Studierende im Interview

Schulische Laufbahn?

Zum Ende meiner Schulzeit an der Hauptschule entschloss ich mich, einen Hochschulabschluss zu erwerben. Über die Wirtschaftsschule (Mittlere Reife) und das Wirtschaftsgymnasium konnte ich mein selbst gestecktes Ziel im Jahr 2006 erreichen. Nach dieser etwas verlängerten Schulzeit stand das Thema Studium vorerst nicht mehr auf meiner Agenda. Im September 2006 begann ich deshalb meine Berufsausbildung zum Informatikkaufmann bei Heidelberg. Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung im Jahr 2009 und nach drei Jahren bei Heidelberg im Bereich „Sales & Marketing“ als Sachbearbeiter packte mich der Wunsch, doch noch ein Studium zu absolvieren. Im Jahr 2012 startete ich das DHBW Studium zum Wirtschaftsinformatiker mit der Studienrichtung „Application Management“.

Warum ein Studium und warum dieser Studiengang?

Mit einem abgeschlossenen Studium ergeben sich einem noch viel mehr Möglichkeiten sich in einem Unternehmen entfalten zu können, da mehr potenzielle Stellen zu Auswahl stehen. Das Studium zum Wirtschaftsinformatiker war für mich eine konsequente Weiterentwicklung meines bisherigen Werdegangs.

Wieso zu Heidelberg?

Dazu muss ich kurz etwas zu meiner Berufsausbildung bei Heidelberg erzählen… Bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle zum Informatikkaufmann hatte ich die Möglichkeit zwischen einem etwas kleinerem, mittelständischen Unternehmen und Heidelberg auszuwählen. Aufgrund der vielseitigeren Möglichkeiten in einem weltweit agierenden Unternehmen mit unterschiedlichsten Abteilungen und Themengebieten, entschied ich mich damals für Heidelberg. Mit den positiven Erfahrungen aus meiner Berufsausbildung war ich natürlich auch stark daran interessiert, mein Studium gemeinsam mit Heidelberg zu meistern.

Was zeichnet das Studium bei Heidelberg besonders aus?

Die Möglichkeit, sein Studium bei Heidelberg weitestgehend nach den persönlichen Interessen mitgestalten zu können. Wie schon erwähnt, gibt es zu den interessanten Themengebieten auch sehr viele kompetente und engagierte fachliche Betreuer, die sich für euch Zeit nehmen und einem zur Seite stehen.

Interessantestes Projekt während des Studiums?

Von meinem ersten Praxisprojekt „Konzeption und Implementierung eines Verwaltungssystems der mobilen Endgeräte der HDM AG“ bis hin zu meiner Bachelorarbeit „Teile-Identifikation mit mobilen Endgeräten (TIME) bei der Heidelberger Druckmaschinen AG - Technologierecherche und Konzepte“ gab es während der Praxisphasen sehr viele spannende Projekte. Darüber hinaus wurden nicht nur Konzeptentwürfe erstellt, sondern auch aktiv einige Projekte umgesetzt. So findet sich noch heute eine während der Praxisphase mit der Programmiersprache ABAP erstellte SAP-Transaktion in unserem produktiven SAP-System. Auch die in meinem letzten Praxisprojekt erstellte „C++ SAP NW RFC Schnittstelle“ mit „late/dynamic binding“ ist bis heute fester Bestandteil von View2Connect. Es gibt nicht nur sehr viele interessante Projekte bei Heidelberg, sondern man kann damit auch einen echten Mehrwert für das Unternehmen schaffen. Die Projekte finden Anwendung im Unternehmen und das motiviert zusätzlich.

Momentaner Job?

Nach dem erfolgreichen Studium wurde ich 2015 im Bereich „Smart Factory“ als Software-Entwickler C++ übernommen. Aktuell entwickle ich u. a. an der Produktfamilie View2Connect mit. Auf Basis von 2D/3D-Produktdaten erhält man mit der Anwendungssoftware View2Connect eine intuitive und nachhaltige Kollaborations- und Kommunikationsplattform. Mein jetziges Arbeitsgebiet bereitet mir sehr viel Spaß. Ich entwickle mit meinen sehr netten Kolleginnen und Kollegen Tools und Anwendungen für die PLM (Product Lifecycle Management)-Prozesskette.

Meine Zukunft?

Wie ja mein Lebenslauf ganz gut aufzeigt, schließe ich einen weiterführenden Master-Studiengang prinzipiell nicht aus. Nichtsdestotrotz bin ich aktuell sehr glücklich mit meiner Arbeitsstelle und meinem Aufgabengebiet. In der Zukunft könnte ich mir daher eine Vertiefung der Tätigkeit, z.B. mit mehr Projektverantwortung vorstellen.

Tipps für angehende Studierende?

Die Praxisphasen unbedingt dazu nutzen, möglichst viele verschiedene Abteilungen und somit Themengebiete bei Heidelberg kennenzulernen. Dies hilft später bei der Entscheidung, welche Richtung man einschlagen will. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Am Anfang des Studiums hatte ich die Wahl zwischen der Studienrichtung „Application Management“ und „Software Engineering“. Bei der Studienrichtung „Software Engineering“ waren mir die Inhalte zu entwicklungslastig und ich entschied mich für „Application Management“. Durch mein persönliches Bestreben unterschiedliche IT-Themengebiete kennenzulernen, wandelte sich mein ursprüngliches Bild. Bei Praxisprojekten kam ich mit der Softwareentwicklung in Berührung und bin heute selbst als Softwareentwickler tätig. In den verschiedenen Abteilungen, in denen man während des Studiums mitarbeitet, baut man ein extrem nützliches Netzwerk innerhalb des Unternehmens auf, auf das man immer wieder zurückgreifen kann.

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