Kundeninterview:

Mohammed Yousuf Tinwala, Saima Packaging, Pakistan.

Saima Packaging ist eine der größten Offset-Verpackungsdruckereien Pakistans. Mit der Hilfe von Heidelberg und einer neuen Speedmaster XL 106 möchte die Firma ihren Umsatz in den nächsten fünf Jahren mehr als verdoppeln. Firmengründer Mohammed Yousuf Tinwala erläutert seine Ziele und nennt Fakten.

Mohammed Yousuf Tinwala

Gründer, Saima Packaging

Erzählen Sie uns etwas über Ihren Werdegang.

Ich wuchs zusammen mit zehn Geschwistern in einer Zweizimmerwohnung auf. Schon als Kind habe ich hart gearbeitet. Ich fing klein an, habe die Ärmel hochgekrempelt und bin immer wieder Wagnisse eingegangen. Anfang der 1970er-Jahre war ich als Druckereiagent tätig. Um mir etwas hinzuzuverdienen, gründete ich eine winzige Druckerei, die gerade mal vier Quadratmeter groß war.

Und heute?

Heute bin ich mit Leib und Seele Drucker. Saima Packaging wurde 1972 gegründet. Der Produktionsbetrieb hat eine Größe von ca. 23.000 Quadratmetern. Das Unternehmen beschäftigt 450 Mitarbeiter und generiert mehr als 4 Milliarden Rupien Umsatz. Dies entspricht ca. 36 Mio. USD (Stand: Januar 2018). Unser Zweischichtbetrieb läuft 20 Stunden pro Tag und widmet sich ausschließlich dem Druck von Verpackungen für Lebensmittel, Zigaretten, Arzneimittel und Kosmetika. Unter anderem gehören Philip Morris, Unilever, Abbott, Reckitt Benckiser und McDonald's zu unseren Kunden.

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Was ist das Besondere an Saima Packaging?

Wir drucken seit vielen Jahren für multinationale Unternehmen. Das bedingt die Einhaltung internationaler Standards – ganz gleich ob die Druckmaschinen in der Schweiz oder in einem Entwicklungsland wie Pakistan laufen. Unsere Kunden wissen aus Erfahrung, dass sie sich auf uns und die von uns gelieferte Qualität verlassen können. Für uns zahlt sich die Kombination aus Qualität nach internationalen Standards und Zuverlässigkeit aus – vor allem jetzt, wo der Wettbewerb auch in Pakistan zunimmt. Allein in Karachi gibt es vier- bis fünfhundert Druckereien, die sich um Aufträge reißen. In ganz Pakistan dürften es rund 1.200 sein.

Wie würden Sie Ihre Managementphilosophie beschreiben?

Mir ist durchaus bewusst, dass wir unsere ehrgeizigen Wachstumsziele nicht allein dadurch verwirklichen werden, dass wir moderne Maschinen verwenden. Genauso wichtig für den Erfolg des Unternehmens sind unsere hochqualifizierten Mitarbeiter. Darum kümmern wir uns um jeden unserer 450 Beschäftigten persönlich. Wir versuchen ihren individuellen Problemen am Arbeitsplatz auf den Grund zu gehen und rasch Lösungen zu finden. Wir sind stets bestens über alle Prozesse im Unternehmen informiert und kümmern uns bei Bedarf um jedes noch so kleine Detail.

Welcher Faktor ist für den Erfolg einer Druckerei am entscheidensten?

Ich persönlich halte Zuverlässigkeit für überaus wichtig. Ich bin wirklich stolz darauf, dass es seit der Gründung von Saima nicht eine einzige Lieferverspätung über das vereinbarte Limit hinaus gegeben hat. Neben gleichbleibend hoher Qualität, wettbewerbsfähigen Preisen und schneller Auftragsverarbeitung ist Zuverlässigkeit die Grundvoraussetzung für langfristige Kundenbeziehungen, das steht für mich fest. Ich bin sogar überzeugt, dass die Einhaltung von Lieferterminen die wichtigste Voraussetzung in Sachen Kundenloyalität ist.

Wie kam es zu Ihrer Zusammenarbeit mit Heidelberg?

Heidelberg genießt in Pakistan von jeher einen ausgezeichneten Ruf. Der hiesige Service ist genauso hervorragend, wie es die Maschinen sind. Unsere Kooperation mit Heidelberg begann 1987 mit einer 12 Jahre alten Gebrauchtmaschine, eine SORK im 50 x 70 Format. 2002 folgte eine Fünffarbenmaschine des Typs CD 102 mit Lackierwerk. 2004 kam eine Speedmaster CD 102 -LYYLX mit sechs Farben hinzu. Mit dieser Investition konnten wir unsere Position auf dem pakistanischen Markt für Zigarettenschachteln deutlich ausbauen. Die CD 102 ist voll für UV-Lackierungen konfiguriert und kann praktisch jeden Bedruckstoff verarbeiten. Heutzutage verarbeitet Saima allein für den Tabakbereich rund 600 Tonnen Karton pro Monat. Seit 2011 läuft bei uns eine Sechsfarbenmaschine des Typs Speedmaster XL 105 mit Doppellackierfunktion.

Warum die neue Speedmaster XL 106?

Im Juli 2017 haben wir beschlossen, unsere alte CD 102 Dopellackmaschine durch eine neue Speedmaster XL 106 – 6 LYYLX zu ersetzen, die unsere neue Vorzeigedruckmaschine sein wird, wenn wir sie im Januar 2018 erhalten. Selbstverständlich ist auch sie für UV-Druck ausgerüstet. In Pakistan ist die XL 106 die erste Maschine ihrer Art. Mit dieser Anschaffung sichert sich Saima einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.

Wie lauten Ihre geschäftlichen Ziele?

Wir möchten unsere Erfolgsgeschichte unbedingt fortsetzen, und Heidelberg und die neue Speedmaster XL 106 sollen uns dabei helfen. Das ehrgeizige Ziel für die nächsten fünf Jahre: 10 Milliarden Rupien Umsatz (ca. 100 Mio. USD). Dies entspricht einer Zunahme um das Zweieinhalbfache.

Auch mein Sohn Abdul Aleem Tinwala steht voll hinter unseren Wachstumsambitionen. Er übernimmt schon jetzt immer mehr Verantwortung für das Unternehmen und wird irgendwann die Führung ganz übernehmen. An der Seite unseres professionellen Managementteams freuen wir beide uns über ausgezeichnete Wachstumsaussichten – vor allem auf dem Gebiet flexibler Verpackungen, wie sie in der Nahrungsmittelindustrie gang und gäbe sind.

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Dazu gehören beispielsweise Verpackungen für Instant-Suppen, Kunststoffflaschen für Softdrinks, Joghurtbecher oder Aluminiumfolie zum Verpacken von Butter. Wir sind zuversichtlich, dass sich diese Verpackungen auch in Pakistan zunehmender Beliebtheit erfreuen werden, auch wenn Nahrungsmittel in ländlichen Gegenden überwiegend lose verkauft werden.

Mr. Tinwala, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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