Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) zeigt auf der Graph
Expo, die vom 9. -12. September 2007 in Chicago stattfindet,
erstmals ihr neues Internet-gestütztes Remote-Service-Modul
eCall. Ist eine Maschine damit ausgestattet, kann der
Maschinenbediener mit einem einfachen Klick eine von der
Druckmaschine erzeugte Fehlermeldung automatisch an die für
den Anwender zuständige Heidelberg Service-Organisation
versenden. Innerhalb einer Minute nach dem Klick erfolgt die
Übermittlung der benötigten Daten und eine elektronische
Vordiagnose. Daraus generiert das Heidelberg Experten-Team einen
Lösungsvorschlag, der dem Anwender innerhalb kurzer Zeit
über einen Rückruf unterbreitet wird. Kunden müssen
sich nicht mehr per Telefon im Call Center von Heidelberg melden,
ihre Kontaktdaten eingeben und das Problem schildern. Mit dem
elektronischen Ticket, das die Maschinen gesendet hat, nachdem der
Anwender per Knopfdruck dazu seine Zustimmung erteilt hat,
verfügt das Experten-Team von Heidelberg bereits über
alle diese Informationen und kann sofort eine Lösung für
den Kunden erarbeiten. Die Zeitersparnis für den Anwender
gegenüber dem herkömmlichen Verfahren beträgt bis zu
50 Prozent.
"Heidelberg hat mit der Einführung seiner
Internet-basierten Remote-Service-Lösung zur vergangenen drupa
innerhalb der Printmedien-Industrie und branchenübergreifend
neue technologische Maßstäbe gesetzt, um die
Maschinenverfügbarkeit bei den Anwendern zu erhöhen und
die Servicekosten zu senken. Mit eCall unternimmt Heidelberg jetzt
einen weiteren Schritt in der Entwicklung von intelligenten
Servicefunktionen, die die Reaktionszeiten für eine
qualifizierte Rückmeldung an den Kunden drastisch
reduzieren", bringt Dr. Jürgen Rautert, Vorstand Produkte
und Technik bei Heidelberg, den Kundennutzen auf den Punkt.
"Der Offsetdruck hat im Bereich der online-gestützten
Servicefunktionen die Potenziale jedoch noch längst nicht
ausgeschöpft. Zukünftig werden sich die elektronischen
Diagnosemöglichkeiten bis zu dem Punkt weiter verfeinern, dass
Maschinen sich bereits melden, bevor es zu einem
Maschinenstillstand kommt."
Die Störungsanalyse innerhalb der Maschinen erfolgt
über neuartige hochleistungsfähige Diagnose- und
Analysefunktionen. Der Anwender bekommt über Prinect CP2000
Center eine Information über die Störung auf dem
Bildschirm angezeigt und wird zugleich gefragt, ob er mit der
Übermittlung des Problems an den Heidelberg Service
einverstanden ist. Hat er seine Zustimmung gegeben, erhält das
zuständige Experten-Team die Analyse als elektronisches Ticket
zugesandt und kann sofort einen Lösungsvorschlag erarbeiten
und den Kunden zurückrufen.
Pilotmärkte für eCall sind die USA und Deutschland,
wo die Funktion zu Beginn des kommenden Jahres für alle neu
ausgelieferten Druckmaschinen als Bestandteil des
Dienstleistungsprogramms system
service36plus zur Verfügung steht. Ab der drupa
2008 beginnt dann schrittweise die weltweite Markteinführung.
Bild:
Mit eCall, der neuen online-gestützten
Remote-Service-Funktion, erhöht Heidelberg die
Maschinenverfügbarkeit bei seinen Kunden und trägt dazu
bei, die Servicekosten weiter zu senken.
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 50 77
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail:
matthias.hartung@heidelberg.com