#PressingAhead.

"Wie gestaltet sich die wirtschaftliche
Situation von Heidelberg?"

Heidelberg kommt mit der im November letzten Jahres angestoßenen Transformation zur Steigerung von Profitabilität, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung zügig voran: Nach der finanziellen Stabilisierung durch die Übertragung von 380 Mio. € aus dem Treuhandvermögen des Heidelberg Pension Trust e.V. im März 2020 gehen jetzt wesentliche Strukturmaßnahmen in die Umsetzung. So haben wir zum Juni eine neue organisatorische Struktur umgesetzt, die mit schlankeren Prozessen und deutlich verbessertem Kundenfokus ein effizienteres Management des Kerngeschäfts ermöglicht. Insgesamt soll die Profitabilität von Heidelberg durch das Maßnahmenpaket um 100 Mio. € verbessert werden. In dem anhaltend schwierigen Marktumfeld, bedingt durch die Covid-19-Pandemie, sehen wir uns durch das Programm für die Zukunft gestärkt.

2019 war für uns das Jahr der Klarheit und der Konsequenzen. Wir haben noch vor der Covid-19-Krise das umfassendste Umbauprogramm unserer jüngeren Unternehmensgeschichte angeschoben, um den profitablen Kern von Heidelberg zu stärken. Jetzt setzen wir alles daran, unsere Finanzbasis weiter zu stabilisieren und mittelfristig nachhaltig profitabel zu werden. Wir treiben die Umsetzung mit Hochdruck voran, um Heidelberg zu einem besseren Unternehmen zu machen und haben bereits wichtige Meilensteine erreicht. Vor allem in Zeiten der Krise hilft uns dies zusätzlich, als starker Partner an der Seite unserer Kunden zu stehen und diese aktiv zu unterstützen.

Wir haben ein festes finanzielles Fundament und einen langen Atem. Stabilität in der Krise ist unsere Ausgangsposition für einen möglichen Aufschwung.
Wir stellen uns schlanker auf und senken die Gewinnschwelle. Positive Perspektiven in unseren Märkten geben Zuversicht für künftige Entwicklungen.
Wir fokussieren uns auf das profitable Kerngeschäft. Als Technologieführer und Full-Service Anbieter (Produkte & Services) sind wir mit unserem Kerngeschäft ein stabiler Partner für unsere Kunden.

Dabei richtet sich der klare Fokus der Strategie auf die Steigerung der Profitabilität unseres Unternehmens und damit auf diejenigen Märkte und Marktsegmente, die profitabel sind und in denen Heidelberg eine weltweit führende Stellung einnimmt. So konnte beispielsweise in der Region Asia/Pacific der Auftragseingang trotz Covid-19-bedingter Rückgänge im vierten Quartal insgesamt auf 683 Mio. EUR gesteigert werden (Vorjahr 658 Mio. €). Hierbei wirkten sich maßgeblich Bestellungen aus China positiv aus, wo wir bereits heute mit rund 850 Mitarbeitern breit aufgestellt sind, um Wachstumschancen zu realisieren. Zudem sind wir als weltweit größter Lieferant für den Verpackungsdruck ideal aufgestellt, um von dem Potenzial der großen Wachstumsmärkte wie China zu profitieren. Mittlerweile realisieren wir bereits rund 50 Prozent unseres Offsetmaschinen-Umsatzes in diesem Marktsegment.

Wir haben unsere Profitabilität klar in den Blick genommen – das ist unsere strategische Marschroute und der Weg, den wir konsequent weitergehen werden. Wir stellen uns damit so auf, dass wir an einer Markterholung deutlich partizipieren können. Dazu passt, dass sich der Free Cashflow, der vor allem aufgrund des Zuflusses von rund 324 Mio. EUR aus dem Treuhandvermögen bei 225 Mio. EUR (Vorjahr: –93 Mio. EUR), positiv entwickelt hat. Damit hat sich Heidelberg in dem wirtschaftlichen schwierigen Umfeld finanziell deutlich stabilisiert.

Finanzielle Stabilität

Nettofinanzverschuldung deutlich gesenkt

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Heidelberg seine Nettofinanzverschuldung durch die Rückübertragung von rund 380 Mio. EUR aus dem Treuhandvermögen des Heidelberg Pension-Trust e. V. in das Unternehmen zum Geschäftsjahresende 2019/20 auf 43 Mio. EUR deutlich gesenkt und steht heute so stabil da, wie seit Jahren nicht mehr. Auch das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zum EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis (Leverage) lag mit 0,4 auf niedrigem Niveau. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um aus eigener Kraft – auch in der aktuellen historischen Krise der Weltwirtschaft – unsere Position als zuverlässiger Partner unserer Kunden zu sichern.

  • Traditionell unterjähriger Anstieg der Nettofinanzverschuldung durch Aufbau von Beständen und höherem Umsatzanteil in der zweiten Geschäftsjahreshälfte.
  • Im Geschäftsjahr 2019/20 insgesamt höheres Verschuldungsniveau durch Erstanwendung von IFRS 16 (rd. 50 Mio. €) und durch eine höhere Kapitalbindung (NWC)
  • Zum Stichtag sank die Nettofinanzverschuldung bedingt durch den höheren Liquiditätsbestand dennoch deutlich auf 43 Mio. € (31. März 2019: 250 Mio. €).

Stabiler Finanzierungsrahmen und ausreichend Liquidität

Die Säulen unseres Finanzierungsportfolios – Kapitalmarktinstrumente (Unternehmensanleihe und verbleibende Anteile der Wandelanleihe), syndizierte Kreditlinie sowie sonstige Instrumente und Förderdarlehen – sind mit einem Gesamtvolumen von rund 590 Mio € gut ausbalanciert. Das ausstehende Volumen der Wandelanleihe wurde zum 30. März 2020 mittels Ausübung der Put-Option durch Anleihegläubiger auf rund 17 Mio € reduziert. Wir planen, die Unternehmensanleihe im Laufe des Geschäftsjahres 2020/2021 zurückzuführen. Zeitpunkt und Beschluss zur Umsetzung stehen jedoch unter dem Vorbehalt der weiteren geschäftlichen Entwicklung in Bezug auf die Auswirkungen der aktuellen weltweiten Covid-19-Pandemie. Die nur in Teilen gezogene syndizierte Kreditlinie wurde von rund 320 Mio € auf rund 267 Mio € reduziert. Sie verschafft uns gemeinsam mit den zum Stichtag vorhandenen Barmitteln finanzielle Flexibilität in Bezug auf die anstehende Neuausrichtung und das operative Tagesgeschäft der weltweiten Organisation.

  • Die Säulen unseres Finanzierungsportfolios – Kapitalmarktinstrumente (Unternehmensanleihe und verbleibende Anteile der Wandelanleihe), syndizierte Kreditlinie sowie sonstige Instrumente und Förderdarlehen – sind zum Stichtag mit einem Gesamtvolumen von rund 590 Mio. € gut ausbalanciert.
  • Das ausstehende Volumen der Wandelanleihe wurde zum 30. März 2020 mittels Ausübung der Put-Option durch Anleihegläubiger auf rund 17 Mio. € reduziert.
  • Unternehmensanleihe (HYB) soll weiterhin im Laufe des Geschäftsjahres 2020/2021 zurückgeführt werden.
  • Die nur zu einem Drittel in bar gezogene syndizierte Kreditlinie wurde von rund 320 Mio. € auf rund 267 Mio. € reduziert. Sie verschafft uns gemeinsam mit den zum Stichtag vorhandenen Liquiden Mitteln von rund 430 Mio. € finanzielle Flexibilität in Bezug auf die anstehende Neuausrichtung und das operative Tagesgeschäft der weltweiten Organisation.

Mittel- bis langfristig gehen wir davon aus, dass das umfassende Maßnahmenpaket zur Neuausrichtung dazu beiträgt, die zukünftige Profitabilität unseres Unternehmens und die Finanzierungskraft für zukünftiges Wachstum nachhaltig zu verbessern.

Präsentation Bilanzpressekonferenz 2019/2020

Geschäftsbericht 2019/2020

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