Heidelberg erweitert Suprasetter Familie um ein neues CtP-Einstiegsmodell
23.02.2006
Suprasetter A105 erleichtert Druckereien den Einsstieg in die
zukunftsweisende Thermaltechnologie
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) erweitert
ihre erfolgreiche thermale CtP-Belichter-Familie Suprasetter um ein
neues Einstiegsmodell, den Suprasetter A105. Damit erhalten
Druckereien die Möglichkeit, kostengünstig die Vorteile
der thermalen Druckplattenbelichtung sowie das modulare Konzept der
Suprasetter Familie zu nutzen. Für Druckereien mit hohen
Produktionsspitzen bietet sich der Suprasetter A105 zudem als
kostengünstige und qualitativ hochwertige Backup-Lösung
an.
Mit dem Gerät lassen sich Druckplatten aller
gängigen Druckformate für Bogen und Rolle bis zum Format
70x105 Zentimeter belichten. Mit einem Plattendurchsatz zwischen
acht und 15 Druckplatten pro Stunde, je nach Format und
Empfindlichkeit der Druckplatte, können Anwender pro Schicht
bis zu 120 Druckplatten von hoher Qualität produzieren. Der
neue Suprasetter A105 verfügt über ein Heidelberg
Lasermodul; abgesehen davon unterscheidet sich die Ausstattung des
neuen Gerätes nur geringfügig von den übrigen
Suprasetter 105 Modellen, die in drei Ausbaustufen mit bis zu sechs
Laserköpfen arbeiten. Funktionen wie das Intelligente
Diodensystem, Plate-on-Demand, Smart-Plate-Handling, der Single-
bzw. Multi-Casette Loader sowie optional integrierbare Stanzen und
Absaugsysteme sind wie bei den anderen Modellen verfügbar. Die
Integration in den Prinect Workflow von Heidelberg sowie die
Anwendung der neuen Rastertechnologien Prinect Hybrid Screening
oder Prinect Stochastic Screening sind gewährleistet.
"Zunehmend setzen auch kleinere Druckereien auf eine
eigene CtP Produktion, machen sich auf diese Weise unabhängig
von Lieferanten, erhöhen ihre Flexibilität gegenüber
ihren Kunden und steigern zudem die Sicherheit ihres
Produktionsworkflows. Der neue Suprasetter A105 bedient genau diese
Zielgruppe und bietet ihr einen preiswerten Einstieg in die
zukunftsweisende thermale Belichtertechnologie", fasst Andreas
Forer, Leiter Produktmanagement CtP bei Heidelberg, die Vorteile
des neuen Geräts zusammen.
Die Ausstattungsmerkmale des Suprasetter A105 im Detail:
Integration in den Prinect Workflow
Der Suprasetter A105 lässt sich vollständig in den
Prinect Workflow von Heidelberg integrieren. So kann die gesamte
Status-Information des CtP-Gerätes an die JDF basierte
Vorstufensoftware Prinect Printready System weitergeleitet werden.
Die RIP-Software Prinect MetaDimension ist die Schnittstelle
zwischen dem Suprasetter A105 und dem Vorstufensystem. Dabei wird
der Suprasetter über eine einfach zu bedienende grafische
Benutzeroberfläche gesteuert. Diese RIP-Lösung ist
modular aufgebaut und kann exakt auf die jeweiligen
Bedürfnisse der Druckerei zugeschnitten werden. In Verbindung
mit den neuen Rastertechnologien Prinect Hybrid Screening und
Prinect Stochastic Screening (siehe eigene Pressemeldung) ist der
Suprasetter A105 zudem in der Lage, höchste Ansprüche im
Qualitätssegment zu befriedigen.
Intelligentes Diodensystem (IDS)
Das intelligente Diodensystem (IDS) sorgt dafür, dass
bei einem eventuellen Ausfall einer Diode das Gerät den
Betrieb kontinuierlich fortsetzt. Dabei sucht sich das IDS
automatisch links oder rechts von der ausgefallenen Diode die
größtmögliche zusammenstehende Menge aktiver Dioden
und setzt die Arbeit mit diesen fort. Das Risiko eines Geräte-
und damit Produktionsausfalls ist damit deutlich reduziert
Plate-on-Demand
Plate-on-Demand ermöglicht die Integration von Drucksaal
und Druckvorstufe. So lässt sich der Suprasetter A105 in einen
Workflow mit dem Maschinenleitstand Prinect CP2000 Center
einbinden. Damit kann der Bediener im Drucksaal auch ohne
Vorstufenkenntnisse die Plattenproduktion starten, indem er die zu
belichtende Platte aus einer Liste am CP2000-Touchscreen per
Fingerdruck auswählt. Auch die Ausgabe-Reihenfolge kann
jederzeit geändert werden. Darüber hinaus hat der
CP2000-Bediener stets im Blick, welche Druckplatten gerade
bearbeitet werden.
Manuelle und halbautomatische Produktion mit dem Suprasetter
A105
Der Anwender kann von der manuellen über eine
halbautomatische bis zu einer vollautomatischen Bedienung des
Suprasetter A105 wählen. Bei der manuellen Variante legt der
Bediener die zu bebildernde Platte in den Eingabeschacht. Nach dem
Startvorgang erfolgen alle weiteren Schritte selbstständig,
und die Platte wird nach der Bebilderung und Stanzung auf der
Bedienerseite wieder ausgegeben. Bei der halbautomatischen
Produktion übernimmt der rückseitig angeschlossene
Online-Prozessor die bebilderte Platte und entwickelt sie
automatisch. Innerhalb des Belichters übernimmt der
Schwenktisch den Plattentransport. Er nimmt die Platte auf, bringt
sie in die jeweils richtige Position zur Belichtung und Stanzung
und gibt sie anschließend aus. Hat die Platte den Belichter
verlassen, wird die nächste Platte zugeführt. So wird
eine Geschwindigkeit von bis zu acht Platten in der Stunde im
Acht-Seiten-Format erreicht. Bei kleineren Plattenformaten ist
zudem auch schnelleres Belichten möglich.
Automatische Produktion mit dem Suprasetter A105
Die Optionen für das Platten-Handling erhöhen die
Flexibilität des Gerätes zusätzlich. Sie
ermöglichen den Ausbau vom manuell betriebenen zum
automatisierten Gerät mit Single Cassette Loader (SCL) oder
Multi Cassette Loader (MCL). Die Aufrüstung auf diese
Automatisationsstufen kann jederzeit vor Ort erfolgen und sichert
daher die Investition nachhaltig.
Single Cassette Loader/Multi Cassette Loader
Der rückseitig am Suprasetter A105 angeschlossene Single
Cassette Loader ist der erste Schritt in die automatische
Plattenproduktion. Er lädt die Platte nach Entfernung des
Zwischenpapiers in den Suprasetter und gibt sie nach der
Bebilderung über die seitlich angeschlossene
Online-Entwicklungseinheit aus. Der Multi Cassette Loader besteht
aus dem Single Cassette Loader sowie einem angedockten
Platten-Container. Er kann bis zu vier Kassetten à 150 Platten
in unterschiedlichen Plattenformaten aufnehmen. Die Auswahl der
Platten erfolgt automatisch jobgesteuert. Wenn der Suprasetter A105
als Single oder Multi Cassette Loader ausgebaut ist,
ermöglicht er den Einsatz schmaler Entwicklungseinheiten, die
seitlich am SCL angebaut werden und hilft bei der Platz sparenden
Installation des Geräts.
Smart Plate Handling
Der Suprasetter A105 lässt sich auch mit
angeschlossenem Single Cassette Loader und Multi Cassette Loader
manuell bedienen. Im Unterschied zu anderen CtP-Systemen wird beim
Suprasetter A105 der Loader rückseitig angedockt. Der
Plattenschacht des Suprasetters bleibt dadurch für manuelle
Plattenbe- und Entladungen frei zugänglich. Vollautomatische
und manuelle Produktion schließen sich damit nicht aus.
Internes Stanzsystem
Mit dem optionalen internen Stanzsystem lässt sich der
Suprasetter A105 um eine weitere wichtige Funktion erweitern. Das
Stanzsystem ermöglicht Stanzungen mit maximaler
Registergenauigkeit für Druckmaschinen von Heidelberg und
einen Großteil der Wettbewerbsmaschinen. Weitere Stanztypen
lassen sich nachträglich ergänzen.
Debris Removal System
Das optionale Debris Removal System ist ein Staubfilter- und
Absaugsystem. Es entfernt gegebenenfalls aus dem Plattenmaterial
gelöste Teilchen und Staubpartikel. Mit dieser Option ist der
Suprasetter A105 auch für die Verarbeitung von prozesslosen
Platten gerüstet.
| Technische Daten: Suprasetter
A105 |
| Anzahl der Lasermodule |
1 |
| Min. Plattenformat (Höhe x
Breite) |
370 x 323 mm (14.6 x
12.7'') |
| Max. Plattenformat (Höhe x
Breite) |
930 x 1.055 mm (36.6 x
41.5'') |
| Plattenstärke |
von 0,15 bis 0,3 mm |
| Nicht belichtbarer Bereich |
2 x 6 mm |
| Durchsatz bei max. Format |
bis zu 8 Platten/Std. |
| Durchsatz bei min. Format |
bis zu 15 Platten/Std. |
| Interne Stanzen |
optional; nachrüstbar |
| Debris Removal System |
optional; nachrüstbar |
| Intelligentes Dioden System |
vorhanden |
| Single Cassette Loader |
optional; nachrüstbar |
| Multi Cassette Loader |
optional; nachrüstbar |
| Online Prozessor Anbindung |
möglich |
| Smart Plate Handling |
möglich |
| Registergenauigkeit |
+/- 25 µm |
| Umgebungsbedingungen |
17° bis 27° C
(62.6° to 80.6° F)
40 bis 70 % rel. Luftfeuchte |
| Workflow Anbindung |
via MetaDimension oder
MetaShooter |
| Plate on Demand |
möglich |
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 50 77
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail:
matthias.hartung@heidelberg.com
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