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Neue Softwareversion der Scan- und Bildverarbeitungssoftware von Heidelberg


LinoColor 6.0 mit Vorteilen für Color Management und Copix

LinoColor, die Software für professionelles Scannen, Bildverarbeitung und integriertes Farbmanagement von Heidelberg, ist jetzt in einer neuen Version verfügbar - als LinoColor 6.0. Das Update wartet mit einer Reihe von Verbesserungen auf, die sich vor allem beim Color Management und in der Funktion Copix bemerkbar machen. Neben der klassischen Anwendung als Scanner-Bedienprogramm für Trommel- und Flachbettscanner von Heidelberg zeichnet sich LinoColor 6.0 auch als Standalone-Produkt für die Bildbearbeitung aus. Produktiv und mit hoher Qualität können Bilddaten optimiert, korrigiert, geschärft, skaliert, separiert und gespeichert werden. Mit seiner Color Matching Methode (CMM), dem ICC Profile Editor und seinen Softproof-Möglichkeiten ist LinoColor 6.0 das führende Color Management Programm.

Das Color Management in LinoColor 6.0 wurde weiterentwickelt und noch komfortabler gestaltet. Es ist jetzt möglich, "Embedded ICC Profile"-Bilddaten (ICC = International Color Consortium) zu lesen und zu generieren, wie sie immer öfter in modernen Workflows zu finden sind. Die in den Dateien zusätzlich zu den Bilddaten eingebetteten ICC-Profile mussten bislang manuell zugeordnet werden, was zu Verwechslungen führen konnte. Jetzt lassen sich die gescannten Feindaten mit dem entsprechend angehängten ICC-Profil in einer Datei ausgeben. Dadurch wird der Workflow zu Applikationen wie Photoshop 5.0, Quark Xpress 4.0 und Helios OPI 2.0 deutlich verbessert.

Mit dem integrierten ICC-Profile-Editor können jetzt ICC-Ausgabe-, ICC-Monitor - und ICC-Eingabe-Profile mit LCH-Korrekturen individuell verändert werden. Für die Ausgabe lassen sich die ICC-Ausgabe-Profile auch mit Hilfe der CMYK-Korrekturen farblich überarbeiten. Das ist besonders hilfreich für Druckereien, die ihre Ausgabe-Profile genau an ihre Druckmaschinen anpassen wollen. Genauso können aber auch Monitore an kundenspezifische Standards angepasst werden.

Auf einen Blick wählt der Anwender im "Profile Setup" Window seine ICC-Profile aus. Das erleichtert die Bedienung. Darüber hinaus wartet LinoColor 6.0 jetzt auch mit auswählbarem Grau und RGB-Profilen für die Simulation der druckspezifischen Ansicht auf. Der Softproof kann in allen Modi (RGB, Grau, CMYK) visuell kontrolliert werden. Eine weitere in LinoColor 6.0 realisierte Verbesserung ist der "PrintTableEditor ICC", der - statt bisher auf LinoColor Drucktabellen - jetzt auf ICC-Profilen basiert.

Für den Flachbettscanner TOPAZ Copix, der für das Redigitalisieren bereits gerasterter Vorlagen eingesetzt wird, ist jetzt der Register-Assistant verfügbar. Genauso wie beim Trommelscanner TANGO Copix unterstützt der RegisterAssistant den bereits vorhandenen CopixAssistant. Während der CopixAssistant für die Ermittlung der Rasterweite, der Rasterwinkel und der Basisfilmdichte sorgt, ist es die Aufgabe des RegisterAssistant, die Passkreuze auf den Lithos zu analysieren, die Farbauszüge automatisch einzupassen und beim Montieren Fehlpasser zu verhindern. Voraussetzung dafür ist das exakte Einscannen von zwei bis vier Passkreuzen.

Voraussetzung für den Einsatz von LinoColor 6.0 ist das Betriebssystem Mac OS 8.5, das einen verbesserten und vereinfachten Dateizugriff bietet und es dem Anwender erlaubt, sich seine Bedienoberfläche individuell zu gestalten. Diese Version ist eine ausgezeichnete Unterstützung beim Scannen, bei der Bildbearbeitung und dem gesamten Farbmanagement.

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