24.11.2009
Die Pharming A.S. (Pharming) gehört zu den führenden Produzenten von Verpackungen in Tschechien. Das Unternehmen hat eine lange und erfolgreiche Tradition als Produktionspartner der pharmazeutischen Industrie. Mittlerweile hat sich Pharming erfolgreich zum vollstufigen Partner für die Lebensmittel- und elektrotechnische Industrie entwickelt. Um die führende Rolle in Tschechien zu besetzen und auch für die Zukunft eine Produktion auf höchstem Niveau garantieren zu können, war es notwendig, unterschiedliche Modernisierungsmaßnahmen im Maschinenpark durchzuführen.
Produktivitätssprung im Stanzprozess durch neue
Dymatrix
Nach langjähriger Erfahrung mit Stanzen anderer
Hersteller entschied sich Pharming in die Technologie der
Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) zu investieren. Als
wegweisend bezeichnete die Firma ihre jüngste
Investition in die Bogenstanze Dymatrix, die im Werk Varnsdorf
installiert wurde. "Bei der Auswahl einer neuen Stanzmaschine, die
im Rahmen der Modernisierung eine unserer bisherigen fünf
Stanzautomaten eines Schweizer Herstellers ersetzen sollte, haben
wir Angebote mehrerer Hersteller begutachtet, inklusive
unterschiedlicher Anbieter aus dem Fernen Osten. Bei der Dymatrix
hat uns die Robustheit der Maschine angenehm überrascht, die
eine hohe Stanzgenauigkeit und eine lange Lebensdauer der Anlage
garantiert", erklärt der Pharming Direktor Dipl.-Ing.
Václav Klomínek. "Die Installation der Maschine verlief
problemlos und sie arbeitet gegenwärtig in vollem Betrieb und
ganz nach unseren Vorstellungen."
Josef Knobloch, Leiter für Produktion und Absatz bei
Pharming, erklärt dazu: "Unsere anderen Stanzmaschinen sind im
Vergleich zur Dymatrix von Heidelberg eine Generation zurück.
Besonders bei sich wiederholenden Aufträgen brauchen die
Maschinen viel mehr Zeit für die Einrichtung. Während die
Einrichtung des Stanzwerkes des oberen und unterer Ausbruchs
beispielsweise bis zu drei Stunden dauert, benötigt die
Dymatrix für die komplette Einrichtung maximal eine Stunde."
Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und dem
Trend zu kleineren Auflagen zu begegnen, investiert Heidelberg
kontinuierlich in neue Technologie zur Minimierung der
Maschinenrüstzeiten. Mit der Dymatrix werden die
Rüstzeiten dadurch verkürzt, dass Auftragsdaten, also
Formate, Art und Beschaffenheit der Materialien, gespeichert werden
und bei der Wiederholung eines Auftrages wieder abgerufen werden
können. Die Maschine rüstet anschließend automatisch
um und reduziert so die manuellen Eingriffe.
Integriertes Angebot von Heidelberg überzeugt auf ganzer
Linie
Das Verpackungsdruck-Angebot von Heidelberg und der Nutzen
daraus hat die Gesellschaftsinhaber überzeugt - es blieb nicht
nur bei einer einmaligen Investition. 2009 wurde im
Produktionsbetrieb in Zahrady bei Rumburk eine neue
Bogenoffsetdruckmaschine Speedmaster CD 102 installiert. Auch hier
wurde nach langjährigen Erfahrungen mit Konkurrenzprodukten
ein neuer Weg eingeschlagen. Die neue Bogenoffsetdruckmaschine
wählte die Betriebsleitung aus den Angeboten verschiedener
deutscher und japanischer Hersteller. "Wir sind keine Druckerei
für den kommerziellen Akzidenzdruck, vielmehr ist unsere
Produktion sehr spezifisch und diesem Anspruch muss auch unsere
Maschinenausrüstung entsprechen. In der Regel bearbeiten wir
keine Aufträge in Millionen Auflagen. Der überwiegende
Teil unserer Aufträge erfolgt gewöhnlich in einer Auflage
von 20.000 bis 50.000 Stück einzelner Verpackungen."
Die Anforderung an kürzere Rüstzeiten ist auch im Drucksaal ein zentrales Thema, da Aufträge mit einer Lieferfrist von zwei bis drei Tagen heute keine Ausnahme mehr sind. Vor diesem Hintergrund konnte sich die Speedmaster CD 102 im Vergleich zu Druckmaschinen anderer Hersteller durchsetzen und die Anforderung an schnellen Rüstzeiten am besten erfüllen.
Die integrierte Produktion als Schlüssel zum Erfolg
Die Investitionen in den Maschinenpark war nicht der einzige
Schritt, bei dem sich das Unternehmen für Heidelberg als
Partner entschied: Die integrierte Produktion mit dem Prinect
Workflow war ein weiterer Meilenstein für die Zukunft.
Klomínek betont: "Ein weiterer und sehr wichtiger Grund
für unsere Entscheidung, Heidelberg als Partner zu
wählen, war das Workflow- und Steuersystem Prinect. Die Module
Prinect Pressroom Manager und Prinect Axis Control, die wir bei der
Druckmaschine CD 102 einsetzen, überwachen alle Operationen im
Laufe der Bearbeitung jedes Auftrags."
Durch die offene Systemarchitektur von Prinect ist es möglich, dass sowohl dem Schichtmeister vor Ort, als auch den Kollegen in der Unternehmenszentrale in Prag alle Status- und Produktionsdaten der Maschinen zur Verfügung stehen. Zusätzlich erstellt Prinect detaillierte Protokolle über den Produktionsverlauf, die im Besonderen für die Auftraggeber aus der Pharmazie wichtig sind, um eine lückenlose Dokumentation zu garantieren.
Bild 1:
Die Dymatrix Bogenstanze: Eine robuste Konstruktion
garantiert stanzgenaues Arbeiten und eine lange Lebensdauer.
Bild 2:
Wichtige Einstellungen übernimmt der Anleger automatisch
und hilft dabei die Rüstzeiten entscheidend zu senken.
Bild 3:
Die Einrichtung des Stanzwerkes erfolgt beim Kunden Pharming
nun rund 30 Prozent schneller.
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Dirk Henrich
Telefon: +49 (6221) 92 5910
Telefax: +49 (6221) 92 5069
E-Mail:
dirk.henrich@heidelberg.com
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