Jury lobt das in die Zukunft gerichtete Gesamtkonzept des
Projektes
Das Projekt Heidelberg Remote Services (HEIRES) der
Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) gewann den von der
IT-Fachzeitschrift Computerwoche und der Unternehmensberatung
Gartner Deutschland ausgelobten Wettbewerb zur IT-Anwendung des
Jahres 2005. Eine Jury aus Vertretern des Beratungshauses Gartner,
der Unternehmen DeTeCon International und Bayer Business Services,
unabhängigen Forschungsinstituten sowie der
Computerwoche-Redaktion wählte das Projekt unter 77
eingereichten Bewerbungen an die Spitze in der Kategorie
"Großunternehmen".
Heidelberg Remote Services ist eine globales,
internetbasiertes Remote Service Konzept, das viele
Vor-Ort-Einsätze von Servicetechnikern besser vorbereitet oder
ganz überflüssig macht. Kunden erhalten damit eine
höhere Maschinenverfügbarkeit zu geringeren Kosten.
Gleichzeitig ist das System durch seinen proaktiven Ansatz in der
Lage, Störungen selbständig an die Heidelberg
Servicemitarbeiter zu melden. Das nächste Ziel ist es,
Unregelmäßigkeiten noch früher zu erkennen und
bereits vor Eintreten eines Maschinenstillstandes an den Heidelberg
Service zu melden. Bereits 2004 zertifizierte die TÜV
Informationstechnik GmbH (TÜViT) die Sicherheit der
internetbasierten Remote Service Plattform.
"Das Beispiel Heidelberg Remote Services zeigt, wie bei
Heidelberg Innovationen durch das Zusammenwirken einer globalen
IT-Infrastruktur mit den Bereichen Maschinenbau und Elektronik
innerhalb unserer Forschung und Entwicklung zum Vorteil unserer
Kunden entstehen", kommentierte Tom Oelsner,
Gesamtprojektleiter HEIRES, im Rahmen der Preisverleihung am 16.
November in München.
Heidelberg Remote Services im Detail
Sichere internetbasierte Technologie mit vielen
Kundenvorteilen
Heidelberg bietet seinen Kunden einen mehrstufigen Remote
Service auf der Grundlage einer gesicherten, weltweit
standardisierten Internet-Plattform an. Viele Anwender kennen
bereits Serviceangebote wie "Remote Diagnose" und
"Remote Help", bei denen Experten von Heidelberg eine
interaktive Verbindung mit dem Kundensystem herstellen, um den
Anwender bei der Bedienung seines Systems zu unterstützen. Im
Rahmen von "Remote Help" können Fachleute von
Heidelberg dem Maschinenbediener direkt auf dem Bildschirm der
Maschine Hilfe und Anweisungen geben. Die damit verbundenen
Servicepakete sind während der Garantiezeit bereits enthalten.
Diese Services sind auf einer neuen, internetorientierten
Plattform eingerichtet worden, bei der Entfernungen keine Rolle
mehr spielen. Der Kunde stellt über das Internet eine
Verbindung mit dem Heidelberg Service her und gestattet dem
Servicetechniker den Zugriff auf sein Produktionssystem.
Zunächst benutzen der Kunde und der Servicetechniker die
Remote Service-Plattform, um das vorliegende Problem zu lösen
oder gemeinsam eine neue Funktion zu erlernen. Bei komplexeren
Fragestellungen kann sich der Servicetechniker von Heidelberg
mittels einer Online-Konferenzschaltung live mit einem speziellen
Serviceexperten zu dem betreffenden Thema beraten und mit ihm
gemeinsam auf dem Kundensystem eine Lösung erarbeiten.
Der Kunde ist jederzeit eingebunden und hat die Kontrolle
über den Prozess. Mit einem Knopfdruck am Touchscreen leitet
er den Zugriff auf das System ein und kann ihn jederzeit auf die
gleiche Weise beenden. Nichts geschieht ohne sein Wissen, und der
gesamte Prozess kann live auf dem Bildschirm verfolgt werden. Viele
Situationen lassen sich auf diese Weise analysieren und schnell und
einfach lösen. Der Kunde braucht nicht auf das Eintreffen
eines Servicetechnikers zu warten, und die Stillstandszeiten von
Maschinen werden verringert.
Der proaktive Remote Service hilft, Probleme zu vermeiden
In Kombination mit der kontinuierlichen Wartung kann der
internetbasierte Remote-Service Ausfallzeiten auf ein Minimum
reduzieren. Maschinendaten können bei Bedarf geliefert und
schnell aufgerufen werden, was die Stillstandszeiten weiter
reduziert. Diese Daten verkürzen die Berichts- und
Analysezeiten im Serviceprozess und tragen damit weiter zur
Steigerung der Produktivität von Heidelberg Systemen bei.
Zusätzlicher Vorteil: Das Global Expert Network 24/7
Zusammen mit den internetbasierten Remote-Services
verbessert das neuerlich erweiterte Global Expert Network 24/7 den
bestehenden Servicesupport in den Vertriebsorganisationen und durch
die regionalen Hotlines in Nord- und Südamerika, Europa,
Nahost und Afrika sowie in der Region Asien/Pazifik. Das
Kunden-Supportprogramm Global Expert Network 24/7 in Heidelberg
bietet ab sofort einen weltweiten Service für
Druckmaschinenelektronik an - 24 Stunden an sieben Tagen die Woche.
Der Support bietet Heidelberg Technikern und Kunden mit speziellen
Serviceverträgen die Möglichkeit, sich jederzeit mit
einem qualifizierten Servicetechniker in Verbindung zu setzen. Bei
mechanischen Fragestellungen kann das Global Expert Network 24/7
Kollegen mit entsprechendem Know-how weltweit kontaktieren.
Vertreter der Jury waren:
- Claudia Schnupfhagn, Vice President Gartner.
- Gerhard Adler, Unternehmensberater und langjährige
Tätigkeit als
Geschäftsführer der Diebold Management-
und Technologieberatung.
- Andreas Resch, Vorsitzender der Geschäftsführung
der Bayer Business
Services GmbH.
- Thomas Schildhauer, Direktor des Institute of Electronic
Business am
Institut der Universität der Künste, Berlin.
- Horst Wildemann, Technische Universität München,
Lehrstuhl für
Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik.
Bild:
Heidelberg Köpfe hinter HEIRES: Reiner Keim,
verantwortlich für die Integration der Plattform in die
Maschinenelektronik, Michael Pfeffer, Leiter Innovative Remote
Services, Andreas Hohl, Projektleiter HEIRES-IT und Tom Oelsner,
Gesamtprojektleiter HEIRES, (von links).
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 50 77
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