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Digitalisierung: "Welchen Mehrwert kann ich
von Heidelberg erwarten?"

Big Data, Cloud-Computing, künstliche Intelligenz (KI), Vernetzung und Business Analytics sind weit mehr als nur Schlagworte, wenn es um die Digitalisierung der Druckbranche geht. Denn in der Summe stehen diese Begriffe für eine strategische Neuausrichtung der gesamten Druckproduktion mit dem Ziel, die Produktivität zu steigern, um schneller Gewinne zu erzielen. Und diese Strategie geht auf: Druckereien, die systematisch und konsequent digitalisieren, erzielen messbare Erfolge – nicht nur bei den betrieblichen Kennzahlen, sondern auch bei der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

Prozesse standardisieren und automatisieren

Digitalisierung in der Druckindustrie bedeutet im Wesentlichen: vorhandene Potenziale in der Prozesskette ausschöpfen, neue Geschäftsmöglichkeiten nutzen und Business-Daten für mehr Transparenz und die fortwährende Selbstoptimierung nutzen. Genau hier setzt Heidelberg mit dem Smart Print Shop und dem „Ökosystem für die Druckindustrie“ an.

Kürzere Lieferzeiten und kleinere Auflagen sind schon seit Jahren in allen Bereichen unserer Industrie ein wesentliches und herausforderndes Thema. Lange Zeit galt die technische Weiterentwicklung aller für die Produktion benötigten Maschinen als einziger und wichtigster Hebel, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Inzwischen hat sich allerdings eindrucksvoll gezeigt, dass nur die wenigsten Druckereien in der Lage sind, das heutige Maschinentempo überhaupt zu nutzen. Nicht die Maschinen sind der Flaschenhals. Es sind die manuellen Prozesse und Touch Points.

Um maximale Produktivität zu erreichen, sind deshalb weitergehende Lösungen erforderlich, die so flexibel und anpassungsfähig sind, wie unsere Kunden und deren Aufträge es erfordern. Deshalb können unsere Produkte und Maschinen Produktions- und Administrationsprozesse standardisieren und automatisieren. Dadurch werden sämtliche Prozesse wiederholbar, vergleichbar und bewertbar, wodurch sie schneller Gewinn abwerfen.

Mehr Automatisierung, weniger Touch Points

Am Beispiel von Intellistart 3 und Intellirun in der Speedmaster 2020 Generation lässt sich eindrucksvoll zeigen, welche Möglichkeiten die maschinelle Digitalisierung heute bietet. Auf Basis der Auftragsdaten errechnet die Software der Maschine eine sinnvolle und damit wirtschaftliche Abfolge der abzuarbeitenden Druckaufträge. Gleichzeitig wissen intelligente Assistenten in der Maschine, zum Beispiel Wash oder Powder Assist, was für die Vorbereitung des nächsten Auftrags notwendig ist. Dementsprechend passen sie ihre Einstellungen selbstständig an. Die Maschine arbeitet automatisch die Auftragsreihenfolge ab. Manuelle Eingriffe durch Bediener und Wechselzeiten werden auf ein Minimum reduziert. Das Ergebnis ist Push to Stop: maximale Automatisierung, während manuelle Touch Points auf ein Minimum reduziert sind.

Prinect – die digitale Klammer

Die Klammer über den gesamten Produktionsprozess bietet unser Prinect-Workflow, z. B. mit dem Prinect Business Manager und dem Prinect Production Manager. Alle relevanten Daten werden direkt an Vorstufe, Plattenproduktion sowie Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen übermittelt – und zwar unabhängig vom Druckverfahren. Die Produktion kann mit Offsetmaschinen oder Digitaldrucksystemen erfolgen.

Selbstoptimierung durch Vernetzung

Diese Effizienzsteigerung setzt sich im gesamten Umfeld der Druckproduktion fort. Sie geht also weit über die Vernetzung innerhalb der Druckerei hinaus. Auch Maschinenservices, Mitarbeitertrainings und regelmäßiges Benchmarking mit anderen Druckbetrieben sind beispielsweise integrale Bestandteile der Digitalisierung von und mit Heidelberg.

Die digitale Schnittstelle für den Kunden zu Heidelberg ist hier der Heidelberg Assistant. Er nutzt die Heidelberg Cloud als Datenbasis für Echtzeitinformationen und umfassende Analysen. Mehr als 13 000 installierte Maschinen und 25 000 Prinect-Softwaremodule liefern kontinuierlich aussagekräftige Zustands- und Leistungsdaten.

Auf diesen anonymisierten Daten beruht der Performancevergleich im Heidelberg Assistant. Bei diesem Vergleich wird nicht die im jeweiligen Betrieb erzielte Performance der Maschinen miteinander verglichen, sondern die produzierten Jobs. Somit können sich unsere Kunden direkt mit ihren relevanten Mitbewerbern vergleichen, Produktivitätslücken identifizieren, versteckte Potenziale entdecken und ihr Geschäftsmodell entsprechend anpassen und optimieren.

Als zusätzliche Unterstützung zur Identifizierung von Produktivitätslücken bieten wir zukünftig die Performance Advisor Technology (PAT), die auf Basis künstlicher Intelligenz gezielte Optimierungsvorschläge bieten wird.

Mehr über den Heidelberg Assistant

Datenbasiertes Vertragsgeschäft

Die Print Site Contracts oder „Subskriptionsmodelle“ sind der nächste Schritt in der Umsetzung des Smart Print Shop. Dabei werden Verbrauchsmaterialien, Dienstleistungen, Software, Performanceberatung, Training und Equipmentlösungen zu variablen Angebotspaketen zusammengestellt.

Alle Pakete zielen auf die Gesamtanlageneffektivität (OEE) beim Kunden ab und beruhen entweder auf monatlichen Gebühren oder tatsächlichem Output. Auf Basis fundierter Datenanalysen werden der ganzheitliche Blick auf die Prozesse und die Performance des Betriebs geschärft und neue Lösungswege identifiziert. Prozesse werden vor allem bei den Subskriptionsangeboten kontinuierlich optimiert, was die digitale Transformation beschleunigt.


Weitere Details zu unseren Print Site Contracts finden Sie hier:

Print Site Contracts


Die konsequente Abrundung unseres digitalen Angebots bildet der

eShop


Aus der anonymisierten Datenbasis der Heidelberg Cloud geben wir gerne auch einen Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Lage der weltweiten Druckindustrie:

PMI Klima Report

Wir sind und bleiben
Ihr Partner in der
Printmedien-Industrie.


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