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Das Glossar der Heidelberg Website erklärt Ihnen in alphabetischer Reihenfolge eine Vielzahl von Fachausdrücken rund um das Thema Druck und einige Begriffe aus der Produktwelt von Heidelberg.

Klicken Sie einfach auf den Buchstaben Ihrer Wahl, um die gewünschten Informationen zu erhalten.

Oberlängen
Bezeichnet den obersten Punkt der Versalhöhe und die Ausdehnung der Schrift von der Schriftlinie bis zur Oberkante des Versalbuchstabens.
Oblique (englisch "schräg")
Schriften, die nach vorn geneigt dargestellt sind. Dies dient in der Regel als Ersatz für eine nicht vorhandene kursive Variante der betreffenden Schrifttype.
OEB (Open E-Book)
Initiative zur Förderung von elektronischen Büchern durch die Definition eines Standards für das Datenformat der von ihnen zum Lesen sichtbar gemachten Texte. Unter dem Namen Open E-Book Publication Structure veröffentliche das Herstellergremium Open E-Book Authoring Group im September 1999 eine erste Norm dieser Art. Mit ihr sollen verschiedene E-Book-Typen gleichermaßen lesbar gemacht werden. Als technische Basis für die Spezifikation dienen die Formatierungssprachen HTML und XML.
Offsetdruck
Als Flachdruckverfahren basiert der Offsetdruck auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten von druckenden und nicht druckenden Bereichen der Druckform. Beim Drucken nehmen die lipophilen (ölfreundlichen) Bildstellen die ölartige Druckfarbe an, die bildfreien hydrophilen Stellen stoßen sie ab. Der Offsetdruck arbeitet indirekt: Die Druckform überträgt das Druckbild auf einen Gummizylinder, der seinerseits das Papier beziehungsweise anderes Material bedruckt. Man unterscheidet Bogenoffset- und Rollenoffsetdruck. Ersterer verwendet Papierbogen, letzterer Papierrollen als Rohmaterial.
Offsetpapier
Holzfreie und holzhaltige Naturpapiere sowie ungestrichene Recyclingpapiere in satinierter oder maschinenglatter Ausführung, die sich für die Verarbeitung im Offsetdruck eignen.
Offset-Tiefdruck-Konversion (OT)
Verfahren zur Herstellung von Tiefdruckformen, bei dem gerasterte Offsetfilme als Vorlagen dienen. Als besonderer Vorteil gilt, dass man Andrucke oder Proofs nicht aufwändig mit Tiefdruck-Maschinen anfertigen muss, sondern mit Hilfe der Offsetfilme produzieren kann. Dies ist möglich, weil die Tonwertwiedergabe der Offsetvorlagen der des Tiefdruckprodukts entspricht.
Ogilvy, David
Der amerikanische Unternehmer David Mackenzie Ogilvy (geboren 23. Juni 1911 in England, gestorben 21. Juli 1999 in Frankreich) galt zu späteren Lebzeiten als "Great Old Man" der Werbung, man bezeichnete ihn als Genie der Werbebranche. Sein Buch "Confessions of an Advertising Man" von 1963 zählt zu den Klassikern der Branche. 1948 gründete Ogilvy in New York die Werbeagentur Hewitt, Ogilvy, Benson & Mather (HOB&M). Heute ist das Unternehmen als Ogilvy & Mather in über 70 Ländern weltweit aktiv.
One-to-One Marketing
Aktivitäten in den Bereichen Marktforschung, Werbung und Vertrieb, die sich an einzelne Kunden richten und deren individuelle Wünsche und Vorlieben berücksichtigen. Durch das Internet, das direkte Interaktion mit Verbrauchern erlaubt, ist One-to-One-Marketing auch in Märkten mit großen Kundenzahlen möglich geworden, die sich zuvor nur pauschal ansprechen ließen. Online-Händler können das Verhalten der Besucher ihrer Website durch Software automatisch auswerten lassen und mit gezielten, individuellen Angeboten reagieren.
Opazität
Grad der Lichtundurchlässigkeit von Papier. Beidseitig bedrucktes Papier sollte eine möglichst hohe Opazität besitzen. Ein höherer Holzanteil im Papier sowie Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxyd steigern die Opazität.
Open Source Software
Als Alternative zum herkömmlichen kommerziellen Modell, nach dem Softwarehersteller Computerprogramme entwickeln und Nutzungsrechte gegen Entgelt anbieten, ist die so genannte Open Source Software grundsätzlich kostenlos verfügbar. Sie darf beliebig genutzt und weiterverbreitet werden. Zudem ist auch der Quellcode offen und darf verändert werden. Als einzige Bedingung muss der Nutzer solche Veränderungen bekannt machen und ebenfalls weitergeben. Auf diese Weise soll Open Source Software gemeinsames geistiges Eigentum aller Entwickler und Anwender werden und durch die gemeinsame Entwicklungsarbeit ein höheres Qualitätsniveau erreichen als herkömmlich produzierte Software. Das bekannteste Beispiel für Open Source Software ist das Betriebssystem Linux.
Ozalid-Kopie
Als Kontrollmittel für Vollständigkeit, Position und Inhalt von Druckvorlagen (Proof) dienten lange Zeit Kopien mit Lichtpauspapier, Blaupausen oder nach dem Markennamen des Papiers Ozalid-Kopien genannt. Die Grundlage dafür bildet das 1917 patentierte Diazotypie-Verfahren des Benediktiner-Paters Gustav Kögel (geboren 1882 in München, gestorben 1945 in Karlsruhe). Back to top


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