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Druckreifes Abkommen

10.10.2000


IBM verkauft 6000 eServers xSeries an die Heidelberger Druckmaschinen AG

Insgesamt 6.000 eServers xSeries und IntelliStation Workstations wird IBM auf Basis einer OEM-Geschäftsbeziehung an die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) verkaufen. Das dreijährige Abkommen hat ein jährliches Geschäftsvolumen von 24 Millionen US-Dollar. Der Weltmarktführer bei Lösungen für die gesamte Druck- und Verlagsindustrie setzt künftig bei verschiedenen Printlösungen die eServers xSeries ein. Die Nachfolger der Netfinity Familie von IBM ersetzen bei Heidelberg die bisherigen Geräte von DEC und Data General. Im Rahmen einer weiteren Kooperation zwischen beiden Unternehmen wird Heidelberg digitale Druckmaschinen für IBM Infoprint 2.000 Lösungen liefern. Der amerikanische Druckereibetrieb Kinko's hat bereits im April den Kauf von Lösungen dieses Typs bei IBM angekündigt.

Vier Monate lang prüfte Heidelberg die Sever und Workstations der IBM auf Her(t)z und Nieren. Letztendlich konnte den Druckspezialisten die Flexibilität der Hardwarelösungen, die Technologie und der begleitende Service und Support überzeugen. Die Heidelberg-Gruppe wird die 6.000 Server und Workstations vor allem in Deutschland einsetzen, aber ebenso im restlichen Europa, in Nordamerika und in Asia-Pacific.

"Heidelberg hat sich von einem produktorientierten Maschinenhersteller zu einem kundenorientierten Lösungsanbieter entwickelt," kommentiert Dr. Klaus Spiegel, Technologie-Vorstand bei Heidelberg, die Entscheidung für das IBM Angebot. "Seit Mitte der 90er Jahre bieten wir Produkte für den kompletten Druckprozess an, also von der Druckvorstufe bis zum Versand. Der Trend geht dabei immer mehr zum durchgängig digitalen Verfahren und zur vernetzten Druckerei. Ein einheitlicher, perfekt aufeinander abgestimmter Prozess bei der Produktion ist unabdinglich und bedarf neuester Servertechnik. Daher haben wir beschlossen, unsere Kunden, künftig mit unseren innovativen Maschinen plus einem eServers xSeries zu beliefern."

Die Server und Workstations stellen das Bindeglied zwischen der Druckvorstufe und der Druckmaschine wie beispielsweise der digitalen Offsetdruckmaschine Heidelberg Quickmaster DI 46-4 oder dem Druckplattenbelichter dar. Dabei werden die erstellten Druckdaten (zum Beispiel PDF-Dateien) durch einen rechenintensiven Prozess, den sogenannten Raster Image Process, in ein für die Druckmaschinen verarbeitbares Format umgewandelt.

Über IBM PSG
Die IBM Personal System Group, PSG, entwickelt seit der Einführung des ersten PCs 1981 führende Hardware-Produkte für die Anforderungen der modernen Informationstechnologie. Die IBM PSG produziert, vermarktet und vertreibt ihre Produkte heute mit besonderem Augenmerk auf die Bedürfnisse privater und professioneller Anwender im anbrechenden Zeitalter des e-commerce. Zu den Produktgruppen der PSG gehören die Notebookfamilie ThinkPad, die Desktops der NetVista Familie, die professionellen Workstations unter dem Markennamen Intellistation, die Serverfamilie ~ xSeries sowie eine breite Zubehörpalette. Darüber hinaus bietet die PSG kundennahen Service und Supportleistungen an.

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