Neue Adobe RIP-Technologie vervollständigt den PDF-Workflow
von Prinect und optimiert das Rippen transparenter Objekte in
PDF-Dokumenten
Die neue Adobe PDF Print Engine ist ab sofort Teil des
Workflow-Managementsystems Prinect der Heidelberger Druckmaschinen
AG (Heidelberg). Die neue Render-Technologie von Adobe ist im
Release 6.5 des Prinect MetaDimension RIP implementiert. Als
"native PDF Renderer", der ausschließlich durch
JDF/JMF kontrolliert wird, passt die Adobe PDF Print Engine somit
perfekt in den JDF-gesteuerten Prinect Workflow. Alle Prinect
Systeme mit MetaDimension 6.5 werden künftig mit der Adobe PDF
Print Engine ausgeliefert. Gleichzeitig bietet Heidelberg Upgrades
für bisherige MetaDimension Versionen an.
"Wie die Erfahrungen bei Anwendern gezeigt haben, wird
die Adobe PDF Print Engine sich schnell zur
Standard-RIP-Technologie für Heidelberg Kunden entwickeln. Sie
löst damit das Dilemma vieler Druckdienstleister, komplex
aufgebaute PDF-Dokumente korrekt zu verarbeiten. Eine typische
Herausforderung war bisher die Verarbeitung transparenter Effekte,
wenn etwa die PDF-Konvertierung mehrerer Layout-Ebenen auf eine
einzige (Flattening) prozesstechnisch zu früh erfolgte. Mit
der Adobe PDF Print Engine sind die sichere Handhabung von
transparenten Objekten aber auch die bessere Verträglichkeit
mit der Acrobat-Rastertechnologie wesentliche Vorteile für
Druckdienstleister", so Dr. Peter Leu, Leiter
Produktmanagement Prinect Preprint bei Heidelberg.
Prinect MetaDimension wird auch weiterhin den aktuellen Adobe
Postscript Interpreter als zweiten RIP-Renderer enthalten. Mit
einem einfachen Mausklick kann der Anwender so PDF-Dateien entweder
mit der Adobe PDF Print Engine oder über den
herkömmlichen PostScript-RIP verarbeiten. Das gesamte Handling
der Daten wird in Prinect MetaDimension künftig so gesteuert,
dass keine Änderungen im Workflow Setup erforderlich sind.
Heidelberg wird diese Doppel-RIP-Konfiguration als Standard ohne
Aufpreis ab der Version 6.5 von Prinect MetaDimension liefern.
Im vergangenen Jahr hat Heidelberg bereits die
Workflow-Unterstützung für transparente Objekte in
PDF-Dokumenten im Rahmen von Prinect Printready 3.0
eingeführt. Anwender können Arbeitsabläufe im
Printready Druckvorstufen-Workflow so definieren, dass transparente
Objekte in den PDF-Dateien während aller Verarbeitungsschritte
wie Farbmanagement und Trapping erhalten bleiben, bevor die
PDF-Datei zur Ausgabe an Prinect MetaDimension übergeben wird.
Mit der Markteinführung der neuen Adobe PDF Print Engine
für Prinect MetaDimension ist auch der letzte Schritt der
Umstellung in der PDF-Verarbeitung von Adobe PostScript auf die
native Adobe-PDF-Technologie vollzogen.
"Mit der Einführung der Adobe PDF Print Engine hat
die Ausgabe von PDF-Dateien für jegliche Ausgabegeräte
eine neue Dimension an Konstanz und Qualität erreicht. Wir
freuen uns besonders, dass Adobe diese Technologie als reine
JDF-Verarbeitungs-Engine realisiert hat, die sich nahtlos in
Prinect einfügt. So können Prinect Anwender von der
zentralen JDF-Architektur mit einem noch höheren Maß an
Konsistenz und Kontrolle über den Workflow profitieren",
erklärte Peter Leu.
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