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Heidelberg setzt Kaltfolienveredelung mit der Speedmaster CD 74 und CD 102 um

23.02.2006


Neuartige ColdFoil-Technologie für metallische Effekte von Druckprodukten mit hoher Qualität und bestechender Brillanz

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat ein innovatives Verfahren entwickelt, um Kaltfolie über das bewährte Offsetdruckverfahren aufzutragen. Mit dem ColdFoil-Modul für die Baureihen Speedmaster CD 74 und CD 102 lassen sich metallische Veredelungen auf Folienbasis in hoher Qualität und bestechender Brillanz auf die unterschiedlichsten Bedruckstoffe aufbringen. Die Grammaturen reichen dabei von 70 bis zu 400 Gramm pro Quadratmeter. Etiketten-, Verpackungs- und Akzidenzdrucker können damit die steigende Nachfrage des Marktes nach hochwertigen Veredelungen erfüllen. Im Vergleich zur Heißfolienprägung hat der Kaltfolienauftrag einige interessante Vorteile: Geringe Rüstzeiten, da mit einer konventionellen Offsetdruckplatte gearbeitet wird, hohe Druckgeschwindigkeit bis zu 15.000 Bogen in der Stunde und exzellente Passergenauigkeit. Feine Strukturen und Elemente wie Schriften, Linien und Raster sind mit Kaltfolie darstellbar. Die Stärken von ColdFoil werden bei geringen Auflagen und bei häufigen Auftragswechseln voll eingesetzt.

"Wir sind sicher, unsere Kunden von der neuen Qualität des Folienauftrages überzeugen zu können", bestätigt Alessandro Compagni, Geschäftsführer der hochspezialisierten Etikettendruckerei Sebastian Wolf GmbH in Eltville. Die 44 Mitarbeiter starke Druckerei produziert mit einem ColdFoil-Modul auf einer Speedmaster CD 74. "Mit der CD 74 produzieren wir in- und offline wesentlich schneller als mit den bisher eingesetzten Heißprägemaschinen", freut sich Compagni über den erzielten Zeitgewinn.

Ausgeklügeltes Verfahren
Für den Kaltfolienauftrag werden zwei Werke benötigt. Im ersten Werk wird ein pastöser Kleber über eine konventionelle Offsetplatte partiell oder flächig auf den Bedruckstoff aufgebracht. Auf dem nachfolgenden Werk sitzt das ColdFoil-Modul mit der Auf- und Abwickeleinheit für die Metallfolie. Diese Folie wird im Druckspalt zwischen Gummituch- und Druckzylinder durchgeführt. Dabei wird die Metallschicht der Folie durch Druck des Gummituches auf die mit Kleber versehenen Stellen des Bedruckstoffes übertragen. Nach Ablösen der Trägerfolie verbleibt die Metallschicht auf dem Bedruckstoff. Die beiden Werke können nach dem Kaltfolienauftrag unmittelbar auch wieder für das Drucken im konventionellen Offset verwendet werden.

Bild:
Mit dem ColdFoil-Modul für die Baureihen Speedmaster CD 74 und CD 102 lassen sich metallische Veredelungen auf Folienbasis in hoher Qualität und bestechender Brillanz auf die unterschiedlichsten Bedruckstoffe aufbringen.

Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com

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