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Auftragseingang und Umsatz nach neun Monaten auf Vorjahresniveau – anhaltend schwieriges Marktumfeld belastet Profitabilität im 3. Quartal und im Gesamtjahr 2019/20

20.01.2020

  • Operatives Ergebnis im 3. Quartal durch Einmalertrag leicht verbessert
  • Umsatz- und operative Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2019/20 aufgrund schwieriger werdender Rahmenbedingungen angepasst
  • Maßnahmenpaket in Bearbeitung, um künftige Profitabilität deutlich zu steigern

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) zeigt in den ersten neun Monaten (1. April bis 31. Dezember 2019) des Geschäftsjahres 2019/20 in Summe bei Umsatz und Auftragseingang eine stabile Entwicklung. Das anhaltend schwierige Marktumfeld führte allerdings im dritten Quartal zu einer rückläufigen Entwicklung bei Umsatz und operativem Ergebnis.

Beim Auftragseingang konnte nach neun Monaten mit 1.900 Mio. EUR insgesamt das Vorjahresniveau erreicht werden (Vorjahr: 1.912 Mio. EUR). So lag der Auftragseingang im dritten Quartal mit 636 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 606 Mio. EUR. Insbesondere in China und den USA konnte das Auftragsvolumen gesteigert werden, während das Geschäft in Deutschland und weiteren Teilen Europas weiter schwach ist.

Der Umsatz lag nach neun Monaten des Geschäftsjahres mit 1.690 Mio. EUR noch auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 1.693 Mio. EUR). Der Umsatz im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fiel jedoch aufgrund der konjunkturbedingten Investitionszurückhaltung in Deutschland, Großbritannien und im Rest Mitteleuropas mit 567 Mio. EUR geringer aus als erwartet und lag unter dem Vorjahreswert von 579 Mio. EUR.

Das EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis lag im dritten Quartal (1. Oktober bis 31. Dezember 2019) bei 47 Mio. EUR, nach 39 Mio. EUR im Vorjahresquartal. Das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres beinhaltet einen positiven Einmalertrag von rund 25 Mio. EUR aus dem Verkauf der Gesellschaft Hi-Tech Coatings. Belastend wirkten insbesondere das geringere Volumen, unter Druck stehende Margen im Handelsgeschäft mit Verbrauchsmaterialien und regionale Verschiebungen mit einem unvorteilhafteren Produktmix. Gleichzeitig standen hohen Vorleistungen im Bereich des Digitaldrucks noch zu geringe Umsätze entgegen. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen zu Kostensenkungen konnten diese Entwicklung noch nicht ausgleichen.

In den ersten neun Monaten lag das EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis bei 117 Mio. EUR, nach 101 Mio. EUR im Vorjahr. Dementsprechend fiel das Vorsteuerergebnis mit rund 5 Mio. EUR leicht positiv aus (Vorjahr 1 Mio. EUR), nach Steuern war das Ergebnis mit –10 Mio. EUR leicht negativ (Vorjahr –2 Mio. EUR). Der Free Cashflow verbesserte sich nach neun Monaten inklusive des Verkaufs der Hi-Tech Coatings auf –73 Mio. EUR (Vorjahr: –120 Mio. EUR).

Umsatz- und operative Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2019/20 aufgrund schwieriger werdender Rahmenbedingungen angepasst
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Robin Karpp
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