Der Faltschachtelhersteller Friedrich Freund GmbH steuert
Dymatrix 106 CSB und Diana Pro 74 über Daten aus der
Produktion
Die Integration der Weiterverarbeitung in einen JDF-basierten
Produktions-Workflow im Faltschachtelwerk Krefeld der Friedrich
Freund GmbH ist seit kurzem abgeschlossen. Das Integrationskonzept
basiert auf dem Produktions- und Informationssystem Prinect Data
Control der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und dem
branchenspezifischen Management-Informationssystem
"Boxsoft". Die Weiterverarbeitung - eine Heidelberg
Dymatrix 106 CSB Bogenstanze sowie eine Diana Pro 74
Faltschachtel-Klebemaschine - und die beiden Heidelberg Speedmaster
CD 102-Sechsfarbenmaschinen sind darin in einem gemeinsamen,
durchgängigen JDF-Workflow integriert.
"Die durchgängige Integration von Drucksaal und
Weiterverarbeitung bietet im Verpackungsdruck wie auch in anderen
Segmenten enorme Produktivitätspotenziale", unterstreicht
Jörg Bauer, Leiter Produkt Management Prinect bei Heidelberg.
"Mit dem JDF-Workflow auf der Basis von Prinect Data Control
konnten wir die Produktion in der Druckerei Freund weiter
flexibilisieren und effizienter gestalten. Mindestens ebenso
wichtig für Freund ist jedoch die gewonnene Transparenz in der
Produktion - ein Faktor, der sich auf die Kundenbindung ebenso
positiv auswirken wird wie auf die Fehlerreduktion und die Analyse
von Produktionsprozessen."
Der Startschuss für die Integration der
Weiterverarbeitung fiel 2005 mit der Anschaffung der zweiten
Heidelberg Speedmaster CD 102 und deren Einbindung in den Prinect
Data Control Workflow. Heidelberg entwickelte zusammen mit Freund
ein Konzept, um auch die Weiterverarbeitung in den Workflow zu
integrieren. "Der Ausgangspunkt unserer Überlegungen lag
darin, die guten Erfahrungen mit Data Control in Bezug auf
Rüstzeitminimierung der Druckmaschinen auch auf die
Postpress-Maschinen zu übertragen", erläutert
Produktionsleiter Michael Raschke das Konzept.
Die Maschinen der Weiterverarbeitung sind seit März 2006
im Feldtest an Data Control via JDF vollständig angebunden.
Jeder Wiederholauftrag wird separat in der Datenbank von Data
Control abgespeichert. "Beim Stanzen und Kleben gehen wir
genauso vor wie im Drucksaal - die optimalen Einstellungen der
Maschinen aus einem Job werden gespeichert und stehen somit als
Referenzwerte zentral, jederzeit und unabhängig vom Bediener
zur Verfügung", erläutert Raschke das Konzept.
"So kann jeder Folgeauftrag sofort mit maximaler
Geschwindigkeit weiter verarbeitet werden."
Bild:
Die Integration einer Dymatrix 106 CSB sowie einer Diana
Pro 74 in einen JDF-basierten Produktions-Workflow der Friedrich
Freund GmbH ist seit kurzem abgeschlossen.
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