"Erfolg braucht
Zahlen und Fakten."

Datenbasiertes Druckerei-
management.

Hier sehen Sie das englischsprachige Interview im Video.

Herr Thirlby, beim Ausschöpfen der maximalen Maschinenleistung kennen Sie sich als ehemaliger Heidelberg Kunde so gut aus wie kaum ein anderer. Worauf kommt es an?

Der Schlüssel zu mehr Performance liegt in den vorgelagerten Prozessen. Entscheidend ist, wie schnell der Job auf die Maschine kommt. Dazu müssen alle Produktionsdaten systematisch gesammelt und ausgewertet werden. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zu schlanken, automatisierten Workflows - und damit zu einem Smart Print Shop.

Welche Rolle spielt Software heute für den Erfolg einer Druckerei?

Eine sehr große. Denn die Vernetzung aller am Druckprozess beteiligten Systeme erfolgt über Software. Die gute Nachricht für die Drucker: Dank Prinect sind Maschinen und Prozesse mittlerweile so intelligent geworden, dass der Upstream-Prozess bis zur Druckmaschine komplett automatisiert ablaufen kann.

Automatisierung und Vernetzung - spielen Sie damit auf die Push to Stop-Philosophie von Heidelberg an?

Richtig. Push to Stop zeigt, was maximal an Automation und Vernetzung möglich ist. Aber auch, dass Profitabilität und Geschäftserfolg nicht allein von der Maschine abhängen. Jeder, der eine Speedmaster XL 106 kauft, hat erst einmal die gleichen Startbedingungen. Wieviel Gewinn er damit letztlich macht, darüber entscheidet Wissen. Beispielsweise Wissen darüber, wie ein Fertigungsprozess gestrafft und der Durchsatz erhöht werden kann. Oder auch die Frage: Mit welchen Produkten und Preisen sich bei welchen Kunden mehr Aufträge erzielen lassen. Diese Einsichten liefert Prinect.

Also künftig weniger Bauchgefühl und mehr Daten getriebenes Business?

Genau das ist der Mehrwert von Prinect: Die zentrale Geschäftsplattform erleichtert es Betrieben, ihre Daten gewinnbringend zu nutzen. Prinect sammelt Informationen entlang der Wertschöpfungskette. Dadurch werden alle Faktoren transparent, die Profitabilität und Produktivität beeinflussen. Der Drucker weiß also, wo er ansetzen muss, um besser zu werden.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Viele Betriebe fragen sich, warum im Durchschnitt nur jedes fünfte Angebot in einen konkreten Auftrag mündet. Prinect liefert faktenbasierte Antworten: Es zeigt, welche Produktanforderungen – z.B. zu Lieferzeiten und Qualität – unterschiedliche Kunden haben und welchen Preis sie zu zahlen bereit sind. Es zeigt zudem, in welchen Produkt- oder Marktsegmenten die eigenen Stärken liegen, um das Geschäft entsprechend auszurichten.

Auf die Produktion bezogen zeigt Prinect, wo der Druckprozess unterbrochen wird und warum ein Jobwechsel 20 Minuten dauert. Die Plattform liefert harte Daten und Kennzahlen. Mit diesem Wissen im Rücken - wir sprechen von Business Intelligence - kann das Management einer Druckerei bessere Geschäftsentscheidungen treffen, etwa in Bezug auf Investitionen, Preisfindung oder das Produktportfolio.

Prinect umfasst also einen operativen und einen kaufmännischen Workflow?

Ja, beides gehört zusammen. Je effizienter die Produktion, desto geringer die Kosten. Dadurch können Produkte zu einem attraktiven Preis angeboten und mehr Aufträge gewonnen werden. Hinzu kommt: Durch den vernetzten, konsistenten und hoch performanten Prinect-Produktionsfluss, wird das Management entlastet. Anstatt viel Zeit darauf zu verwenden, Aufträge möglichst wirtschaftlich durch die Fertigung zu schleusen, kann es sich strategischen Aufgaben widmen.

Der hoch performante Produktionsfluss mit Prinect - wie muss man sich das im Detail vorstellen?

Ein zentraler Punkt: Prinect minimiert Prozessvariablen und manuelle Eingriffe, so genannte Touchpoints. Dazu wird eine Rundumsicht auf alle Abläufe geliefert - von der Kalkulation bis zu Postpress. Das ist wichtig, denn alles hängt mit allem zusammen und beeinflusst sich gegenseitig.

Können Sie auch hier ein Beispiel nennen?

Nun, viele Unternehmen wechseln sechs Mal am Tag das Bogenformat an derselben Druckmaschine. Das verursacht etwa zwei Stunden Leerzeit und einen Mehraufwand in der Weiterverarbeitung. Mit Prinect lassen sich Prozessparameter wie Bogengröße oder Farbkonfiguration so optimieren, dass weniger Änderungen beim Umrüsten anfallen. Über diese standardisierten Einstellungen wird festgelegt, wie ein Auftrag abgearbeitet wird, ohne dass jemand eingreifen muss. Prinect steuert jedoch nicht nur die Fertigungskette, sondern es kalkuliert auch die Kosten und entscheidet bei mehreren Maschinen, auf welcher der Auftrag am wirtschaftlichsten produziert wird.

Was kann ich insgesamt an Performance herausholen?

Betriebe können ihren Ausstoß verdoppeln oder ihre Kosten halbieren.

Perfekte Integration: Prinect Workflow.

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