsysteme der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ganzheitlicher Systemansatz für kritische Sicherheitsanforderungen

Das Lösungsangebot von ONBERG adressiert höchste Anforderungen der nationalen Sicherheit, des Grenzschutzes sowie militärischer, ziviler und industrieller Anwender. Vor dem Hintergrund einer realen und akuten Bedrohungslage durch Spionage, Sabotage und hybride Angriffe auf kritische Infrastrukturen, bei denen Drohnen zunehmend zu einem der meistgenutzten Mittel hybrider Militärstrategien geworden sind, bietet ONBERG einen ganzheitlichen Systemansatz zur Drohnenabwehr. Dieser vereint Detektion, Führung und Wirkung in einer integrierten, modular skalierbaren Architektur, in der technologische Einzelkomponenten zu einer durchgängigen Gesamtlösung zusammengeführt werden. Angesichts von rund 2.000 vom KRITIS-Dachgesetz erfassten Infrastrukturen in Deutschland, bei deren Ausfall potenziell hunderttausende Menschen betroffen sein können, steigt der Handlungsdruck auf Betreiber erheblich an. Die Lösungen von ONBERG werden in Deutschland entwickelt, produziert und betreut und sind sofort einsatzbereit. Sie ermöglichen einen wirksamen und regulatorisch konformen Schutz kritischer Infrastrukturen.

Fokus auf hochmobile, mehrschichtige C UAS Systeme

Im Mittelpunkt der Präsentation stand ein hochmobiles, mehrschichtiges Drohnenabwehrsystem (Counter Unmanned Aircraft Systems, C UAS), das speziell zum Schutz beweglicher Kräfte und kritischer Infrastrukturen vor tieffliegenden UAS-Bedrohungen ist. Das System vereint Erkennung, Verfolgung, Identifikation und Bekämpfung von Drohnen, sowie Lokalisierung des Piloten in einer einheitlichen Architektur und ermöglicht damit eine durchgehende Schutzwirkung bei sehr kurzen Reaktionszeiten – auch in dynamischen Einsatzszenarien mit hohem Operationstempo.

Multisensorik und integrierte Führungsarchitektur

Zum Einsatz kommen passive RF-Sensoren von Sentrycs zur frühzeitigen Warnung und zur gleichzeitigen, emissionsfreien Verfolgung mehrerer Drohnen. Ergänzt wird das System durch Radarsysteme zur großflächigen Luftraumüberwachung sowie KI gestützte EO/IR Sensorik zur Detektion, Klassifizierung und Verfolgung selbst schwer erkennbarer Ziele. Sämtliche Sensordaten werden in einem zentralen Führungs und Kontrollsystem zusammengeführt, das ein konsistentes, lageübergreifendes Gesamtlagebild erzeugt und den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Einsatzorte im Sinne gestaffelter Verteidigungskonzepte unterstützt.

Die Lösung ist flexibel integrierbar – sowohl auf unbemannten Bodenfahrzeugen (UGVs) von Roboteam und HD Advanced Technologies als auch auf fahrzeuggebundenen Plattformen. Damit eignet sich das System gleichermaßen zum Schutz manövrierender Einheiten wie auch größerer eingesetzter Verbände.

Kombinierter Effektorenansatz für maximale Wirksamkeit

ONBERG setzt bei den Wirkmitteln auf einen kombinierten Ansatz: Neben der Cyber-Übernahme der feindlichen Drohne mit anschließender kontrollierter Landung kommen autonome Abfangdrohnen vom Typ „Iron Drone Raider“ zum Einsatz, die gegnerische UAS mithilfe von Netzen zur Landung bringen. Alle Effektor-Maßnahmen sind in einen koordinierten Einsatzrahmen eingebettet und ermöglichen eine abgestimmte, mehrschichtige Abwehr unterschiedlicher Bedrohungsszenarien.

ONBERG als integrierter Anbieter mit europäischer Wertschöpfung

Raymond Mutz, CEO von ONBERG, erklärte: „Unser Ziel ist es, ONBERG als führenden One-Stop-Shop für autonome Drohnenabwehr auf Basis europäischer Lieferketten zu etablieren. Damit werden wir erstmals einen vollständig integrierten Schutz aus einer Hand bieten – made in Brandenburg. Durch die Kombination bewährter, sofort einsatzfähiger Technologien mit industrieller Umsetzungskraft leisten wir einen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas und stärken unsere Verteidigungsfähigkeit.“

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Thomas Fichtl
Leiter Global Communications Tel.: +49 (0)6222 82 67123
E-Mail: thomas.fichtl@remove-this.heidelberg.com

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ONBERG präsentiert mobiles Drohnenabwehrsystem auf der Techshow der Bundeswehr im Innovation Center Erding

12.05.2026

ONBERG, das neu gegründete Joint Venture von HD Advanced Technologies – einer Tochtergesellschaft der Heidelberger Druckmaschinen AG – und dem US-amerikanisch-israelischen Technologieunternehmen Ondas Autonomous Systems, hat erstmals auf der Techshow der Bundeswehr im Innovation Center Erding sein Portfolio mobiler Drohnenabwehrsysteme der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ganzheitlicher Systemansatz für kritische Sicherheitsanforderungen

Das Lösungsangebot von ONBERG adressiert höchste Anforderungen der nationalen Sicherheit, des Grenzschutzes sowie militärischer, ziviler und industrieller Anwender. Vor dem Hintergrund einer realen und akuten Bedrohungslage durch Spionage, Sabotage und hybride Angriffe auf kritische Infrastrukturen, bei denen Drohnen zunehmend zu einem der meistgenutzten Mittel hybrider Militärstrategien geworden sind, bietet ONBERG einen ganzheitlichen Systemansatz zur Drohnenabwehr. Dieser vereint Detektion, Führung und Wirkung in einer integrierten, modular skalierbaren Architektur, in der technologische Einzelkomponenten zu einer durchgängigen Gesamtlösung zusammengeführt werden. Angesichts von rund 2.000 vom KRITIS-Dachgesetz erfassten Infrastrukturen in Deutschland, bei deren Ausfall potenziell hunderttausende Menschen betroffen sein können, steigt der Handlungsdruck auf Betreiber erheblich an. Die Lösungen von ONBERG werden in Deutschland entwickelt, produziert und betreut und sind sofort einsatzbereit. Sie ermöglichen einen wirksamen und regulatorisch konformen Schutz kritischer Infrastrukturen.

Fokus auf hochmobile, mehrschichtige C UAS Systeme

Im Mittelpunkt der Präsentation stand ein hochmobiles, mehrschichtiges Drohnenabwehrsystem (Counter Unmanned Aircraft Systems, C UAS), das speziell zum Schutz beweglicher Kräfte und kritischer Infrastrukturen vor tieffliegenden UAS-Bedrohungen ist. Das System vereint Erkennung, Verfolgung, Identifikation und Bekämpfung von Drohnen, sowie Lokalisierung des Piloten in einer einheitlichen Architektur und ermöglicht damit eine durchgehende Schutzwirkung bei sehr kurzen Reaktionszeiten – auch in dynamischen Einsatzszenarien mit hohem Operationstempo.

Multisensorik und integrierte Führungsarchitektur

Zum Einsatz kommen passive RF-Sensoren von Sentrycs zur frühzeitigen Warnung und zur gleichzeitigen, emissionsfreien Verfolgung mehrerer Drohnen. Ergänzt wird das System durch Radarsysteme zur großflächigen Luftraumüberwachung sowie KI gestützte EO/IR Sensorik zur Detektion, Klassifizierung und Verfolgung selbst schwer erkennbarer Ziele. Sämtliche Sensordaten werden in einem zentralen Führungs und Kontrollsystem zusammengeführt, das ein konsistentes, lageübergreifendes Gesamtlagebild erzeugt und den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Einsatzorte im Sinne gestaffelter Verteidigungskonzepte unterstützt.

Die Lösung ist flexibel integrierbar – sowohl auf unbemannten Bodenfahrzeugen (UGVs) von Roboteam und HD Advanced Technologies als auch auf fahrzeuggebundenen Plattformen. Damit eignet sich das System gleichermaßen zum Schutz manövrierender Einheiten wie auch größerer eingesetzter Verbände.

Kombinierter Effektorenansatz für maximale Wirksamkeit

ONBERG setzt bei den Wirkmitteln auf einen kombinierten Ansatz: Neben der Cyber-Übernahme der feindlichen Drohne mit anschließender kontrollierter Landung kommen autonome Abfangdrohnen vom Typ „Iron Drone Raider“ zum Einsatz, die gegnerische UAS mithilfe von Netzen zur Landung bringen. Alle Effektor-Maßnahmen sind in einen koordinierten Einsatzrahmen eingebettet und ermöglichen eine abgestimmte, mehrschichtige Abwehr unterschiedlicher Bedrohungsszenarien.

ONBERG als integrierter Anbieter mit europäischer Wertschöpfung

Raymond Mutz, CEO von ONBERG, erklärte: „Unser Ziel ist es, ONBERG als führenden One-Stop-Shop für autonome Drohnenabwehr auf Basis europäischer Lieferketten zu etablieren. Damit werden wir erstmals einen vollständig integrierten Schutz aus einer Hand bieten – made in Brandenburg. Durch die Kombination bewährter, sofort einsatzfähiger Technologien mit industrieller Umsetzungskraft leisten wir einen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas und stärken unsere Verteidigungsfähigkeit.“

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Bild: Das Lösungsangebot von ONBERG adressiert höchste Anforderungen der nationalen Sicherheit, des Grenzschutzes sowie militärischer, ziviler und industrieller Anwender.

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Bildmaterial sowie weitere Informationen über das Unternehmen stehen im Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG unter www.heidelberg.com sowie in der Media Library zur Verfügung.

Wichtiger Hinweis

Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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Leiter Global Communications

Tel.: +49 (0)6222 82 67123

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Specialist Group Communication

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