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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Speedmaster CD 102 drupa 2004 Generation erhält UV-Zertifikat der Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung

08.05.2004
Heidelberger Druckmaschinen AG: UV Label für die Speedmaster CD 102
Detailansicht
Heidelberg sichert den problemlosen Einsatz der UV-Technologie

Die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung zeichnete auf der drupa 2004 die Speedmaster CD 102 der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) mit dem neuen Prüfzertifikat "Optimierter UV-Druck" aus. Dieses Zertifikat setzt die Forderungen des von den größten europäischen Berufsgenossenschaften erarbeiteten und in der Branche anerkannten UV-Protokolls um. Mit den Neuerungen an den Speedmaster CD 102 UV Modellen bietet Heidelberg nun auch im 70 x 100 Format ein umfassendes Paket, welches den Kunden den Einstieg und Umgang mit dem UV-Druck wesentlich erleichtert. Die Leistungsfähigkeit, Bedienfreundlichkeit und Energieeffizienz dieser Maschinengeneration wurde weiter optimiert. Bereits Ende 2003 bestätigte die Berufsgenossenschaft Druck und Papier den beeindruckenden Stand der Technik bei der Speedmaster CD 74 UV. Die Speedmaster CD 102 erfüllt nun ebenfalls alle Kriterien dieses neuen Prüfzertifikates.

Das UV-Protokoll geht weit über die bisherigen gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus und beschreibt somit eine hinsichtlich des Gesundheits- und Umweltschutzes sowie Bedienersicherheit ideal ausgestattete UV-Maschine. Darüber hinaus enthält das neue Prüfzertifikat das bekannte Zertifikat "Emission geprüfte Druckmaschine" sowie die Umsetzung des Sicherheitsstandards gemäß GS-Prüfbescheinigung. Sichere Einhaltung bedeutet dabei, dass ein Zehntel der gesetzlich verankerten Grenzwerte nicht überschritten werden.

"Interessant ist dieses Zertifikat vor allem auch für Einsteiger in den UV-Druck", erklärt Dr. Klaus Spiegel, Vorstandsmitglied bei Heidelberg. "Wir zeigen damit, dass der UV-Druck mittlerweile genauso sicher wie der konventionelle Offsetdruck ist", so Dr. Spiegel weiter.

Erhöhte Energieeffizienz
Durch die weiter verbesserte Bogenführung und die strömungsoptimierten Greiferbrücken im neuen Preset Plus Ausleger können die UV-Lampen zirka 20 Prozent näher am Bogen positioniert werden. Dadurch erhöht sich die Effektivität der UV-Härtung im quadratischen Verhältnis, was sich positiv auf die erreichbaren Fortdruckgeschwindigkeiten und Glanzgrade auswirkt. Die neueste Reflektorgeometrie URS (UV-Reflector System) von IST Metz GmbH ermöglicht darüber hinaus bei gleicher elektrischer Leistung eine zirka 20 prozentige höhere Ausbeute der UV-Strahlung. Die UV-Endtrockner von IST werden nun generell als modularer Einzeleinschub eingesetzt, was eine selektive Ansteuerung sowie die Verwendung von unterschiedlichen Reflektoren zur bestmöglichen Anpassung an verschiedenste UV-Anwendungen zulässt.

Die UV-Trockner sind kompatibel zur neuesten Heidelberg DryStar 3000 Generation und können bequem auf der Bedienseite der Maschine in Körperhöhe gewartet werden. Als absolute Neuheit kuppeln alle Versorgungsleitungen für Hochspannung, Steuerspannung, Druckluft, Abluft und Kühlwasser beim Einsetzen des Trocknereinschubs automatisch ein. Eine manuelle Ankopplung aller Leitungen entfällt, was wiederum die Maschinenstillstandszeiten beim Reinigen des Reflektors und der UV-Lampe reduziert. Mit der neuen Funktion FLC (Fast Lamp Change) ist darüber hinaus ein kabelloser Lampenwechsel in wenigen Sekunden möglich.

Komplette integriertes Steuerungskonzept sowie intelligente Sicherheitstechnik
Die Leitstandsanbindung und automatische Erkennung der Trocknermodule (Plug-and-Play) mittels CANopen ist nun Standard. Mittels des neuen Software-Moduls DryStar Advanced sind darüber hinaus sämtliche Einstellungen aller Trocknereinschübe in der Maschine abspeicherbar und für Wiederholaufträge nutzbar, was je nach Auftragstruktur eine deutliche Rüstzeitverkürzung bewirkt.

Eine weitere Weltneuheit bietet die Funktion SmartGuard UV, die eine selektive Abfrage aller Schutz- und Sicherheitseinrichtungen erlaubt. Ein Ausschalten der UV-Trockner wird unabhängig vom Maschinen-Not-Aus nur noch dann durchgeführt, wenn dies aus Gründen des Blendschutzes notwendig ist. Ansonsten gehen die Trockner in den Stand-by-Modus. Dies erhöht nicht nur die Maschinenverfügbarkeit, sondern auch die Lampenlebensdauer. Ein Abschalten der UV-Trockner wird auch während des Gummituchwaschens durch die Funktion InstantStart UV vermieden.

Welche Möglichkeiten der UV-Druck bietet, zeigt Heidelberg während der drupa in der Halle 3 im UV Technology Center, gemeinsam mit der Firma IST Metz GmbH.

Bild:
Albrecht Glöckle (links) von der deutschen BG Druck und Papierverarbeitung zeichnete zum Auftakt der drupa 2004 die neue Speedmaster CD 102 Generation mit dem Zertifikat "Optimierter UV-Druck" im Beisein von Heidelberg Vorstand Dr. Klaus Spiegel aus.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com
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