Neue Prinect Funktionen verbessern Integration in JDF Workflow
und sorgen für Transparenz im Gesamtprozess
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg)
präsentiert zur drupa 2004 umfangreiche Erweiterungen und
Weiterentwicklungen ihres Prinect Workflows mit dem Ziel, die
Gesamtintegration mit JDF weiter zu verbessern. Druckereien sind
damit in der Lage, die Transparenz in ihren Management- und
Produktionsabläufen weiter zu erhöhen und somit Kosten
weiter zu senken.
Neue Funktionen im Bereich Management
Im Bereich Management ist die Branchensoftware Prinect
Prinance ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Prinect
Workflows. Sie bewältigt alle Aufgaben des kompletten
Verwaltungsprozesses einer Druckerei, von der Vorkalkulation
über die Auftragsabwicklung bis hin zur Rechnungsstellung und
Nachkalkulation. Die auf der drupa vorgestellte Version
enthält zusätzliche Funktionen, die den Einsatz von
Prinect Prinance als eine zuverlässige Lösung für
Kalkulation und Auftragsabwicklung weiter verbessern. Das
Druckereiplanungstool Prinect Data Control wird zur drupa um die
JDF-Funktionalität erweitert. Diese neue Schnittstelle zu
Branchensoftware-Systemen wird dem offenen Standard der
CIP4-Organisation entsprechen.
Neue Funktionen im Bereich Prepress
Mit umfangreichen Erweiterungen des Prinect Printready
Systems und des Ausgabesystems Prinect MetaDimension sowie der
vollständig neu entwickelten Software Prinect Signa Station
1.0 zur Planung, Erzeugung und zum Management von Druckbögen
hat Heidelberg den Prinect Prepress Workflow auf der Basis von JDF
zu einem vollständig integrierten und offenen Vorstufen -
Workflow ausgebaut. Die neuen Produkte Prinect Calibration Toolbox
und Prinect Profile Toolbox ermöglichen dabei die präzise
Einstellung des Farbmanagements von der Vorlage bis an die
Druckmaschine. Die neuen Workflow-Produkte bringen umfassende
Funktionalität, vollständige Automatisierung und
garantieren hohen Durchsatz. Gleichzeitig ist es möglich, mit
einem einheitlichen Workflow den Offset- und Digitaldruck zu
verbinden.
Neue Funktionen im Bereich Press
Im Bereich Press zeigt Heidelberg die neue Version ihres
High-End Farbmess-System Prinect Image Control mit einem
erweiterten Funktionsumfang und einer verbesserten Integration in
den Gesamtworkflow. Zahlreiche neue Funktionen bei Prinect CP 2000
gestalten die Bedienung und Integration der Speedmaster Maschinen
in den Prinect Workflow noch effizienter. Das Prinect Online Kit
bietet zusätzliche Funktionserweiterung und
Integrationsmöglichkeiten für die Printmaster PM 52 und
PM 74.
"Mit den zahlreichen funktionalen Erweiterungen des
Heidelberg Prinect Workflows beweist das Unternehmen, dass es ihr
mit der Entwicklung von offenen Workflowsystemen auf Basis von JDF
ernst ist. Auf diese Weise sichert Heidelberg die Investitionen
ihrer Kunden und macht sie nachhaltig wettbewerbsfähig, so Dr.
Klaus Spiegel, Mitglied des Vorstands bei Heidelberg.
Die neuen Prinect Produkte im Detail: Prinect im Bereich
Management
Prinect Prinance 4.4.2
Die zur drupa erscheinende Version Prinect Prinance 4.4.2
beinhaltet Funktionserweiterungen, die den täglichen Einsatz
von Prinect Prinance als eine zuverlässige Lösung
für Kalkulation und Auftragsabwicklung weiter verbessern: Der
PeP-Manager bietet beispielsweise neue Wege bei der
Papierbestellung, auch ohne Materialwirtschaft. Lieferverteiler mit
bis zu 2000 Kundenadressen lassen sich nun pro Auftrag in Prinect
Prinance importieren. Ferner ist es möglich, mehrere
ausgewählte Lieferscheine in einem Worddokument auszugeben.
Ebenfalls wurden weitere Listen und Statistiken implementiert. So
zeigt ein Protokoll an, welcher Sachbearbeiter welchen Vorgang
gelöscht hat. Je Sachbearbeiter können zusätzlich
kundenbezogene Auswertungen erstellt oder Auftragslisten ausgegeben
werden. Erste Kundeninstallationen erfolgen noch vor der drupa.
Neben funktionalen Erweiterungen verbesserte Heidelberg die
offene Integration in den Produktionsworkflow. So wird Prinect
Prinance zusätzlich zur direkten Anbindung von Prinect
Printready System, Prinect Signa Station, Prinect Data Control,
Prinect CP2000 Center, Prinect Online Kit oder Prinect FCS 100,
eine offene JDF-Schnittstelle zu den Produktionsbereichen
beinhalten. Wie bei allen Prinect Produkten, wird auch die
JDF-Schnittstelle von Prinect Prinance dem JDF-Standard der CIP4
Organisation entsprechen, mit dem Ziel, eine offene Integration
über alle Produktionsbereiche hinweg zu ermöglichen.
Prinect Prinance ist die Standard-Branchensoftware für
kleine und mittlere Betriebe im Bereich Commercial und Industrial
Print. Sie begleitet und unterstützt den gesamten
Informationsfluss in der Druckerei - von der Akquise durch die
Produktion bis hin zur Auslieferung des fertigen Produktes an den
Kunden. Prinect Prinance wird weltweit in 20 Ländern angeboten
und ist in 10 Sprachversionen verfügbar; weitere Versionen
sind bereits geplant.
Prinect Data Control 6.0 (JDF)
Zur drupa 2004 stellt Heidelberg die neue Prinect Data
Control Version 6.0 vor. Das Produktions- und Informationssystem
beruht auf modernen Betriebssystemplattformen wie Windows Server
oder Windows XP Professional auf Client-Seite. Die bereits seit
langem vorhandene und offene Schnittstelle zu
Branchensoftware-Systemen wird um die JDF-Funktionalität
erweitert. Diese neue Schnittstelle zu Branchensoftware-Systemen
wird den offenen Standard der CIP4 Organisation entsprechen, in der
Heidelberg als Mitbegründer intensiv an der Weiterentwicklung
von JDF mitarbeitet. Erste Kundeninstallationen mit verschiedenen
Branchensoftware-Anbietern sind bis zur drupa geplant.
Mit Prinect Data Control ist die offene JDF-Integration von
Branchensoftware-Systemen und den Druck- und
Weiterverarbeitungsmaschinen von Heidelberg bereits heute
möglich. Prinect Data Control bietet den automatischen
Transfer von Auftragsdaten an die Druck- und
Weiterverarbeitungsmaschinen und überträgt die Betriebs-
und Produktionsdaten zur Auswertung zurück an die
Branchensoftware. Ist das Prinect Prepress Interface vorhanden,
werden die Voreinstelldaten und Thumbnails (Vorschaubilder) dem
Auftrag automatisch hinzugefügt. Zur Abfrage des aktuellen
Auftragsstands stehen verschiedene Applikationen wie Schichtverlauf
und eine komfortable Auftragsübersicht zur Verfügung. Mit
der optionalen Applikation "Produktionsplanung", d.h.
einer elektronischen Plantafel, können die angeschlossenen
Maschinenonline geplant werden. So kann sofort auf aktuelle
Änderungen reagiert werden. Ebenso lässt sich in Echtzeit
die aktuelle Auslastung der Produktionsmittel und der aktuelle
Auftragsstatus übersichtlich darstellen.
Prinect im Bereich Prepress: Prinect Printready System 2.0
Automation für Offset- und Digitaldruck
Prinect Printready System 2.0 arbeitet auf Basis von JDF 1.2
hochintegriert mit Prinect MetaDimension 5.0 und der NexStation 3.0
zusammen. Alle von Prinect MetaDimension 5.0 unterstützten
Ausgabeprozesse werden als Prozessschritte im Printready Workflow
planbar. Auf diese Weise sind die Erzeugung von Vorschaubildern,
Proofs, digitalen Bögen im TIFF-B Format und die
hochaufgelöste Ausgabe auf CTP, der Quickmaster DI und jetzt
auch die Digimaster als Prozessschritte in den Printready Workflow
integriert.
Die Anbindung der NexStation 3.0 ermöglicht es Prinect
Printready System 2.0, Ausgaben auf der NexPress zu realisieren und
somit einen einheitlichen Workflow für den Offset- und
Digitaldruck nutzen.
Verbesserte Anbindung von Management-Informations-Systemen
Über den neuen JDF-Standard 1.2 gelingt es mit Prinect
Printready System 2.0, eine wesentlich verbesserte Anbindung an
Management-Informations-Systeme wie Prinance zu realisieren. Es
werden spezifische Kunden- und Auftragsdaten sowie Informationen
zum Produktionsprozess, wie die Auflage oder
Fälligkeitstermine, aus dem JDF des MIS-Systems
übernommen. Nach dem Erstellen von Proofs, der Freigabe
derselben und der Belichtung von Platten werden Statusinformationen
an das MIS-System zurückgesandt, die dort zur Verfolgung des
Auftragsfortschritts und für die Nachkalkulation verwendet
werden können.
Module zur Einbindung des Endkunden in den
Produktions-Workflow
Prinect Printready PDF Approval Mail und Prinect Printready
Remote Access bieten die Möglichkeit, Endkunden in den
Produktions-Workflow einzubinden: PDF Approval Mail über den
Mail-basierten PDF Approval Workflow und Remote Access über
den Internet- und Browser-basierenden PDF Approval Workflow. Die
Module ermöglichen einen zusätzlichen Approval Workflow
auf Basis der für den Softproof erstellten Pixeldaten und den
Internet-basierenden Up- und Download von Daten. Das Remote
Access-Modul bietet Benutzerrechte-Verwaltung und
Mail-Benachrichtigungs-Funktionen und sichere
Datenübertragung. Ein weiterer Zusatz zum Prinect Printready
System wird das Modul Content Manager sein. Printready Approval
Mail, Printready Remote Access und Printready Content Manager sind
dabei vollständig in das Printready Cockpit integriert, mit
dem die Workflow Kontrolle und Automation gesteuert wird.
Verbesserte Funktionalität
Mit Prinect Printready System 2.0 wird es möglich, den
kompletten Workflow vom Anlegen des Jobs über die Annahme der
Daten bis zur Plattenausgabe und Weiterleitung der Voreinstelldaten
in den Drucksaal vollständig zu automatisieren, so dass nach
der Übertragung der PDF-Daten in den Job-Ordner die Ausgabe
ohne weiteren Operator Eingriff auf Proof, Formproof oder sogar die
Druckplatte erfolgen kann. Dies ist nur einer der
Kundenwünsche aus Prinect Printready 1.0 und 1.2 zur
Arbeitserleichterung für den Operator, die mit der neuen
Version 2.0 umgesetzt wurden. Die Leistungsfähigkeit und die
Skalierbarkeit werden mit Prinect Printready System 2.0 noch weiter
gesteigert.
Prinect MetaDimension 5.0 - Noch schneller mit neuer Adobe
Technologie
Durch die Integration des neuen Adobe PostScript 3
Interpreters 3016.102 wurde die Leistungsfähigkeit von Prinect
MetaDimension erheblich gesteigert. Insbesondere durch die
verfügbare Möglichkeit der Parallelverarbeitung auf
mehreren Prozessoren entstehen große Leistungsvorteile und
eine deutliche Beschleunigung der Ausgabe-Prozesse. Der neue
Interpreter erlaubt die uneingeschränkte Verarbeitung von PDF
1.5 Dokumenten.
Neben der Verwendung von Prinect MetaDimension als RIP in
einem automatisierten Prinect Printready Workflow können
Prinect MetaDimension und Prinect SignaStation weiterhin zu einem
layoutgesteuerten Workflow überall dort eingesetzt werden, wo
die Anforderungen an Automatisierung und MIS-Integration nicht so
umfangreich sind. Die Modularität der Prinect
Workflow-Komponenten erlaubt jederzeit die problemlose Erweiterung
eines solchen Einstieg-Workflows unter Erhaltung der bisherigen
Investitionen in die Layoutgestaltung der Prinect SignaStation und
des Prinect MetaDimension RIPs.
Prinect Signa Station 1.0 - Effizientes Management von
Druckbogen
Mit Prinect Signa Station 1.0 präsentiert Heidelberg auf
der drupa 2004 eine komplett neu entwickelte Software, die Planung,
Erstellung und das Management von Druckbögen wesentlich
vereinfacht und die mit der Bereitstellung von Voreinstelldaten
für Druck und Weiterverarbeitung die Rüstzeiten deutlich
reduziert.
Leichtes und sicheres Handling, kürzere
Auftragsbearbeitung
Die neue Software führt den Anwender mittels eines
Assistenten Schritt für Schritt durch den
Ausschießprozess. So lassen sich die Druckbogen für den
Auftrag in wenigen Schritten erzeugen, und da der Anwender aus
Vorlagen wählen kann, sinkt die Bearbeitungszeit pro Auftrag.
Die Darstellung und der Aufbau von Aufträgen in der
neuen Prinect Signa Station entsprechen der Produkt- und
Produktionsstruktur. So kann ein Auftrag aus mehreren Teilen, wie
z.B. Umschlag und Textteil bestehen. Zu jedem Teil werden die
dazugehörigen Falz- und Druckbogen angezeigt, um den
Anforderungen aus Drucksaal und Weiterverarbeitung gerecht zu
werden. Der Anwender hat zudem die Möglichkeit, sich diese
Informationen nach Bedarf tabellarisch auszudrucken.
Hohe Flexiblität, erleichterte Auftragsstellung, rasche
Weiterverarbeitung
Das Ausschießkonzept der neuen Prinect Signa Station ist
Basis für hohe Flexibilität. Durch die Trennung von
Falzbogen und Druckbogen sind Produktionsänderungen,
beispielsweise der Wechsel von einer Speedmaster SM 74 zu einer
Speedmaster SM 102 schnell umsetzbar. Zudem können mehrere
Falzbogen auf einem Druckbogen positioniert oder auch ein Falzbogen
in Verbindung mit einzelnen Datenblättern kombiniert werden.
Die neue Prinect Signa Station bietet viele Funktionen, mit
denen sich die Aufträge leichter und schneller erstellen
lassen. So kann man den Druckbogen Markensätze zuordnen, die
sich dynamisch der verwendeten Papiergröße anpassen. Der
Anwender spart sich so bei jedem Auftrag das Setzen von einzelnen
Marken.
Über einen leistungsfähigen Falzschemaeditor, der
das virtuelle Falzen am Monitor ermöglicht, lassen sich
individuelle Schemata für den Bogen- und Rollenoffset sowie
den Digitaldruck erzeugen.
Prinect Signa Station unterstützt fünf verschieden
Bindearten, die sich zudem in einem Auftrag kombinieren lassen.
Für die Weiterverarbeitung kann Prinect Signa Station einen
Vor- oder Nachfalz vollautomatisch in den Falzbogen einrechnen.
Qualitativ hochwertige grafische Darstellung und reibungslose
Einbindung in JDF Workflow
Ein weiteres Highlight ist die grafische Darstellung der
Prinect Signa Station. Bereits am Monitor kann der Druckbogen mit
seinen Falzbogen, seinen Seiten und Marken kontrolliert werden.
Dies wird durch die Anzeige einer Bemaßung des Druckbogens
zusätzlich erleichtert.
Die Darstellung erfolgt inklusive der Druckplatte und der
Darstellung des Druckanfangs der Druckmaschine, um die Druckbarkeit
bereits am Monitor überprüfen zu können.
Das Einbinden der neuen Prinect Signa Station in einen PPF
bzw. JDF basierenden Workflow bringt einige Vorteile mit sich: So
kann die Prinect Signa Station bereits Informationen aus der
Auftragskalkulation auf Basis des Job Definition Formates (JDF)
verarbeiten. Zusätzlich erzeugt Prinect Signa Station
Voreinstelldaten für den Druck und die Weiterverarbeitung, die
wiederum dort für eine Verkürzung der Rüstzeiten und
eine Erhöhung der Produktionssicherheit im
Gesamtproduktionsprozess sorgen.
PDF Toolbox
Um dem zunehmenden Aufkommen von PDF-Dokumenten in der
Druckvorstufe Rechnung zu tragen, hat Heidelberg das Angebot der
PDF Toolbox erweitert.
Der Prinect Trap Editor 4.0 (vormals Supertrap) enthält
neben seinen zahlreichen Funktionen für automatisches und
benutzerdefiniertes Trapping nun standardmäßig spezielle
Features für den Verpackungsdruck. Hinzugekommen sind
außerdem neue Überdruckeinstellungen und die
Möglichkeit, komplexe Bitmaps gesondert zu behandeln.
Im Prinect Color Editor 2.0 (vormals Supercolor) arbeitet das
Heidelberger Color Management Module (CMM). Durch die
Unterstützung der aktuellen ICC-Spezifikation 4.0 sind
Multicolor- und Graustufenbilder mit individuellen Profilen
konvertierbar. Eine weitere Neuerung ist die
Lackauszug-Generierung, die dem Drucker erlaubt, sehr komfortabel
mit nur wenigen Mausklicks Lackflächen objektabhängig zu
erzeugen.
Der Prinect PDF Assistant 1.0 bietet eine Vielzahl von
Möglichkeiten, PDF-Daten auf Druckbarkeit zu analysieren und
zu modifizieren. Dazu gehört ein PDF Report, der PDF's auf
Probleme untersucht und diese eindeutig identifiziert. Ebenso
gehört ein Geometrie- und Separationswerkzeug zum
Lieferumfang. Seitenparameter können automatisiert angepasst
und "graue" PDF's problemlos repariert werden. Eine
weitere Innovation liefert die Standkontrolle. Mit ihr lassen sich
sämtliche Seiten oder Bögen eines PDF auf
Registerhaltigkeit kontrollieren und anpassen. Ebenso lassen sich
PDF-Dateien "verschmelzen", um z.B. unterschiedliche
Sprachversionen mit einem Basislayout zu kombinieren. Die
Layoutkontrolle erlaubt, ein bereits ausgeschossenes PDF wieder zu
zerlegen, um "Last-Minute"-Korrekturen einfließen zu
lassen, wie zum Beispiel Farbanpassungen, Trapping Korrekturen oder
sogar inhaltliche Änderungen.
Prinect Profile Toolbox
Die "Prinect Profile Toolbox" enthält die neue
Version 5 von "PrintOpen" für das Erstellen von
ICC-Ausgabeprofilen, und den komplett neuen "Quality
Monitor", ein Programm zur Qualitätsüberwachung von
Farbdrucken und Proofs.
PrintOpen 5 mit Vielzahl neuer Funktionen
PrintOpen 5 misst echte spektrale Werte in der Testform. Das
hat den Vorteil, dass sich daraus alle gewünschten Werte, wie
z.B. LAB-, XYZ-, CMYK- oder Dichtewerte errechnen lassen.
Zusätzlich erkennt das Programm optische Aufheller in
Papieren und ist in der Lage, diese softwaretechnisch auszufiltern.
Die neue iterative Proof - Korrektur erlaubt eine genaue
Profilberechnung für den Proof, welche die mittlere
Farbabweichungen vom Proof zum Druck auf minimale Werte reduziert.
Mit der neuen Profilumrechnung lässt sich ein
bestehenden Profil anpassen, wenn sich in der zu profilierenden
Konfiguration leichte Änderungen ergeben. Das erspart oft das
aufwändige Drucken und Messen einer Testform.
Neuer Quality Monitor
Der neue Quality Motor erlaubt umfangreiche
Vergleichsauswertungen von zwei Messdatensätzen, zum Beispiel
über die Abweichung zwischen Proof und Druck bzw.
Druckstandard, oder die Abweichung in einer Druckauflage.
Die Auswertungen können in unterschiedlichen Ansichten
am Bildschirm oder als gedruckter Bericht ausgegeben werden.
Für eine Langzeitauswertung können mehrere
Messdatensätze eingelesen und verglichen werden. Sie erlauben
die Analyse des Farbverhaltens über eine längere
Zeitreihe. So lassen sich Qualitätsstandard dokumentieren und
Farbtreue bleibt nicht länger dem subjektiven Empfinden
überlassen.
Der Proof-Report des Quality Monitor entspricht den modernen
Anforderungen an den Digitalproof und liefert auf Basis eines vom
Anwender frei wählbaren Medienkeils einen Bericht über
die Farbgenauigkeit des Proofs, der als Zertifikat zusammen mit dem
Proof ausgehändigt werden kann.
Die neue Prinect Profile Toolbox wird standardmäßig
mit den Software Modul Color Interface von Prinect Image Control
ausgeliefert.
Prinect Calibration Toolbox
Die neue "Prinect Calibration Toolbox" erlaubt das
komfortable Erzeugen und Verwalten von Kalibrierdaten für die
Linearisierung von Film- und Plattenbelichtern und zusätzlich
die Prozesskalibrierung des gesamten Druckprozesses. Die Software
ist optimiert für die Ausgabe mit Prinect MetaDimension.
Die Datensätze für das Kalibrieren können in
Gruppen nach Gerätetypen organisiert werden. In einem Betrieb
mit mehreren Belichtern lassen sich so die Kurven für jeden
Belichter ordnen und verwalten. Wenn mehrere Belichter desselben
Typs und mit denselben Verbrauchsmaterialien im Einsatz sind, dann
kann die Calibration Toolbox einen zentralen Datenpool
organisieren, der die RIP-Belichter-Stationen mit den richtigen
Kurven für jeden Job versorgt. Das gewährleistet eine
gleichbleibende Qualität an jeder Station.
Der Anwender kann leicht neue Kurven erstellen, die auf eine
bestehende Kalibrierung aufsetzen. Ändert sich ein Parameter
wie z.B. der Punktzuwachs im Druck in gewissen Grenzen, dann muss
nicht von Grund auf neu eine Testform gedruckt und gemessen werden,
sondern die Änderungen können mit der bestehende Kurve
verrechnet werden und für den nächsten Plattensatz steht
bereits eine angepasste Kurve zur Verfügung.
Mit der gemeinsame Installation von Profile- und
Calibration-Toolbox lässt sich ein zentraler
Farbmanagement-Arbeitsplatz im Betrieb aufbauen.
Prinect im Bereich Press: Prinect Image Control 3.0
Das High-End Farbmess-System Prinect Image Control bietet
einen erweiterten Funktionsumfang sowie eine verbesserte
Gesamtintegration in den Prinect-Workflow. Neue Funktionen wie
individuelle Bedienerlevel, eine Nutzendatenbank für die
Funktion "Einzelnutzenvergleich und Nutzübertragung im
Druckbild" zielen auf ein benutzerfreundliches Handling beim
Einrichten als auch beim Fortdruck ab. Zusätzlich ist mit dem
Software Modul Memory Plus der Datenaustausch zwischen mehreren
Prinect Image Controls möglich.
Ein weiteres Software Modul für das schnelle und
präzise Generieren von ICC-Farbprofilen ist Color Interface,
welches zusammen mit der neuen Profilierungssoftware Prinect
Profile Toolbox ausgeliefert wird. Zusätzlich beinhaltet
Prinect Image Control weitere technischen Neuerungen, um die
Qualitätskontrolle weiter zu verbessern.
Die weltweiten Verkaufserfolge von Prinect Image Control und
Prinect Axis Control bestätigen den Trend hin zu
professionellen Farbmess-Systemen. Beide Systeme messen spektral
und bewerten nach der von Heidelberg patentierten farbmetrischen
Regelung. Zusammen mit der direkten Online-Farbreglung erhöht
sich die Prozesssicherheit beim Farbmanagement deutlich.
Prinect Auto Register
Prinect Auto Register, das weltweit einzige
Inline-Registermess- und -regelsystem für Bogenmaschinen,
sorgt automatisch für ein perfektes Register in der
Druckmaschine. Sowohl beim Einrichten als auch beim Fortdruck
werden vollautomatisch das Seiten-, Umfang- und Diagonalregister
geregelt. Zur schnellen Markenortbestimmung beim Einrichten
können neben der Vorstufenanbindung nun auch neue Suchmarken
eingesetzt werden. Somit kann Prinect Auto Register beim Einrichten
noch effektiver eingesetzt werden und gewährleistet eine
zuverlässige Inline-Registerkontrolle für alle
Speedmaster Maschinen im Format 50x70 sowie 70x100.
Digital Print Control Elements (Dipco) 2.0
Abgestimmte digitale Messelemente haben wichtige
Kontrollfunktionen im digitalen Workflow. Deshalb bietet Heidelberg
mit dem neuen Dipco Paket umfassende digitale Mess- und
Kontrollfelder an. Das Paket ist im Lieferumfang von Prinect Signa
Station, Prinect Axis Control, Prinect Image Control und Prinect
Auto Register enthalten. Neben den verschiedenen Prinect
Farbmess-Streifen, die an die Heidelberg-Farbzonenbreite angepasst
sind, befinden sich im Dipco-Paket auch Registermarken,
Kontrollfelder für die Plattenkopie sowie Messblöcke zur
Ermittlung der Prozess-Charakteristiken.
Neu sind die Prinect/FOGRA Farbmess-Streifen für die
Formte 35x50, 50x70 und 70x100, die in enger Zusammenarbeit mit der
FOGRA Forschungsgesellschaft Druck e.V. in München entwickelt
wurden.
Die neue Version 2 des Dipco-Paktes enthält heute alle
wichtige Messelemente für die digitale Produktion von der
Druckvorstufe bis zum Druck.
Neues beim Prinect CP2000 Center
Auf der drupa 2004 in Düsseldorf wird Heidelberg zum
ersten Mal die Neuerungen zum Prinect CP2000 Center zeigen, die die
Bedienung und Integration der Speedmaster Maschinen noch effektiver
gestalten.
Die neue Bedienoberfläche für das
Touchscreen-Farbdisplay liefert nicht nur einen höheren
Bedienkomfort, sondern auch neue Funktionen wie z. B. die zentrale
Maschinenübersicht, Wartungshinweise, speicherbare
Waschprogramme und zusätzliche Sprachversionen. Eine
erweiterte Kennliniendatenbank für die Auswahl verschiedener
Farbvoreinstellungen zusammen mit der direkten Übernahme
verschiedener Produktionsparameter (Bedruckstoff, Farbe etc.)
ermöglicht dem Drucker ein automatisiertes Zusammenspiel mit
dem Prinect Printready System, Prinect MetaDimension und der neuen
Prinect Prepress Interface Version 3.2. Neben der Online-Anbindung
der Druckvorstufe mit Preset Link erscheint das Softwaremodul
ManagementGate mit dem neuen Auswertungsprogramm Prinect Press
Reporting.
Mit Prinect Press Reporting können die Maschinen- und
Auftragsdaten der letzten 100 Aufträge auswertet und
anschaulich im "Auftragsreport" oder
"Schichtprotokoll" dargestellt werden. Der
"Maschinenstatus" zeigt zusätzlich den aktuellen
Maschinenzustand an. Alle Reports können von einem oder
mehreren PCs mit Mircosoft Internet Explorer aus aufgerufen werden,
die Zugriff auf das Druckereinetzwerk haben. Ist das Prinect CP2000
Center mit dem Farbmess-System Prinect Axis Control und dem
Softwaremoduls Axis Control Reporting ausgestattet, können mit
Prinect Press Reporting zusätzlich zu den Auftragsreports auch
jeweils fünf unterschiedliche Qualitätsreports
dargestellt und jederzeit ausgedruckt werden.
Prinect Press Reporting dient somit der Transparenz und der
protokollierten Qualität im Drucksaal und ermöglicht die
flexible Verbindung zwischen Produktion und Verwaltung.
Prinect Online Kit für Printmaster PM 52 und PM 74 mit
Prinect Classic Center
Mit den Prinect Online Kit lassen sich heute alle Speedmaster
Maschinen mit den CPTronic/CPC 1-04 Steuerpult modular in den
digitalen Workflow der Druckerei integrieren. Neben dem effektiven
Auftragsmanagement zum Speichern von 250 Aufträgen können
Voreinstelldaten online vom Prinect Prepress Interface
übertragen oder mit den Software Modul ManagementGate an die
Branchensoftware direkt angebunden werden. Es erweitert den
Funktionsumfang der Maschinen und eröffnet den Weg zur
vernetzten Druckerei.
Erstmalig auf der drupa 2004 werden diese
Funktionserweiterung und Integrationsmöglichkeiten durch das
Prinect Online Kit auch an der Printmaster PM 52 und PM 74 mit
Prinect Classic Center gezeigt.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
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