Im UV-Technology Center in der Halle 3 werden hochwertige
Anwendungen gedruckt
Im UV Technology Center in Halle 3 präsentieren die
Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und ihr Partner IST
Metz GmbH hochwertige Anwendungen im Hybrid- und UV-Druck. In einer
Kooperation mit der Frankfurter Uhrenfirma Sinn zeigt Heidelberg
mit verschiedenen Anwendungen, wie mittels UV-Druck eine Marke
entsprechend positioniert werden kann und sich durch hochwertiges
Aussehen von der Masse abhebt. Durch ihr mechanisches Uhrwerk sind
die Sinn-Uhren bekannt für ihre Funktionalität und
Formschönheit. Unter anderem liefert Sinn auch eine Serie von
Pilotenuhren an die Lufthansa.
Eine Speedmaster CD 74-6+LX mit kompletter UV-Ausstattung
produziert die verschiedene Druckjobs, die das technisch Machbare
bei der Inline-Veredelung eindrucksvoll zeigen. Dazu trägt die
Summe der Erfahrung von Heidelberg in der UV-Technologie und die
Zusammenarbeit mit den besten Partnern im Bereich der Farben und
Trockner bei.
Die Nachfrage nach UV-Druck steigt. Dies auch wegen dem sich
stark ändernden Kaufverhalten in der
Konsumgüterindustrie: Die meisten Güter sind entweder im
unteren Preissegment oder im Luxusbereich angesiedelt. Das ehemals
dominante, mittlere Preissegment bricht immer mehr zusammen. Von
daher setzt die Industrie entweder auf billige Massenprodukte oder
aber verstärkt auf Luxusgüter und damit auf die
Etablierung von Marken, um sich vom Preiskampf im unteren Bereich
zu distanzieren. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die
Verpackung und die Werbung. Hier muss sich der hochwertige Inhalt
entsprechend wiederfinden.
Der UV-Druck erschließt neue Dimensionen: In Sachen
Glanz, Haptik, Schutzwirkung und Scheuerfestigkeit sind UV-Produkte
konventionellen Druckerzeugnissen deutlich überlegen. "Im
UV-Technology Center geben wir den Kunden unsere Erfahrungen im
UV-Druck weiter und zeigen ihm auf, wie er mit dem UV-Druck neue
Märkte erschließen und sich vom Wettbewerb differenzieren
kann", erklärt Dr. Klaus Spiegel, Mitglied des Vorstands
bei Heidelberg.
Spezialeffekte durch UV und Hybrid-Druck Vier Druckjobs mit
Uhrenmotiven werden auf dem Messestand in Halle 3 live gedruckt,
welche unabhängig von der Messe bei der Firma Sinn auch direkt
als Marketingmaterial verwen-
det werden.
1. Postkarten im Lenticular-Druck
Lenticular-Folien erlauben es 3D-Effekte oder kurze
Bewegungssequenzen (im Volksmund auch Wackelbilder genannt) oder
auch beide Effekte in Kombination auf einem Bedruckstoff
darzustellen. Die Postkarten zeigen beispielsweise die Sinn-Uhren
vor der Skyline von Frankfurt. Damit sind sie ideales Material
für den Point of Sales und erwecken die Neugierde der
Konsumenten, die dieses Give-Away gerne mitnehmen.
2. Verpackung für Sinn-Uhren auf aluminiumbedampftem
Papier
Hier wird unter anderem UV-Deckweiß auf
aluminiumbedampftes Papier gedruckt , was zu einer Tiefenwirkung
führt. Durch Spotlackierung werden verschiedene Elemente des
Druckjobs und die Markennamen der beteiligten Firmen hervorgehoben.
Diese Premiumverpackung setzt Sinn für eine limitierte
Uhren-Auflage ein.
3. Poster mit Matt-Glanz-Effekten
Bei diesem Job werden Effekte mit speziellen Effektlacken und
Hybridfarben gegenüber gestellt, um verschiedene
Matt-Glanz-Effekte zu erzielen, welche als Hervorhebung
verschiedener Elemente und dadurch als Eyecatcher für ein
Poster genommen werden.
4. Poster komplett mit UV
Das gleiche Motiv, wobei hier ausschließlich UV Farben
und Lacke verwendet werden. Matt-Glanz-Effekte in einer anderen
optischen Umsetzung.
Poster mit Aniva-UV als vorgedruckte Druckmuster Exklusiv
zeigt Heidelberg Poster mit Sinn-Uhren, die erstmalig mit
Aniva-UV-Farben der Firma Epple gedruckt sind. Damit lässt
sich nun auch im UV-Druck ein Mehr an Brillanz, Tiefenwirkung und
Lebendigkeit durch die Farbraumerweiterung darstellen. Die
kräftigen Farben erwecken Aufmerksamkeit und können das
Produkt entsprechend differenzieren.
Beherrschbarer UV-Druck
Heidelberg zeigt in dem UV-Technology Center auf, dass die
Arbeit mit UV-Druck durch technische Verbesserungen ein sicher zu
beherrschendes Verfahren darstellt. Auch der Umweltschutz wird
berücksichtigt.
Die Vorteile von UV-Druck sind vielfältig: Die
gedruckten Bogen sind trocken, sobald sie in der Auslage ankommen.
Druckbestäubungspuder ist nicht erforderlich. Die schnelle
Aushärtung der Farben vereinfacht das Bedrucken von nicht
saugenden Materialien. Erst aufgrund dieser Eigenschaft werden die
Verarbeitung besonderer Materialien wie Kunststoff-Folien oder von
metallisiertem Papier sowie die Erzeugung komplexer Effekte
überhaupt möglich.
Bereits heute liefert Heidelberg etwa zehn Prozent seiner
weltweit führenden Druckmaschinen Speedmaster CD 74 und CD 102
als UV-Versionen aus - mit steigender Tendenz.
Bild:
Im UV Technology Center in Halle 3 präsentiert
Heidelberg und sein Partner IST Metz GmbH während der drupa
hochwertige Anwendungen im Hybrid- und UV-Druck.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
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