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Rund 15 Prozent Produktivitätsgewinn.

Maul-Druck in Braunschweig ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in der dritten Generation mit 70-jähriger Firmengeschichte. Im Jahr 2004 übernahmen die Brüder Jörg und Kai Maul, gelernte Mediengestalter bzw. Offsetdrucker, die Geschäftsleitung von ihrem Vater Hans-Joachim. Gegründet wurde Maul-Druck bereits im Jahr 1947 vom Großvater Richard. Das Unternehmen ging aus dem Braunschweiger Musik-Verlag hervor und somit gehörte der Druck von Notenheften für den eigenen Musikalienhandel zu Richard Mauls ersten Aufträgen.

Heidelberg-Affinität

Bereits der Großvater startete seine Arbeit mit einem Heidelberger Zylinder. In die erste Vierfarben-Maschine Heidelberg Speedmaster im Format 70 x 100 wurde 1987 investiert. Im Jahr 2007 erwarben die Brüder Jörg und Kai Maul eine Feldtestmaschine XL 105-5 von Heidelberg, die bereits Technik enthielt, welche erst im folgenden Jahr auf der drupa vorgestellt wurde. Neben einem prozesslos arbeitenden CtP-Belichter des Typs Suprasetter stammt unter anderem auch der Sammelhefter ST 300 mit Umschlaganleger und sechs Stationen aus dem Hause Heidelberg.

Sieben gegen fünf

Im A3-Bereich waren sieben Druckwerke vorhanden, verteilt auf eine 15 Jahre alte Heidelberg Speedmaster SM 52-5 P sowie eine 12 Jahre alte Speedmaster SM 52-2. Letztere kam allerdings nur noch selten zum Einsatz. Somit erörterten Kai Maul und Norbert Schäfer vom Vertrieb der Heidelberg-Niederlassung in Berlin eine produktivere Ersatzinvestition. Auf diese Weise wollte man die Vorteile der neuesten SX-Maschinengeneration von Heidelberg nutzen, um das ständig wachsende Volumen für den A3-Bereich im Offsetdruck abzudecken.

Heidelberg vermittelte daraufhin einen guten Händler, der die gebrauchten Maschinen in Zahlung nahm und auch demontierte und installierte im Juni 2016 eine neue Speedmaster SX 52-5 bei Maul-Druck. Das über die Jahre gewachsene Vertrauen in die Firma Heidelberg zahlte sich somit wieder einmal aus. Die Produktivität wurde durch die neue Maschine um circa 15 Prozent gesteigert. Zu dieser Produktivitätssteigerung trug nicht nur eine neue Hardware sondern auch die neue Software – sprich die aktuelle Workflow-Version, welche vom Maschinenleitstand Prinect Press Center 2 gesteuert wird – bei.

Besser und schneller

Kai Maul nennt als ersten Vorteil die bessere Farbführung und erläutert: »Mit der Maschine der neuen SX-Generation von Heidelberg haben wir uns dank kurzer Rüstzeiten und schnell erreichter Fortdruckgeschwindigkeiten bei ausgezeichneter Druckqualität einen klaren Vorteil verschafft. Dabei kommen die Voreinstellungen nun direkt aus der Vorstufe. Weniger Makulatur und die durchschnittlich um rund 3.000 Bogen pro Stunde schnellere Geschwindigkeit der SX-Maschine führten bei uns zur Abwicklung von ca. 30 Prozent mehr Aufträgen in der selben Zeit.«

Kontrolle vom Leitstand aus

Die neue Speedmaster SX 52-5 bei Maul wird vom Prinect Press Center 2 gesteuert, die Farbführung über die in den Leitstand integrierte Steuerung Prinect Easy Control geregelt. Die programmierbaren Waschfunktionen für Gummituch, Druckzylinder und Farb- bzw. Feuchtwerk, das Filmfeuchtwerk Alcolor, die prozessorientierte Bedienerführung Intellistart und der Plattenwechsler AutoPlate beschleunigen die Rüstvorgänge entscheidend und unterstützen die Drucker im schnellen Erreichen der Fortdruckstabilität. Das fünfte Farbwerk wird bei Maul-Druck für das Aufbringen von Schutzund Dispersionslack eingesetzt.

Schneller Offset

Mit dem Wechsel zur neuesten Maschinengeneration von Heidelberg für das A3-Format setzt Maul-Druck ein starkes Argument gegen den online vertretenen Wettbewerb. Mit Webshare-Zugang ausgestattet ist man nun eine der schnellsten Offsetdruckereien in der Region.

www.mauldruck.de

Quelle: Grafische Palette vom 10.01.2017, Seite N10

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