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Heidelberg zeigt das große Potential von UV-Druck

08.05.2004


Im UV-Technology Center in der Halle 3 werden hochwertige Anwendungen gedruckt

Im UV Technology Center in Halle 3 präsentieren die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und ihr Partner IST Metz GmbH hochwertige Anwendungen im Hybrid- und UV-Druck. In einer Kooperation mit der Frankfurter Uhrenfirma Sinn zeigt Heidelberg mit verschiedenen Anwendungen, wie mittels UV-Druck eine Marke entsprechend positioniert werden kann und sich durch hochwertiges Aussehen von der Masse abhebt. Durch ihr mechanisches Uhrwerk sind die Sinn-Uhren bekannt für ihre Funktionalität und Formschönheit. Unter anderem liefert Sinn auch eine Serie von Pilotenuhren an die Lufthansa.

Eine Speedmaster CD 74-6+LX mit kompletter UV-Ausstattung produziert die verschiedene Druckjobs, die das technisch Machbare bei der Inline-Veredelung eindrucksvoll zeigen. Dazu trägt die Summe der Erfahrung von Heidelberg in der UV-Technologie und die Zusammenarbeit mit den besten Partnern im Bereich der Farben und Trockner bei.

Die Nachfrage nach UV-Druck steigt. Dies auch wegen dem sich stark ändernden Kaufverhalten in der Konsumgüterindustrie: Die meisten Güter sind entweder im unteren Preissegment oder im Luxusbereich angesiedelt. Das ehemals dominante, mittlere Preissegment bricht immer mehr zusammen. Von daher setzt die Industrie entweder auf billige Massenprodukte oder aber verstärkt auf Luxusgüter und damit auf die Etablierung von Marken, um sich vom Preiskampf im unteren Bereich zu distanzieren. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Verpackung und die Werbung. Hier muss sich der hochwertige Inhalt entsprechend wiederfinden.

Der UV-Druck erschließt neue Dimensionen: In Sachen Glanz, Haptik, Schutzwirkung und Scheuerfestigkeit sind UV-Produkte konventionellen Druckerzeugnissen deutlich überlegen. "Im UV-Technology Center geben wir den Kunden unsere Erfahrungen im UV-Druck weiter und zeigen ihm auf, wie er mit dem UV-Druck neue Märkte erschließen und sich vom Wettbewerb differenzieren kann", erklärt Dr. Klaus Spiegel, Mitglied des Vorstands bei Heidelberg.

Spezialeffekte durch UV und Hybrid-Druck Vier Druckjobs mit Uhrenmotiven werden auf dem Messestand in Halle 3 live gedruckt, welche unabhängig von der Messe bei der Firma Sinn auch direkt als Marketingmaterial verwen-
det werden.

1. Postkarten im Lenticular-Druck
Lenticular-Folien erlauben es 3D-Effekte oder kurze Bewegungssequenzen (im Volksmund auch Wackelbilder genannt) oder auch beide Effekte in Kombination auf einem Bedruckstoff darzustellen. Die Postkarten zeigen beispielsweise die Sinn-Uhren vor der Skyline von Frankfurt. Damit sind sie ideales Material für den Point of Sales und erwecken die Neugierde der Konsumenten, die dieses Give-Away gerne mitnehmen.

2. Verpackung für Sinn-Uhren auf aluminiumbedampftem Papier
Hier wird unter anderem UV-Deckweiß auf aluminiumbedampftes Papier gedruckt , was zu einer Tiefenwirkung führt. Durch Spotlackierung werden verschiedene Elemente des Druckjobs und die Markennamen der beteiligten Firmen hervorgehoben. Diese Premiumverpackung setzt Sinn für eine limitierte Uhren-Auflage ein.

3. Poster mit Matt-Glanz-Effekten
Bei diesem Job werden Effekte mit speziellen Effektlacken und Hybridfarben gegenüber gestellt, um verschiedene Matt-Glanz-Effekte zu erzielen, welche als Hervorhebung verschiedener Elemente und dadurch als Eyecatcher für ein Poster genommen werden.

4. Poster komplett mit UV
Das gleiche Motiv, wobei hier ausschließlich UV Farben und Lacke verwendet werden. Matt-Glanz-Effekte in einer anderen optischen Umsetzung.

Poster mit Aniva-UV als vorgedruckte Druckmuster Exklusiv zeigt Heidelberg Poster mit Sinn-Uhren, die erstmalig mit Aniva-UV-Farben der Firma Epple gedruckt sind. Damit lässt sich nun auch im UV-Druck ein Mehr an Brillanz, Tiefenwirkung und Lebendigkeit durch die Farbraumerweiterung darstellen. Die kräftigen Farben erwecken Aufmerksamkeit und können das Produkt entsprechend differenzieren.

Beherrschbarer UV-Druck
Heidelberg zeigt in dem UV-Technology Center auf, dass die Arbeit mit UV-Druck durch technische Verbesserungen ein sicher zu beherrschendes Verfahren darstellt. Auch der Umweltschutz wird berücksichtigt.

Die Vorteile von UV-Druck sind vielfältig: Die gedruckten Bogen sind trocken, sobald sie in der Auslage ankommen. Druckbestäubungspuder ist nicht erforderlich. Die schnelle Aushärtung der Farben vereinfacht das Bedrucken von nicht saugenden Materialien. Erst aufgrund dieser Eigenschaft werden die Verarbeitung besonderer Materialien wie Kunststoff-Folien oder von metallisiertem Papier sowie die Erzeugung komplexer Effekte überhaupt möglich.

Bereits heute liefert Heidelberg etwa zehn Prozent seiner weltweit führenden Druckmaschinen Speedmaster CD 74 und CD 102 als UV-Versionen aus - mit steigender Tendenz.

Bild:
Im UV Technology Center in Halle 3 präsentiert Heidelberg und sein Partner IST Metz GmbH während der drupa hochwertige Anwendungen im Hybrid- und UV-Druck.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com

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