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Heidelberg stellt neues Hybridraster Prinect Hybrid Screening vor

23.02.2006


  • Alle FM-, AM- und das neue Hybrid-Rasterverfahren von Heidelberg sind ab sofort in den Prinect Workflow integriert
  • Verfügbar für alle Plattenbelichter von Heidelberg
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) stellt auf der Ipex 2006, die vom 4. bis 11. April 2006 in Birmingham stattfindet, das neue Hybridrasterverfahren Prinect Hybrid Screening vor. Dieses neue Rasterverfahren vereint die Vorteile der amplitudenmodulierten (AM) und frequenzmodulierten (FM) Raster-technologie. Es ermöglicht höhere Rasterfeinheiten und damit eine höhere Detailwiedergabe im Druck, was die Qualität des Druckbildes insgesamt erhöht. Prinect Hybrid Screening ist für die thermale Belichterfamilie Suprasetter, für die Prosetterbaureihe mit Violetttechnologie und den Topsetter verfügbar. Abhängig von der CtP-Belichtertechnologie und dem verwendeten Plattentyp sind Rasterfeinheiten bis zu 160 Linien pro Zentimeter möglich.

Mit Prinect Hybrid Screening werden der kleinste zu druckende Punkt im Licht und die kleinste Punktöffnung in der Tiefe festgesetzt und nicht unterschritten. Dabei folgt anders als bei der stochastischen FM-Technologie der Punkt der Winkellage des AM-Rasters. So entsteht ein glatter Tonwertübergang. Im Unterschied zu anderen Hybrid-Verfahren erzielt Prinect Hybrid Screening durch eine ausgeklügelte Verteilung der Punkte auf der Winkellage eine noch bessere Zeichnung und Moiréun-terdrückung.

In dem Tonwertbereich, der mit AM-Technologie wiedergegeben wird, nutzt Prinect Hybrid Screening die Heidelberg eigene Irrational Screening (IS)-Technologie. Damit lassen sich unerwünschte Moiréeffekte vermeiden und kritische Hauttöne "glatt" wiedergegeben. Für die Wiedergabe von Schwarz/Weiß-Reproduktionen wurde der Schwarzauszug auf eine bessere Winkellage gelegt.

Das neue Rasterverfahren erfordert keine grundlegenden Umstellungen im Prozessablauf. Der Anwender kann ausgehend von den üblichen Rasterweiten die Feinheit schrittweise frei steigern.

FM- und AM-Raster in Prinect Workflow integriert und weiterentwickelt
Zudem hat Heidelberg sein FM-Raster Satin Screening weiterentwickelt und als Prinect Stochastic Screening in den Prinect Workflow integriert. Prinect Stochastic Screening ermöglicht eine bessere Glätte in den Flächen. Die Vorzüge der stochastischen Rasterung bleiben dabei erhalten: Moiréfreiheit im Zusammendruck der Prozessfarben, Farbeinsparungen im Vergleich zur konventionellen Rasterung sowie Farbstabilität.

Die neuen Rasterverfahren können mit der neuen Version 6 der Rip Technologie Prinect MetaDimension (siehe separate Pressemeldung) wahlweise erworben werden. Die autotypischen Raster wurden unter der Bezeichnung Prinect AM Screening zusammengefasst. Sie gehören wie bisher zum Lieferumfang von Prinect MetaDimension.

Damit bietet Heidelberg eine umfangreiche Auswahl an Rastersystemen für jede Art von Druckanwendungen. Dabei lassen sich die Rastertechnologie mit weiteren Werkzeugen und Dienstleistungen aus der Prinect Familie kombinieren, die das Druckergebnis weiter verbessern. So erlaubt der Prinect Calibration Manager, der im Lieferumfang von Prinect MetaDimension enthalten ist, dem Anwender eine fein abgestimmte Prozesskalibrierung für jede Rasterfeinheit und eine breite Palette an Bedruckstoffen. Die Produkte der Prinect Color Solutions sorgen zusätzlich für ein sicheres Farbmanagement von der Vorstufe bis in die Druckmaschine.

Bild:
Die Grafik zeigt die Verteilung der Rasterpunkte von Prinect Hybrid Screening.

Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 50 77
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: matthias.hartung@heidelberg.com

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