Erstmalige Verleihung des Zertifikates "Optimierter
UV-Druck" für die Speedmaster
CD 74 UV
Ende Oktober 2003 eröffnete die Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) das neue Environmental Information
Center (EIC) im Foyer der Hauptverwaltung in Heidelberg. Damit
erhalten Kunden und Interessenten anschauliche Informationen zum
Thema Druck und Umwelt. Direkt nebenan befindet sich das Print
Media Center, in dem die praktischen Vorführungen der
Druckmaschinen inklusive Vorstufe und Weiterverarbeitung
stattfinden. Bei der Eröffnung verlieh die
Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung das Zertifikat
"Optimierter UV-Druck" für die Speedmaster CD 74 UV.
Damit wurde die Leistungsfähigkeit dieser Maschine ein
weiteres Mal gewürdigt.
"Umweltfreundliches Drucken schont nicht nur
Umwelt und Natur. Es ermöglicht den Druckereien auch,
systematisch Geld zu sparen" erklärte Dr. Klaus Spiegel,
Heidelberg Vorstand und zuständig für den
Bogenoffsetbereich bei der Einweihung. Mittels neun verschiedener
Peripherie-Modelle aus dem Star-Konzept von Heidelberg wird
erklärt, wie umweltschonendes, kostengünstiges und
hochautomatisiertes Arbeiten umgesetzt wird. Gezeigt werden
Beispiele wie die automatische Farbversorgung mit InkLine, das
alkoholreduzierte Drucken mit HydroStar und CombiStar sowie die
moderne Puderversorgung und -absaugung durch PowderStar und
CleanStar.
Umwelt und UV-Druck passen zusammen
Die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung
würdigte Heidelbergs Engagement für den Umweltschutz und
übergab weltweit zum ersten Mal das neue Zertifikat
"Optimierter UV-Druck" für die Druckmaschine
Speedmaster CD 74 UV. Dieses Zertifikat beinhaltet das Abzeichen
"Emissionsgeprüfte Maschine" und das GS-Zeichen. Es bewertet
die Umsetzung des UV-Protokolls an der Maschine und verlangt
weitergehende Schutzmaßnahmen. Die Speedmaster CD 74 UV
qualifizierte sich aufgrund ihrer umfangreichen
Maschinenausstattung, wie beispielsweise Geruchs- und
Farbnebelabsaugung, Wasserkühlung, optimierte
Feuchtmittelfiltration sowie das neue Produkt InstantStart UV
für sicheres Waschen mit UV-Trocknern im Standby-Betrieb.
"Eine derart zertifizierte Maschine ist die richtige Wahl
für jede Druckerei, die hohen Wert auf Sicherheit, Umwelt- und
Gesundheitsschutz sowie eine hohe Wirtschaftlichkeit legt",
betonte Albrecht Glöckle von der Berufsgenossenschaft bei der
Übergabe der Urkunde an Dr. Spiegel. Mit diesem Zertifikat
wird den Kunden zudem der Umgang mit den lokalen
Umweltbehörden sowie der Zugang zu Fördermittel
erleichtert.
Auf der französischen Fachmesse TPG erhielt Heidelberg
bereits 2001 für die Speedmaster Baureihen SM/CD 102 das
Ökolabel "Emissionsgeprüfte Maschine". Dieses
Zertifikat wurde nun auch für die Speedmaster CD 74
ausgestellt.
Zahlreiche Produktneuheiten: CoolCure UV, StaticStar und
Folienpaket
Mit all diesen Maßnahmen kann Heidelberg seinen Kunden
beweisen, dass der UV-Druck kein schwieriges Verfahren mit
gesundheitskritischen Gefahren ist. Im Print Media Center kann ab
sofort eine Speedmaster CD 74 mit UV-Vollausstattung in Aktion
gesehen werden. Darüber hinaus entwickelt Heidelberg
ständig weitere Module, um den UV-Druck noch effizienter zu
machen. Beispiele sind die ab der drupa 2004 erhältlichen,
verbesserten Lackversorgungssysteme, aber auch angekündigte
Neuheiten zur Feuchtmittelfiltration oder das neue CoolCure UV
für sauerstoffreduziertes Drucken. Für UV-Drucker, die
auf ihrer Speedmaster CD 74 UV bevorzugt auf Folien arbeiten, wird
es ab der drupa zudem mit dem Produkt StaticStar ein neues
Entelektrisierungssystem und Folienpaket geben, das auch für
Etikettendrucker interessant ist.
Weitere Neuheiten rund um CANopen
Um dem Kunden eine optimal abgestimmte Druckmaschine zu
liefern, hat Heidelberg sich bereits 1995 entschieden,
Peripheriegeräte selbst zu entwickeln, exklusiv fertigen zu
lassen und mit der Maschine zusammen zu installieren. Dank CANopen
kann die Peripherie direkt am CP2000 Center bedient werden, das
Erlernen neuer Benutzeroberflächen oder auch die langen
Laufwege zu den Schränken entfallen. Ab der drupa 2004 werden
nahezu alle CANopen fähigen Peripheriegeräte in das
Remote Service-Konzept von Heidelberg einbezogen. Ebenfalls ab der
drupa 2004 wird ein Presetting der Star-Peripherie möglich
sein: Damit können an bestimmten Maschinen zum Beispiel die
Voreinstellwerte der Trockner mit den Jobdaten abgespeichert
werden. Beim nächsten Wiederholjob wird die Einstellung
hochgeladen, der Drucker kann den Auftrag ohne viel
Änderungen, Zeitaufwand und Materialverlust beginnen.
Heidelberg lebt den Umweltschutz
Das Unternehmen hat sich dem Grundsatz der Nachhaltigkeit
schon seit langem verschrieben. Für sein Umweltengagement
wurde Heidelberg schon mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem
Deutschen Umwelt-Reporting Award 2001 für die beste
Nachhaltigkeitsberichterstattung. Der Anteil der Heidelberg
Produktions- und Entwicklungsstandorte, die über ein
zertifiziertes Umweltmanagementsystem verfügen, ist inzwischen
auf rund 75 Prozent gestiegen. Bereits seit 1993 gibt Heidelberg
einen Umweltbericht heraus, der seit 2001 als
Nachhaltigkeitsbericht die Bereiche Wirtschaftlichkeit,
Umweltschutz und soziale Stabilität beschreibt. In der
Schriftenreihe Druck und Umwelt sind bisher zehn Broschüren
erschienen. Die aktuellste widmet sich dem Thema
"UV-Technologie". Seit 1999 entwickelt Heidelberg nach
dem Prozess der Quality Gates, wobei der Umweltschutz systematisch
mit einbezogen wird.
Bild:
Albrecht Glöckle (links) von der BG Druck und
Papierverarbeitung überreicht die Urkunde "Optimierter
UV-Druck" für die Speedmaster CD 74 UV an Dr. Spiegel.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hilde Weisser
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