Neuartige ColdFoil-Technologie für metallische Effekte von
Druckprodukten mit hoher Qualität und bestechender Brillanz
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat ein
innovatives Verfahren entwickelt, um Kaltfolie über das
bewährte Offsetdruckverfahren aufzutragen. Mit dem
ColdFoil-Modul für die Baureihen Speedmaster CD 74 und CD 102
lassen sich metallische Veredelungen auf Folienbasis in hoher
Qualität und bestechender Brillanz auf die unterschiedlichsten
Bedruckstoffe aufbringen. Die Grammaturen reichen dabei von 70 bis
zu 400 Gramm pro Quadratmeter. Etiketten-, Verpackungs- und
Akzidenzdrucker können damit die steigende Nachfrage des
Marktes nach hochwertigen Veredelungen erfüllen. Im Vergleich
zur Heißfolienprägung hat der Kaltfolienauftrag einige
interessante Vorteile: Geringe Rüstzeiten, da mit einer
konventionellen Offsetdruckplatte gearbeitet wird, hohe
Druckgeschwindigkeit bis zu 15.000 Bogen in der Stunde und
exzellente Passergenauigkeit. Feine Strukturen und Elemente wie
Schriften, Linien und Raster sind mit Kaltfolie darstellbar. Die
Stärken von ColdFoil werden bei geringen Auflagen und bei
häufigen Auftragswechseln voll eingesetzt.
"Wir sind sicher, unsere Kunden von der neuen
Qualität des Folienauftrages überzeugen zu
können", bestätigt Alessandro Compagni,
Geschäftsführer der hochspezialisierten
Etikettendruckerei Sebastian Wolf GmbH in Eltville. Die 44
Mitarbeiter starke Druckerei produziert mit einem ColdFoil-Modul
auf einer Speedmaster CD 74. "Mit der CD 74 produzieren wir
in- und offline wesentlich schneller als mit den bisher
eingesetzten Heißprägemaschinen", freut sich
Compagni über den erzielten Zeitgewinn.
Ausgeklügeltes Verfahren
Für den Kaltfolienauftrag werden zwei Werke
benötigt. Im ersten Werk wird ein pastöser Kleber
über eine konventionelle Offsetplatte partiell oder
flächig auf den Bedruckstoff aufgebracht. Auf dem
nachfolgenden Werk sitzt das ColdFoil-Modul mit der Auf- und
Abwickeleinheit für die Metallfolie. Diese Folie wird im
Druckspalt zwischen Gummituch- und Druckzylinder durchgeführt.
Dabei wird die Metallschicht der Folie durch Druck des Gummituches
auf die mit Kleber versehenen Stellen des Bedruckstoffes
übertragen. Nach Ablösen der Trägerfolie verbleibt
die Metallschicht auf dem Bedruckstoff. Die beiden Werke
können nach dem Kaltfolienauftrag unmittelbar auch wieder
für das Drucken im konventionellen Offset verwendet werden.
Bild:
Mit dem ColdFoil-Modul für die Baureihen Speedmaster CD
74 und CD 102 lassen sich metallische Veredelungen auf Folienbasis
in hoher Qualität und bestechender Brillanz auf die
unterschiedlichsten Bedruckstoffe aufbringen.
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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