Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) stellt auf der
Ipex, die vom 4. bis 11. April 2006 in Birmingham stattfindet,
zahlreiche Updates ihrer Workflow-Lösungen Prinect Printready
System, Prinect Signa Station und Prinect MetaDimension vor. Im
Zentrum der Weiterentwicklungen steht die noch umfassendere
Integration der drei Lösungen untereinander sowie deren
Anbindung an die neu vorgestellten Prinect Module Prinect
Integration System und Prinect Pressroom Manager (siehe dazu
separate Presse-
information zum Prinect Integration System beziehungsweise
Prinect Pressroom Manager). Darüber hinaus bieten alle drei
Vorstufenlösungen erweiterte Funktionalitäten und
einfachere Bedienung.
Prinect Printready System 3.0: Vollständige
JDF-Connectivity, einfachere Bedienung, mehr Transparenz
Mit der neuen Version 3.0 ist Prinect Printready System
integraler Bestandteil des zentralen JDF-Workflows von Heidelberg.
Über das Cockpit des Prinect Integration System ist damit eine
zentrale und einheitliche Sicht auf die gesamte Produktion
inklusive der Vorstufe möglich. So können beispielsweise
Mitarbeiter in der Vorstufe sehen, ob sich der Auftrag bereits im
Druck befindet oder eine Änderung auf Kundenwunsch noch
möglich wäre.
Erhebliche Arbeitserleichterung und mehr Sicherheit bietet
Prinect Printready 3.0 durch die Möglichkeit, von der Prinect
Signa Station positionierte Barcodes und Kombimarken auf
Druckplatten auszugeben. Die Barcodes werden während der
Belichtung der Platte erzeugt und zeigen zum Beispiel die Auftrags-
und Bogennummer. Dies erleichtert die eindeutige Zuordnung der
bedruckten Bögen in der weiteren Verarbeitung. Mit so
genannten Kombimarken, die im Ausschießschema positioniert
werden, kann ein Layout für mehrere Jobs Verwendung finden, da
bei der Plattenbelichtung durch die Kombimarke automatisch der zur
Farbigkeit des Auftrags passende Farbmessstreifen positioniert
wird.
Das Printready Cockpit bietet in der neuen Version optional
einen Layout-Viewer für PCs an. Hier lässt sich das
Layout des vollständigen Jobs betrachten, wodurch die
Layoutkontrolle vor dem Form-Proof einfacher und flexibler wird.
Die Anzeige der Job-Stati im Cockpit wurde um wesentlich
detailliertere Statusinformationen erweitert und schafft so einen
noch besseren Überblick über die Produktion und
zusätzliche Transparenz in der Vorstufe.
Mit der neuen Version ermöglicht Prinect Printready die
Ausgabe eines Proofs der Seiten in Lesereihenfolge auf
Duplex-Druckern zur Erzeugung von Probeexemplaren des fertigen
Druckproduktes, wahlweise zusätzlich mit der Ausgabe von
Druck-Kontrollelementen. Dieses eröffnet eine weitere
effiziente Möglichkeit zur Abstimmung mit
Druckeinkäufern.
In Sammelaufträgen lassen sich mit dem neuen Prinect
Printready zudem zwei oder mehrere Aufträge auf einer
Sammelform zusammenfassen.
Prinect Printready System unterstützt mit der neuen
Version zudem die Anbindung von Digitaldrucksystemen der Firmen
Xerox und HP über den Prinect Digital Print Manager.
Prinect Signa Station 2.0: Automation und sichere
Ressourcenzuteilung
Die weiterentwickelte Integration von Prinect Printready
System mit der Prinect Signa Station 2.0 für Ausschießen
und Bogenmontage verbessert den Prozessablauf weiter: So
können mit der neuen Prinect Signa Station erstmals
vollautomatisch Layouts direkt aus den Stripping-Parametern eines
MIS erstellt werden. Da in diesem Prozess zudem unlogische
Parameter vom System erkannt und gemeldet werden, spart der
Bediener Zeit und verringert gleichzeitig die Fehlerrate beim
Erzeugen eines Ausschieß-
schemas.
Die Bandbreite der Eingabeformate erhöht sich mit dem
JDF Connector der neuen Prinect Signa Station Version noch einmal:
Der Import von JDF 1.2-Daten aus dem MIS dient direkt der
Voreinstellung des Jobassistenten; der Importprozess wird damit
gleichzeitig schneller und sicherer.
Zusätzliche Produktions- und Datensicherheit bietet das
neue User-Management: Analog zur gleichen Funktionalität in
Prinect Printready System und Prinect MetaDimension können
jedem Anwender Zugriffs- und Änderungsrechte erteilt bzw.
verwehrt werden. So werden Produktions-Ressourcen vor
versehentlichen Änderungen geschützt. Gleichzeitig bietet
der Benutzer-Login die Möglichkeit, einzelne Vorgänge in
der Historie eines Auftrages nachzuvollziehen.
Prinect MetaDimension 6.0: Objektbezogene Rasterung, neue
Rasterverfahren, höhere Produktionssicherheit
Zusätzliche Flexibilität und eine hohe
Druckqualität ermöglicht Prinect MetaDimension durch die
Funktion Objekt-Screening, das als Option mit der neuen Version
verfügbar ist. Mit dem mitgelieferten Acrobat Plug-In Prinect
Screening Selector kann einzelnen Objekten und/oder bestimmten
Objekttypen auf einem Druckbogen per Mausklick das jeweils
geeignete Rastersystem zugewiesen werden. Prinect MetaDimension
erkennt und interpretiert die objektbezogenen Rastereinstellungen
und weist ihnen individuell die jeweils erforderliche
Prozesskalibrierung zu, so dass sich jedes Objekt eines Bogens mit
der individuell bestmöglichen Druckqualität produzieren
lässt. Die Funktion bietet deutliche Qualitätsvorteile,
wenn sowohl Bilder als auch grafische Elemente auf einem Bogen
liegen.
Mit der neuen Version 6.0 von MetaDimension stellt Heidelberg
zwei neue Rastersysteme vor. Prinect Stochastic Screening ist eine
Weiterentwicklung des Heidelberg eigenen FM-Rasters Satin
Screening. Mit Prinect Hybrid Screening vereint Heidelberg die
Vorteile der AM- und der FM-Raster-
technologie in einem neuen Rastersystem (siehe dazu separate
Presseinformation "Prinect Rastertechnologien").
Darüber hinaus bieten die Prinect Module MetaDimension
und Printready mehr Produktionssicherheit durch die
Unterstützung so genannter ROOM-Proofs (Rip once - output
many). Dahinter steckt die Konsolidierung zweier bisher getrennter
RIP-Rechengänge für Platte und Proof, deren Überein-
stimmung ein Erfordernis der sicheren Produktion ist.
ROOM-Proof arbeitet mit einem einzigen Datenbestand, der -
einmal geript - beliebig oft für die Ausgabe von Platten
und Proofs verwendet werden kann und damit stets identische
Ergebnisse liefert.
Die MetaDimension-Option ColorProof Pro ist um die
Proof-Ausgabe auf eine Auswahl führender Laserdrucker von HP,
OKI und Epson erweitert worden.
Bild:
Der Heidelberg Prinect Workflow im Überblick.
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