Neue Quarzfiltration mit dem FilterStar Compact
Mit dem FilterStar Compact bietet Heidelberg erstmals ein
kostengünstiges Filtrationssystem fürs Feuchtmittel auf
Basis eines Quarzfilters an. Das Wasser wird kontinuierlich dem
Feuchtmitteltank entnommen, und es wird eine einstufige
Quarzfiltration eingesetzt. Dazu wird das schmutzige Feuchtmittel
mit hohem Druck durch ein Gemisch unterschiedlicher Quarzkristalle
gedrückt. Papierstrich und Farbpartikel bis zu fünf
Mikrometer lagern sich an den Quarzen an und werden so dem Wasser
entzogen. Anstatt die Quarzmischung selbst zu entsorgen, empfiehlt
Heidelberg, die gebrauchte Kartusche mit dem Quarzgemisch nach vier
bis sechs Monaten an den Hersteller zurückzusenden. Dort wird
der Schmutz fachgerecht entsorgt und die Kartusche erneut
befüllt. Auf diese Weise wird ein weiterer positiver Effekt
für die Umwelt erzielt, da die Kartuschen mehrfach eingesetzt
werden.
Zweistufige Filtration mit dem FilterStar
Der FilterStar arbeitet mit einem zweistufigen
Filtrationssystem. In einem Vorfilter aus sieben Kerzen wird der
gröbste Schmutz gebunden. Eine große Oberfläche
erhöht seine Effektivität. Der Hauptfilter besteht aus 16
scheibenförmigen Schichten und erfasst alle Partikel bis zu
einem Mikrometer Größe. So werden Verunreinigungen
ausgefiltert, während wichtige Komponenten wie
Korrosionsinhibitoren, die den Korrosionsprozess verhindern, im
Feuchtmittel verbleiben. Der Filter hat zudem ölansaugende
Eigenschaften, wodurch beispielsweise kleine Spritzer von
Reinigungsmitteln nicht mehr sofort zu einem Umkippen des
Feuchtmittels führen. Ein Filterwechsel erfolgt meist
zeitgleich mit dem Feuchtmittelwechsel, also alle sechs bis 12
Monate, und dauert knapp 30-45 Minuten. Die verschmutzten Filter
müssen als farbverschmutzter Abfall entsorgt werden.
"In kürzester Zeit haben wir bereits über
hundert der Filtrationssysteme installiert. Die Rückmeldung
unserer Kunden ist durchweg positiv. Weiterhin sind die
Kosteneinsparungen für die Druckereien deutlich",
bestätigt Eike Frühbrodt, Leiter Produktmanagement
Peripherie-Systeme bei Heidelberg. "Uns würde es nicht
wundern, wenn Filtrationssysteme für Feuchtmittel in wenigen
Jahren zum Standard jeder Druckmaschine gehörten. Selbst eine
Nachrüstung an bestehenden Maschinen ist jederzeit problemlos
möglich und sinnvoll", so Frühbrodt weiter.
Um die Bedienung zu vereinfachen, ist der FilterStar - genau
wie die gesamte Star Peripherie - steuerungstechnisch über
CANOpen in die Maschine eingebunden. Dadurch wird ein verschmutzter
Filter direkt am Maschinenleitstand Prinect Press Center der
Speedmaster angezeigt. Besonders empfohlen wird der FilterStar von
Heidelberg für das alkoholreduzierte und alkoholfreie Drucken,
da hier eine konstante Farb-Wasser-Balance eine wichtige
Voraussetzung für die erfolgreiche Produktion ist.
Filtrationstechnologie als weiterer Schritt zum nachhaltigen
Drucken
Heidelberg arbeitet konsequent an der Umsetzung des
nachhaltigen Druckens. Auch der FilterStar Compact und der
FilterStar leisten einen wichtigen Beitrag zur Schonung der Umwelt,
da die chemische Reinigung von Tank und Schläuchen weniger oft
erfolgen und weniger Feuchtmittel entsorgt werden muss.
Bereits 1992 hat Heidelberg den Umweltschutz zum
Unternehmensziel erklärt. Das Thema Ökologie gewinnt mehr
und mehr an Gewicht, und es wird immer deutlicher, dass
Nachhaltigkeit und unternehmerischer Erfolg keinen Widerspruch
darstellen. Aus diesem Grunde hat Heidelberg auf seiner Homepage
eine eigene Rubrik zum Thema Nachhaltigkeit erstellt, die alles
Wissenswerte rund um dieses Thema übersichtlich klammert:
HEI ECO Website.
Bild 1: FilterStar
Das Filtrationssystem FilterStar wird in der Speedmaster
der Baureihen 102, 105 und größer eingesetzt. Es reinigt
das Feuchtmitttel kontinuierlich und befreit es von groben
Verunreinigungen, die durch Farb- und Papierpartikel verursacht
werden. Die Einsatzzeit des Feuchtmittels kann dadurch auf sechs
bis zwölf Monate verlängert werden.
Bild 2: FilterStar Compact
Der FilterStar Compact ist für die Speedmaster SM 52, SM
74 und XL 75 vorgesehen. Er verlängert die Einsatzzeit des
Feuchtmittels von zwei bis zwölf Wochen abhängig vom
Alkoholgehalt und dem Druckspektrum auf vier bis sechs Monate.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
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