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Effekte der Transformation bei Heidelberg im 1. Quartal 2020/21 bereits sichtbar

13.08.2020

  • Umsatz und Auftragseingang von Covid-19-Pandemie wie erwartet noch stark belastet, jedoch Erholungstendenzen stetig spürbar
  • EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis dank Ertrag aus Neuordnung der betrieblichen Altersvorsorge bei 60 Mio. €
  • Ertrag im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich durch den Verkauf der Gallus-Gruppe und von CERM N.V. im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwartet
  • Vorzeitige Rückzahlung der Hochzinsanleihe im September wird zu nachhaltiger Verbesserung des Finanzergebnisses führen
  • Prognose für das Geschäftsjahr 2020/21 unverändert

Dank der konsequenten und zeitnahen Umsetzung von zentralen Maßnahmen des im März dieses Jahres gestarteten Transformationsprogramms zur Steigerung von Profitabilität, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung realisiert die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) bereits im abgelaufenen ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (1. April bis 30. Juni 2020) positive Effekte – und stemmt sich so auch erfolgreich gegen massive operative Belastungen aus der Covid-19-Pandemie.

Die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise haben Umsatz und Auftragseingang im ersten Quartal zwar wie erwartet stark belastet: So lag der Umsatz mit rund 330 Mio. € rund ein Drittel unter dem Vorjahresquartal (502 Mio. €). Der Auftragseingang ging in den ersten drei Monaten insgesamt um 44 Prozent auf 346 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 615 Mio. EUR), wobei sich im Juni eine deutliche Besserung gegenüber den beiden Vormonaten des Quartals abzeichnete. Auch im Juli setzt sich dieser Aufwärtstrend weiter fort. Trotz der herausfordernden Marktentwicklung weist Heidelberg aufgrund eines Ertrags aus der Neuordnung der betrieblichen Altersvorsorge in Höhe von 73 Mio. € ein EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis von 60 Mio. € (Q1 2019/20: 14 Mio. €) aus. Infolgedessen fiel das Ergebnis nach Steuern im Quartal mit 5 Mio. € positiv aus (Vorjahr: -31 Mio. €). Heidelberg ist angesichts einer auf 122 Mio. € reduzierten Nettofinanzverschuldung (Vorjahr: 391 Mio. €) in einer finanziell stabilen Position.

Durch das umfassende Maßnahmenpaket im Rahmen des Transformationsprogramms, das Verbesserungen der Strukturen, der Organisation und die Trennung von Verlustbringern und Randbereichen des Portfolios umfasst, soll die Profitabilität von Heidelberg mittelfristig um rund 100 Mio. € verbessert werden.

„Das Quartal war erwartungsgemäß, wie in fast allen Branchen und vor allem im exportorientierten Maschinenbau, stark von der Covid-19-Pandemie belastet. Die konsequente Umsetzung unseres Transformationsprogramms hilft uns dabei, stabil durch die Krise zu kommen. Finanziell sind wir solide aufgestellt, die Portfoliobereinigung schreitet voran, und unsere Kosteneffizienzmaßnahmen zeigen bereits erste positive Effekte. Gleichzeitig spüren wir, dass der Markt allmählich zurückkommt und verzeichnen in der Folge wieder steigende Auftragseingänge. Mit unseren Marktinitiativen richten wir uns konsequent auf die Anforderungen unser Kunden in diesen herausfordernden Zeiten aus. Wir sind zuversichtlich, mit den richtigen Angeboten und Lösungen stetig weiter zu punkten”, sagt Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

In den nächsten Quartalen rechnet das Unternehmen mit weiteren positiven Effekten aus den Kosteneffizienzmaßnahmen und einem zusätzlichen Ertrag im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich durch den Verkauf der Gallus-Gruppe, der im laufenden Kalenderjahr abgeschlossen werden soll. Zudem hat Heidelberg das belgische Tochterunternehmen CERM N.V. Ende Juli im Rahmen eines Management-Buyouts verkauft. CERM entwickelt insbesondere Management-Informationssoftware für den schmalbahnigen Etikettenmarkt, den Heidelberg mit dem Verkauf von Gallus desinvestiert hat. Aus dieser Transaktion generiert Heidelberg einen Abgangsgewinn von rund 8 Mio. €. Mit den beiden Portfoliomaßnahmen führt Heidelberg die konsequente Ausrichtung auf das profitable Kerngeschäft im Bogendruck fort. Gleichzeitig führt dies zu einer weiteren finanziellen und bilanziellen Stärkung, die dem Konzern unmittelbar in der aktuellen Marktkrise zugutekommt.

Vorzeitige Rückzahlung der Hochzinsanleihe im September wird zu nachhaltiger Verbesserung des Finanzergebnisses führen
Erstes Quartal 2020/21: Die Finanzkennzahlen im Detail
Free Cashflow verbessert, Nettofinanzverschuldung auf niedrigem Niveau
Ausblick für laufendes Geschäftsjahr unverändert – hohe Erträge aus Portfoliobereinigungen stärken Heidelberg weiter
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