IBM verkauft 6000 eServers xSeries an die Heidelberger
Druckmaschinen AG
Insgesamt 6.000 eServers xSeries und IntelliStation
Workstations wird IBM auf Basis einer OEM-Geschäftsbeziehung
an die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) verkaufen. Das
dreijährige Abkommen hat ein jährliches
Geschäftsvolumen von 24 Millionen US-Dollar. Der
Weltmarktführer bei Lösungen für die gesamte Druck-
und Verlagsindustrie setzt künftig bei verschiedenen
Printlösungen die eServers xSeries ein. Die Nachfolger der
Netfinity Familie von IBM ersetzen bei Heidelberg die bisherigen
Geräte von DEC und Data General. Im Rahmen einer weiteren
Kooperation zwischen beiden Unternehmen wird Heidelberg digitale
Druckmaschinen für IBM Infoprint 2.000 Lösungen liefern.
Der amerikanische Druckereibetrieb Kinko's hat bereits im April
den Kauf von Lösungen dieses Typs bei IBM angekündigt.
Vier Monate lang prüfte Heidelberg die Sever und
Workstations der IBM auf Her(t)z und Nieren. Letztendlich konnte
den Druckspezialisten die Flexibilität der
Hardwarelösungen, die Technologie und der begleitende Service
und Support überzeugen. Die Heidelberg-Gruppe wird die 6.000
Server und Workstations vor allem in Deutschland einsetzen, aber
ebenso im restlichen Europa, in Nordamerika und in Asia-Pacific.
"Heidelberg hat sich von einem produktorientierten
Maschinenhersteller zu einem kundenorientierten
Lösungsanbieter entwickelt," kommentiert Dr. Klaus
Spiegel, Technologie-Vorstand bei Heidelberg, die Entscheidung
für das IBM Angebot. "Seit Mitte der 90er Jahre bieten
wir Produkte für den kompletten Druckprozess an, also von der
Druckvorstufe bis zum Versand. Der Trend geht dabei immer mehr zum
durchgängig digitalen Verfahren und zur vernetzten Druckerei.
Ein einheitlicher, perfekt aufeinander abgestimmter Prozess bei der
Produktion ist unabdinglich und bedarf neuester Servertechnik.
Daher haben wir beschlossen, unsere Kunden, künftig mit
unseren innovativen Maschinen plus einem eServers xSeries zu
beliefern."
Die Server und Workstations stellen das Bindeglied zwischen
der Druckvorstufe und der Druckmaschine wie beispielsweise der
digitalen Offsetdruckmaschine Heidelberg Quickmaster DI 46-4 oder
dem Druckplattenbelichter dar. Dabei werden die erstellten
Druckdaten (zum Beispiel PDF-Dateien) durch einen rechenintensiven
Prozess, den sogenannten Raster Image Process, in ein für die
Druckmaschinen verarbeitbares Format umgewandelt.
Über IBM PSG
Die IBM Personal System Group, PSG, entwickelt seit der
Einführung des ersten PCs 1981 führende Hardware-Produkte
für die Anforderungen der modernen Informationstechnologie.
Die IBM PSG produziert, vermarktet und vertreibt ihre Produkte
heute mit besonderem Augenmerk auf die Bedürfnisse privater
und professioneller Anwender im anbrechenden Zeitalter des
e-commerce. Zu den Produktgruppen der PSG gehören die
Notebookfamilie ThinkPad, die Desktops der NetVista Familie, die
professionellen Workstations unter dem Markennamen Intellistation,
die Serverfamilie ~ xSeries sowie eine breite Zubehörpalette.
Darüber hinaus bietet die PSG kundennahen Service und
Supportleistungen an.
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