Klampfer Gruppe zieht nach einem Jahr „Heidelberg Subscription“ positive Bilanz

09.10.2019

  • Effizientere Prozesse und höhere Performance führen zu einer durchschnittlichen Produktivitätssteigerung von rund 13 Prozent
  • Daten erweisen sich als Schlüssel im Verbesserungsprozess
  • Heidelberg übernimmt bei Klampfer planmäßig auch Bestandsverwaltung für Verbrauchsmaterialien

Die Klampfer Gruppe mit Hauptsitz im österreichischen St. Ruprecht an der Raab war im April 2018 einer der ersten Kunden, der bei der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) einen umfassenden Subskriptionsvertrag unterschrieben hatte. Die Subskriptionsvereinbarung umfasst das komplette Druckvolumen der Klampfer Gruppe für insgesamt fünf Jahre. Heidelberg installierte dazu eine neue Speedmaster XL 106 und eine Speedmaster SX 52 sowie die dazugehörende Software und liefert alle Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen. Zudem hatte die Klampfer Gruppe mit Heidelberg einen Consumables Versorgungsvertrag für die bereits im Jahr 2016 gelieferte Speedmaster XL 106-8P geschlossen. Nach jetzt über einem Jahr Erfahrung mit dem Modell zieht Klampfer eine positive Zwischenbilanz: „Mit der Einführung von „Heidelberg Subscription“ konnten wir die Effizienz unserer Abläufe im Drucksaal deutlich erhöhen. Zugleich stieg die Performance unserer Druckmaschinen deutlich und stärker als erwartet, so dass wir zusätzliche Ressourcen für den Ausbau unseres Kundengeschäfts zur Verfügung haben“, so Daniela Klampfer, Geschäftsführerin der Klampfer Gruppe. „Die Entscheidung für ‚Heidelberg Subcscription‘ war damit goldrichtig“

Effizientere Prozesse – deutlich höhere Performance

Im Zuge der Einführung von „Heidelberg Subscription“ konnte Klampfer mit Beratung von Heidelberg die Abläufe im Drucksaal deutlich verbessern. Die Positionen der Druckmaschinen orientieren sich heute exakt am Materialfluss, die Wege zwischen den einzelnen Arbeitsstationen wurden verkürzt, die Standflächen für Papier und Material sind genau markiert und der ganze Produktionsbereich ist jederzeit aufgeräumt.

Unter anderem mit Hilfe folgender Maßnahmen stieg die Performance der Druckmaschinen innerhalb eines Jahres deutlich: Die Rüstzeiten sanken im Durchschnitt um über 21 Prozent, die Druckgeschwindigkeit stieg um durchschnittlich rund fünf Prozent, die Makulatur sank im Durchschnitt um 19 Prozent. Dadurch lassen sich bei Klampfer im Monat allein rund 110.000 Makulaturbogen einsparen, was einer tatsächlichen Papierersparnis von insgesamt rund 60.000 Bogen entspricht. Die Gesamtproduktivität stieg durchschnittlich um rund 13 Prozent. Insgesamt stehen damit pro Monat knapp 250 Arbeitsstunden für andere Tätigkeiten zur Verfügung.

„Mit „Heidelberg Subscription“ unterstreichen wir, dass wesentliche Performance- Steigerungen in industriellen Druckbetrieben hauptsächlich durch das optimierte Zusammenspiel aller Komponenten wie Maschine, Verbrauchsgüter, Software, Serviceeinsatz sowie relevante Führungsgrößen aus unseren Daten erzielt werden“, so Prof. Dr. Hermann, Vorstand Lifesycle Solutions und Chief Digital Officer bei Heidelberg. „Voraussetzung dafür ist die umfassende Analyse und Bewertung der Ausgangssituation, aber auch ein partnerschaftliches Zusammenwirken mit dem Team im Drucksaal.“

Heidelberg übernimmt bei Klampfer auch Bestandsverwaltung für Verbrauchsmaterialien – „Vendor Managed Inventory“

Nach der Einführungsphase von „Heidelberg Subscription“ bei der Klampfer Gruppe übernimmt Heidelberg jetzt auch wie geplant die sogenannte lieferantengesteuerte Bestandsverwaltung der Verbrauchsmaterialien (Vendor Managed Inventory). Ab sofort steuert Heidelberg damit die komplette Logistikkette von Verbrauchsmaterialien des Unternehmens. Dies erhöht den Kundennutzen des Vertragsmodells zusätzlich. Für Klampfer erhöht sich die Flexibilität dadurch weiter und das Unternehmen kann sich noch stärker auf die Belange seiner Kunden fokussieren, während das Lagermanagement bei Heidelberg verbleibt.

Das „Vendor Managed Inventory erfolgt via einer von Heidelberg entwickelten App sowie im cloudbasierten Zusammenspiel mit dem Heidelberg Assistant und schafft so zugleich eine vollständige Transparenz für die Klampfer Gruppe über ihre Warenströme.

Über „Heidelberg Subscription“

Heidelberg setzt mit dem Subskriptionsmodell auf einen wachsenden Trend für Pay-Per-Use im Maschinenbau, um sich dadurch weiter unabhängig vom reinen Verkauf von Druckmaschinen zu machen. Der Kunde bezahlt in diesem Modell von Heidelberg ausschließlich für eine produktive industrielle Leistung, also für die Anzahl der bedruckten Bogen. Im neuen digitalen Geschäftsmodell sind in der höchsten Ausbaustufe im abzurechnenden Bogenpreis das gesamte Equipment, alle benötigten Verbrauchsmaterialien, wie Druckplatten, Farben, Lacke, Waschmittel, Gummitücher und ein umfassendes, auf Verfügbarkeit ausgerichtetes Serviceangebot, eingeschlossen. Mit neuen Varianten des digitalen Geschäftsmodells macht Heidelberg das Angebot für immer mehr Druckereien attraktiv.

Der Rollout des Subskriptionsmodells verläuft planmäßig und soll weiter ausgebaut werden. Das Etablieren von Pay-Per-Use-Modellen im industriellen Offsetdruck ist Ergebnis der fortlaufenden digitalen Transformation von Heidelberg sowie seiner Software- und Datenkompetenz. Heidelberg bietet dem Kunden das „smarte“ Gesamtsystem bestehend aus Maschine, Services, Verbrauchsmaterialien, Beratung und Softwarelösungen an. Die stabile Führung eines solchen Gesamtsystems ist ohne Big-Data-Anwendungen, beispielsweise in der vorausschauenden Wartung, und Heidelbergs Push-to-Stop-Ansatz zum autonomen Drucken undenkbar.

Videomaterial und weitere Informationen zum Subskriptionsangebot von Heidelberg erhalten Interessenten hier: www.heidelberg-subscription.com

Siehe auch die Presseinformation zu Vendor Managed Inventory.
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Bild 1: Nach über einem Jahr Erfahrung mit „Heidelberg Subscription“ zieht Klampfer eine positive Zwischenbilanz: Effizientere Prozesse und mehr Performance erleichtern Klampfer das weitere Wachstum.

Bild 2: Heidelberg Subscription bei Klampfer Gruppe: Effizientere Prozesse und höhere Performance führen zu einer durchschnittlichen Produktivitätssteigerung von rund 13 Prozent.

Weitere Informationen über die Klampfer Gruppe unter:
www.klampfer-druck.at
www.druckhaus.at

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