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Wachter GmbH produziert erfolgreich mit "Prinergy"

30.08.1999


Einer der ersten europäischen Konzeptkunden von Heidelberg und Creo für die neue Workflow-Management-Lösung "Prinergy" war die Wachter GmbH, ein Betrieb für Medientechnologien, Fullservice und Druck in Bönnigheim bei Stuttgart/Deutschland. Seit Anfang Mai dieses Jahres setzt die Wachter GmbH »Prinergy« voll in der Produktion ein. "Prinergy ist ungleich schneller als unser bisheriger Workflow", sagt Geschäftsführer Martin Wachter, "es ist stabil, und wir können uns hundertprozentig auf die Ergebnisse verlassen." So wurde auch die neue vision+work-Broschüre "PDF-Workflow / Basics" mit "Prinergy" produziert. Diese ist die erste Broschüre eines insgesamt vierbändigen Werkes aus der neuen Lehrbuchreihe "vision+work" von Heidelberg und Creo, die über die Einsatzmöglichkeiten des Portable Document Formats (PDF) von Adobe und die Vorteile von reinen PDF-Workflows berichtet. Als Autor zeichnet der bekannte PDF-Experte Stephan Jaeggi.

Spezialisiert auf Qualität
1952 gründete Eugen Wachter das Unternehmen, das heute sehr viel mehr als nur eine Druckerei ist. Im Kommunikationsbereich der Wachter GmbH werden innovative Software-Lösungen entwickelt, während der Bereich der Elektronischen Medien Online-Dienste, Datenbanken und Database-Publishing anbietet. Für schnelle, gute Foto-Shootings steht das Digitale Fotostudio zur Verfügung, das die Kunden der Wachter GmbH zunehmend für Produktaufnahmen nutzen. Komplett digital arbeitet die Druckvorstufe mit Computer-to-Film und Computer-to-Plate; für Proofs gibt es digitale Formproofer.

Bestens ausgestattet ist die Wachter GmbH auch im Druckbereich. Printing on demand und die Individualisierung von Drucksachen werden mit einer Digitaldruckmaschine realisiert. Im Offsetdruckbereich arbeiten diverse Kleinoffsetmaschinen sowie eine Fünffarben-Speedmaster SM 52, eine Fünffarben-Speedmaster SM 102, zwei Achtfarben-Speedmaster SM 102, davon eine mit zusätzlicher Lackeinheit, und eine Rollenoffsetmaschine. Das Finishing bildet mit diversen Falzmaschinen und einem Sammelhefter den Abschluss. Last but not least werden Konzeptionen und Lagerservice angeboten.

Mit 130 Mitarbeitern und den Geschäftsführern Martin Wachter und Claus Däuber erzielt die Wachter GmbH hochqualitative Arbeit, die weit über die Grenzen des Stuttgarter Raums hinaus eine hervorragende Akzeptanz genießt. Der Jahresumsatz des Betriebes liegt bei 35 Millionen Mark.

"Druckmaschinen dürfen nicht stehen"
Angesichts des hochwertigen Druckmaschinenparks bei der Wachter GmbH verwundert es nicht, dass Martin Wachter sofort zustimmte, als ihm Heidelberg Anfang des Jahres den Betatest für »Prinergy« anbot. "Ich suchte nach einer Workflow-Lösung, die dabei hilft, den im Prepress bestehenden Flaschenhals zu überwinden", sagt er, "Druckmaschinen dürfen nicht stehen, deshalb muss die Druckvorstufe kontinuierlich und zuverlässig Nachschub an druckfertigen Jobs liefern."

Und wie klappt das jetzt mit "Prinergy"? "Bestens", bestätigt Martin Wachter, "wir produzieren mit »Prinergy« sehr zuverlässig eine große Anzahl von Druckplatten, und wir schöpfen die Flexibilität, die uns »Prinergy« bietet, voll aus." Das macht sich vor allem bei Last-Minute-Änderungen in den Ausschiessschemata bemerkbar, wie Martin Wachter betont. Durch die Möglichkeit, bei Bedarf schnell und einfach neue Signaturen anzulegen, lassen sich die Maschinenbelegungen viel besser und kurzfristiger disponieren.

Zur Zeit steuert "Prinergy" einen Trendsetter 3244 AL (Autoload) an. Der noch im Betrieb vorhandene Plattenrecorder Gutenberg soll in Kürze gegen einen weiteren Trendsetter ausgetauscht werden, und dann wird »Prinergy« entsprechend erweitert. Noch im kommenden Jahr will die Wachter GmbH in einen vollautomatischen Platesetter investieren.

Durchgängiger Workflow inklusive Kalkulation und Rechnungslegung
Was bei Martin Wachter ganz oben auf der Wunschliste steht, ist die Erweiterung von »Prinergy« bis hinein in die organisatorischen und kalkulatorischen Bereiche der Auftragsabwicklung. "Genauso wie derzeit Jobtickets der Automatisierung von Prozessschritten dienen, müsste es eines Tages möglich sein, Eckdaten über den Kunden sowie die Auftragsvorbereitung und die Auftragsabrechnung in die Jobtickets aufzunehmen", meint er, "dann erst ist »Prinergy« für mich rund."

Worauf er weiterhin wartet, sind Tools für das Finishing wie das Falzen, Zusammentragen oder die Klebebindung. Wichtig sei für ihn auch, sagt Wachter, dass er mit CIP3/PPF die Farbzonenvoreinstellung für die Druckmaschinen realisieren könne. Insgesamt, so der Geschäftsführer, biete "Prinergy" aufgrund seiner auf Industriestandards basierenden offenen Struktur alle Voraussetzungen dafür, dass in Zukunft eine industrielle Produktion Wirklichkeit werden könne.

Für weitere Informationen:
Wachter GmbH
Postfach 8
74355 Bönnigheim
Tel.: +49 (0)7143 88 42 28
Fax: +49 (0)7143 88 4254
Website: www.wachter.de
E-Mail: info@wachter.de

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