Einer der ersten europäischen Konzeptkunden von Heidelberg und
Creo für die neue Workflow-Management-Lösung
"Prinergy" war die Wachter GmbH, ein Betrieb für
Medientechnologien, Fullservice und Druck in Bönnigheim bei
Stuttgart/Deutschland. Seit Anfang Mai dieses Jahres setzt die
Wachter GmbH »Prinergy« voll in der Produktion ein.
"Prinergy ist ungleich schneller als unser bisheriger
Workflow", sagt Geschäftsführer Martin Wachter,
"es ist stabil, und wir können uns hundertprozentig auf
die Ergebnisse verlassen." So wurde auch die neue
vision+work-Broschüre "PDF-Workflow / Basics" mit
"Prinergy" produziert. Diese ist die erste Broschüre
eines insgesamt vierbändigen Werkes aus der neuen
Lehrbuchreihe "vision+work" von Heidelberg und Creo, die
über die Einsatzmöglichkeiten des Portable Document
Formats (PDF) von Adobe und die Vorteile von reinen PDF-Workflows
berichtet. Als Autor zeichnet der bekannte PDF-Experte Stephan
Jaeggi.
Spezialisiert auf Qualität
1952 gründete Eugen Wachter das Unternehmen, das
heute sehr viel mehr als nur eine Druckerei ist. Im
Kommunikationsbereich der Wachter GmbH werden innovative
Software-Lösungen entwickelt, während der Bereich der
Elektronischen Medien Online-Dienste, Datenbanken und
Database-Publishing anbietet. Für schnelle, gute
Foto-Shootings steht das Digitale Fotostudio zur Verfügung,
das die Kunden der Wachter GmbH zunehmend für Produktaufnahmen
nutzen. Komplett digital arbeitet die Druckvorstufe mit
Computer-to-Film und Computer-to-Plate; für Proofs gibt es
digitale Formproofer.
Bestens ausgestattet ist die Wachter GmbH auch im
Druckbereich. Printing on demand und die Individualisierung von
Drucksachen werden mit einer Digitaldruckmaschine realisiert. Im
Offsetdruckbereich arbeiten diverse Kleinoffsetmaschinen sowie eine
Fünffarben-Speedmaster SM 52, eine Fünffarben-Speedmaster
SM 102, zwei Achtfarben-Speedmaster SM 102, davon eine mit
zusätzlicher Lackeinheit, und eine Rollenoffsetmaschine. Das
Finishing bildet mit diversen Falzmaschinen und einem Sammelhefter
den Abschluss. Last but not least werden Konzeptionen und
Lagerservice angeboten.
Mit 130 Mitarbeitern und den Geschäftsführern
Martin Wachter und Claus Däuber erzielt die Wachter GmbH
hochqualitative Arbeit, die weit über die Grenzen des
Stuttgarter Raums hinaus eine hervorragende Akzeptanz genießt.
Der Jahresumsatz des Betriebes liegt bei 35 Millionen Mark.
"Druckmaschinen dürfen nicht stehen"
Angesichts des hochwertigen Druckmaschinenparks bei der
Wachter GmbH verwundert es nicht, dass Martin Wachter sofort
zustimmte, als ihm Heidelberg Anfang des Jahres den Betatest
für »Prinergy« anbot. "Ich suchte nach einer
Workflow-Lösung, die dabei hilft, den im Prepress bestehenden
Flaschenhals zu überwinden", sagt er,
"Druckmaschinen dürfen nicht stehen, deshalb muss die
Druckvorstufe kontinuierlich und zuverlässig Nachschub an
druckfertigen Jobs liefern."
Und wie klappt das jetzt mit "Prinergy"?
"Bestens", bestätigt Martin Wachter, "wir
produzieren mit »Prinergy« sehr zuverlässig eine
große Anzahl von Druckplatten, und wir schöpfen die
Flexibilität, die uns »Prinergy« bietet, voll
aus." Das macht sich vor allem bei Last-Minute-Änderungen
in den Ausschiessschemata bemerkbar, wie Martin Wachter betont.
Durch die Möglichkeit, bei Bedarf schnell und einfach neue
Signaturen anzulegen, lassen sich die Maschinenbelegungen viel
besser und kurzfristiger disponieren.
Zur Zeit steuert "Prinergy" einen Trendsetter 3244
AL (Autoload) an. Der noch im Betrieb vorhandene Plattenrecorder
Gutenberg soll in Kürze gegen einen weiteren Trendsetter
ausgetauscht werden, und dann wird »Prinergy«
entsprechend erweitert. Noch im kommenden Jahr will die Wachter
GmbH in einen vollautomatischen Platesetter investieren.
Durchgängiger Workflow inklusive Kalkulation und
Rechnungslegung
Was bei Martin Wachter ganz oben auf der Wunschliste steht,
ist die Erweiterung von »Prinergy« bis hinein in die
organisatorischen und kalkulatorischen Bereiche der
Auftragsabwicklung. "Genauso wie derzeit Jobtickets der
Automatisierung von Prozessschritten dienen, müsste es eines
Tages möglich sein, Eckdaten über den Kunden sowie die
Auftragsvorbereitung und die Auftragsabrechnung in die Jobtickets
aufzunehmen", meint er, "dann erst ist
»Prinergy« für mich rund."
Worauf er weiterhin wartet, sind Tools für das Finishing
wie das Falzen, Zusammentragen oder die Klebebindung. Wichtig sei
für ihn auch, sagt Wachter, dass er mit CIP3/PPF die
Farbzonenvoreinstellung für die Druckmaschinen realisieren
könne. Insgesamt, so der Geschäftsführer, biete
"Prinergy" aufgrund seiner auf Industriestandards
basierenden offenen Struktur alle Voraussetzungen dafür, dass
in Zukunft eine industrielle Produktion Wirklichkeit werden
könne.
Für weitere Informationen:
Wachter GmbH
Postfach 8
74355 Bönnigheim
Tel.: +49 (0)7143 88 42 28
Fax: +49 (0)7143 88 4254
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