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Heidelberg eröffnet sein Environmental Information Center

29.10.2003


Erstmalige Verleihung des Zertifikates "Optimierter UV-Druck" für die Speedmaster
CD 74 UV


Ende Oktober 2003 eröffnete die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) das neue Environmental Information Center (EIC) im Foyer der Hauptverwaltung in Heidelberg. Damit erhalten Kunden und Interessenten anschauliche Informationen zum Thema Druck und Umwelt. Direkt nebenan befindet sich das Print Media Center, in dem die praktischen Vorführungen der Druckmaschinen inklusive Vorstufe und Weiterverarbeitung stattfinden. Bei der Eröffnung verlieh die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung das Zertifikat "Optimierter UV-Druck" für die Speedmaster CD 74 UV. Damit wurde die Leistungsfähigkeit dieser Maschine ein weiteres Mal gewürdigt.

 "Umweltfreundliches Drucken schont nicht nur Umwelt und Natur. Es ermöglicht den Druckereien auch, systematisch Geld zu sparen" erklärte Dr. Klaus Spiegel, Heidelberg Vorstand und zuständig für den Bogenoffsetbereich bei der Einweihung. Mittels neun verschiedener Peripherie-Modelle aus dem Star-Konzept von Heidelberg wird erklärt, wie umweltschonendes, kostengünstiges und hochautomatisiertes Arbeiten umgesetzt wird. Gezeigt werden Beispiele wie die automatische Farbversorgung mit InkLine, das alkoholreduzierte Drucken mit HydroStar und CombiStar sowie die moderne Puderversorgung und -absaugung durch PowderStar und CleanStar.

Umwelt und UV-Druck passen zusammen
Die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung würdigte Heidelbergs Engagement für den Umweltschutz und übergab weltweit zum ersten Mal das neue Zertifikat "Optimierter UV-Druck" für die Druckmaschine Speedmaster CD 74 UV. Dieses Zertifikat beinhaltet das Abzeichen "Emissionsgeprüfte Maschine" und das GS-Zeichen. Es bewertet die Umsetzung des UV-Protokolls an der Maschine und verlangt weitergehende Schutzmaßnahmen. Die Speedmaster CD 74 UV qualifizierte sich aufgrund ihrer umfangreichen Maschinenausstattung, wie beispielsweise Geruchs- und Farbnebelabsaugung, Wasserkühlung, optimierte Feuchtmittelfiltration sowie das neue Produkt InstantStart UV für sicheres Waschen mit UV-Trocknern im Standby-Betrieb. "Eine derart zertifizierte Maschine ist die richtige Wahl für jede Druckerei, die hohen Wert auf Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie eine hohe Wirtschaftlichkeit legt", betonte Albrecht Glöckle von der Berufsgenossenschaft bei der Übergabe der Urkunde an Dr. Spiegel. Mit diesem Zertifikat wird den Kunden zudem der Umgang mit den lokalen Umweltbehörden sowie der Zugang zu Fördermittel erleichtert.

Auf der französischen Fachmesse TPG erhielt Heidelberg bereits 2001 für die Speedmaster Baureihen SM/CD 102 das Ökolabel "Emissionsgeprüfte Maschine". Dieses Zertifikat wurde nun auch für die Speedmaster CD 74 ausgestellt.

Zahlreiche Produktneuheiten: CoolCure UV, StaticStar und Folienpaket
Mit all diesen Maßnahmen kann Heidelberg seinen Kunden beweisen, dass der UV-Druck kein schwieriges Verfahren mit gesundheitskritischen Gefahren ist. Im Print Media Center kann ab sofort eine Speedmaster CD 74 mit UV-Vollausstattung in Aktion gesehen werden. Darüber hinaus entwickelt Heidelberg ständig weitere Module, um den UV-Druck noch effizienter zu machen. Beispiele sind die ab der drupa 2004 erhältlichen, verbesserten Lackversorgungssysteme, aber auch angekündigte Neuheiten zur Feuchtmittelfiltration oder das neue CoolCure UV für sauerstoffreduziertes Drucken. Für UV-Drucker, die auf ihrer Speedmaster CD 74 UV bevorzugt auf Folien arbeiten, wird es ab der drupa zudem mit dem Produkt StaticStar ein neues Entelektrisierungssystem und Folienpaket geben, das auch für Etikettendrucker interessant ist.

Weitere Neuheiten rund um CANopen
Um dem Kunden eine optimal abgestimmte Druckmaschine zu liefern, hat Heidelberg sich bereits 1995 entschieden, Peripheriegeräte selbst zu entwickeln, exklusiv fertigen zu lassen und mit der Maschine zusammen zu installieren. Dank CANopen kann die Peripherie direkt am CP2000 Center bedient werden, das Erlernen neuer Benutzeroberflächen oder auch die langen Laufwege zu den Schränken entfallen. Ab der drupa 2004 werden nahezu alle CANopen fähigen Peripheriegeräte in das Remote Service-Konzept von Heidelberg einbezogen. Ebenfalls ab der drupa 2004 wird ein Presetting der Star-Peripherie möglich sein: Damit können an bestimmten Maschinen zum Beispiel die Voreinstellwerte der Trockner mit den Jobdaten abgespeichert werden. Beim nächsten Wiederholjob wird die Einstellung hochgeladen, der Drucker kann den Auftrag ohne viel Änderungen, Zeitaufwand und Materialverlust beginnen.

Heidelberg lebt den Umweltschutz
Das Unternehmen hat sich dem Grundsatz der Nachhaltigkeit schon seit langem verschrieben. Für sein Umweltengagement wurde Heidelberg schon mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Umwelt-Reporting Award 2001 für die beste Nachhaltigkeitsberichterstattung. Der Anteil der Heidelberg Produktions- und Entwicklungsstandorte, die über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem verfügen, ist inzwischen auf rund 75 Prozent gestiegen. Bereits seit 1993 gibt Heidelberg einen Umweltbericht heraus, der seit 2001 als Nachhaltigkeitsbericht die Bereiche Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und soziale Stabilität beschreibt. In der Schriftenreihe Druck und Umwelt sind bisher zehn Broschüren erschienen. Die aktuellste widmet sich dem Thema "UV-Technologie". Seit 1999 entwickelt Heidelberg nach dem Prozess der Quality Gates, wobei der Umweltschutz systematisch mit einbezogen wird.

Bild:
Albrecht Glöckle (links) von der BG Druck und Papierverarbeitung überreicht die Urkunde "Optimierter UV-Druck" für die Speedmaster CD 74 UV an Dr. Spiegel.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com

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