Die exakten Farbwerte einhalten und Fehler im Druckbild vermeiden
– was bislang zwei Geräte oder Arbeitsschritte erforderte, das erledigt das Farbmesssystem Prinect Image Control 3 spielend auf einmal.

Die Lösung kombiniert dazu die spektrale Farbmessung und Bildfehlererkennung in einem Arbeitsgang. Das ist nicht nur weltweit einzigartig, sondern spart vor allem Zeit und Kosten ein.

Fehler im Druckbild – etwa durch Kratzer, Butzen oder Schmieren – sind ärgerlich und führen zu Reklamationen. Um eine tadellose Qualität bei Färbung und Druckbild zu liefern, hatten Verpackungsdrucker, denen eine stichprobenhafte Kontrolle ausreicht, bislang jedoch nur die Wahl zwischen zwei suboptimalen Lösungen: eigens für die Bildfehlererkennung angeschaffte Zusatzgeräte beziehungsweise zu diesem Zweck aufgerüstete Online-Farbmesssysteme, die jedoch viel Zeit oder gar einen zweiten Messvorgang benötigen. Oder aber Inline-Inspektionssysteme. Diese erkennen zwar auf jedem Bogen noch so kleine Fehler, allerdings ist eine 100%ige Inspektion des gesamten Druckauftrags nicht immer unbedingt erforderlich.

„Bei vielen hochwertigen Verpackungen, etwa für Getränke und Kosmetik, ist es weniger das fehlende Komma in der 4-Punkt-Schrift. Vielmehr muss der Gesamteindruck der Verpackung fehlerfrei und farblich exakt sein. Stichprobenweise Kontrollmessungen sind hierzu meist völlig ausreichend“, weiß Bernd Utter, Produktmanager Farbmesstechnik. Prinect Image Control 3 mit der Option „Offline Inspection“ ist genau für diese Anforderung gemacht.

Pro Kontrollmessung bis zu 5 Minuten Zeitersparnis

Prinect Image Control 3 kann nämlich genau das, was andere Systeme nicht leisten: den gesamten Bogen spektral scannen. Diese Fähigkeit schafft den entscheidenden Vorsprung bei der Druckbildkontrolle, sowohl in Bezug auf die Färbung als auch auf Fehler: „Der Druckbogen muss nur einmal gemessen werden. Das bedeutet Entfall einer zweiten Messung oder gar Transport zu einem anderen Ort. Die Zeitersparnis liegt bei 2 bis 5 Minuten pro Bogen im Format 75 cm x 106 cm“, erklärt Utter.

Hinzu kommt: Die Fehleranalyse läuft auf einem separaten Rechner. Bildfehlererkennung und Farbmessung können dadurch parallel erfolgen. Prinect Image Control 3 übergibt hierzu die Messdaten an die Inspektions-Software. Während diese die Bildfehlererkennung im Hintergrund erledigt, kann Prinect Image Control 3 bei vollem Tempo innerhalb von 25 Sekunden bereits den nächsten Druckbogen scannen.

Kleinste Fehler zuverlässig erkennen

Als zweiten entscheidenden Vorteil hebt Utter die hochpräzise Messung des Druckbildes von der Bogenvorderkante bis zur Hinterkante hervor: „Prinect Image Control 3 erzeugt einen 200-dpi-Scan. Diese extrem hohe Auflösung mit 50 Millionen Messpunkten sorgt nicht nur für eine absolut farbtreue Bildregelung über den gesamten Bogen. Sie ist auch der Garant für eine hohe Inspektionsgüte bei jedem Nutzen im Druckbild.“

Abgleich mit PDF-Datei oder Gutbogen

Wird ein Fehler im Druckbild erkannt, wird dieser sofort am Wallscreen der Druckmaschine angezeigt. Der Drucker entscheidet mit einem Mausklick, ob der gescannte Bogen mit der PDF-Datei aus der Vorstufe oder mit einem zuvor erstellten Gutbogen oder Ganzbogen-Proof verglichen werden soll. Diese Wahloption schafft maximale Flexibilität. Auch innerhalb eines Druckauftrages kann gewechselt werden.

Bei jeder Prüfung wird ein Bildfehlerprotokoll erstellt. Dieses wird automatisch gespeichert und kann nach Auftragsende zusammen mit dem ebenfalls von Prinect Image Control 3 erzeugten Farbreport zur Produktionsoptimierung ausgewertet werden.

Verstellbarer Präzisionsgrad der Qualitätskontrolle

Die Bedienung der Lösung erfolgt komfortabel am Wallscreen des Maschinenleitstands Prinect Press Center oder an einem separaten Bildschirm. Die benötigten Referenzdaten werden über den digitalen Prinect Workflow automatisch bereitgestellt. Eine Integration in andere gängige Workflowsysteme des Verpackungsdrucks ist selbstverständlich ebenso möglich. Besonderes Highlight: Der Drucker kann die Genauigkeit der Inspektion verstellen, ohne den Bogen erneut scannen zu müssen. Das bedeutet einen enormen Zeitvorteil bei kritischen Motiven oder schlechten Bedruckstoffen.

Deckweißregelung und Farbarchive inklusive

Druckereibetriebe profitieren zusätzlich von weiteren gewinnbringenden Features. So bietet Prinect Image Control 3 als einziges Farbmesssystem am Markt die Möglichkeit, mittels eines ganz normalen Druckkontrollstreifens das Deckweiß zu messen und zu regeln. „Die zuverlässige Steuerung von Deckweiß und Buntfarben beim Druck auf Folie oder aluminiumkaschiertem Karton spart pro Auftrag schnell 400 bis 500 Bogen Makulatur ein“, berichtet Utter.

Nutzer von Prinect Image Control 3 erhalten zudem freien Zugriff auf die Farbtabellen für PantonePLUS®, HKS und FOGRA51-52/PSO. Des Weiteren besteht Anschluss an die zentrale Farbdatenbank im Prinect Production Manager wo neue Farben im CxF-Format eingelesen werden können. Die Farbdaten stehen sofort allen Anwendern des Unternehmens bereit.

Per Mausklick nachrüstbar

Offline-Inspection ist schnell und einfach nachrüstbar. Die Option muss lediglich freigeschaltet werden. „Offline-Inspection ist nicht nur eine qualitativ hochwertige, sondern durch den Verzicht auf teure Zusatzkomponenten an Image Control 3 auch eine preisgünstige Lösung für eine effiziente und zuverlässige Inspektion im Verpackungsdruck“, resümiert Utter.


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