Heidelberg baut seine CtP-Position aus |
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| 05.09.2001 |
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Violett-Belichter Prosetter und weiterer Topsetter runden das Angebot ab - Lösungen für alle Marktsegmente
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) präsentiert zur Print 01 in Chicago, USA, neue Belichterfamilien für das Computer-to-Plate (CtP) Segment. Mit der Prosetter Serie erweitert Heidelberg sein Portfolio um die Violett-Technologie. Erstmals ist damit auch für kleine und mittlere Druck- und Vorstufenbetriebe der kostengünstige Einstieg in den professionellen CtP-Workflow möglich. Die neue Familie arbeitet nach dem Innentrommel-Prinzip, ist im 2up-, 4up- und 8up-Format verfügbar und bietet neben internen Stanzen und geringem Platzbedarf auch hohen Durchsatz für die Anforderungen im Drucksaal.
Die neuen Topsetter PF 102 und Topsetter P 102 ergänzen das Portfolio nach oben hin. Der Topsetter PF 102 zeichnet sich durch deutlich höheren Plattendurchsatz von bis zu 20 Platten pro Stunde, modulare Automatisierung und variable Plattenformate aus. Beide neuen Topsetter unterstützen auch das GTO 52- und das Speedmaster 52-Format.
Beide Gerätefamilien werden über die neue Version 2.5 der RIP- und Workflowsoftware-MetaDimension angesteuert, die auf der Print 01 ebenfalls zum ersten Mal gezeigt wird. Mit MetaDimension 2.5 sowie der Prosetter und der Topsetter Familie bietet Heidelberg nun CtP-Lösungen für sämtliche Marktsegmente an.
Prosetter - effizienter Einstieg in CtP Die Plattenbelichtung erfolgt mit Hilfe von violettem Licht in Verbindung mit dem Prinzip der Innentrommel-Architektur. Damit bietet die Prosetter Familie einen hohen Qualitätsstandard in der Plattenproduktion zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Die Violett-Laser Diode des Prosetters hat nur eine Leistung von fünf Milliwatt und ermöglicht bei 405 Nanometern Wellenlänge flexible Auflösungen von 2400, 2540 und 3386 dpi. Optional lassen sich bis zu vier verschiedene, individuell konfigurierbare Stanzsysteme im Belichter integrieren und gewährleisten die in der Vorstufe benötigte Flexibilität.
„Die Prosetter Familie mit den Formaten 2up, 4up und 8up ermöglicht allen potenziellen CtP-Anwendern den Einstieg in einen hochproduktiven und kostengünstigen CtP-Workflow und unterstreicht Heidelbergs Engagement für dieses Marktsegment“, so Dr. Klaus Spiegel, Heidelberg Vorstand und verantwortlich für das Solution Center Sheetfed. „Wenn der Kunde es wünscht, bieten wie für alle Geräte Vor-Ort-Upgrade-Optionen an, damit die Lösung mit den zukünftigen Bedürfnissen des Anwenders wachsen kann,“ so Spiegel weiter zu den Kundenvorteilen.
Alle Prosetter zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise und den damit geringen Platzbedarf aus. Für eine eventuell notwendige Nachbelichtung einzelner Platten garantiert die integrierte Temperaturkompensation perfekte Register auch bei veränderter Umgebungstemperatur.
Belichtet werden können violette Silberhalogenidplatten oder violette Photopolymerplatten. Für die lichtempfindlichen Platten ist das Arbeiten in einem Gelblichtraum notwendig, der aber im Gegensatz zu sonst üblichen Dunkelkammern fast Tageslichtbedingungen ermöglicht und somit keine Einschränkung für die Bediener bedeutet. Entwickelt werden die belichteten Platten auf verschiedenen im Markt erhältlichen Prozessoren, z.B. Agfa, Mitsubishi oder anderen.
Der Prosetter 52 verarbeitet bis zu 20 Platten pro Stunde von 370 x 323 Millimeter bis zu einer Größe von 670 x 525 Millimeter und stellt damit die Anbindung an die Formate der Quickmaster 46 bis Speedmaster SM 52 sicher. Ein Vor-Ort-Upgrade auf den Prosetter 74 ermöglicht dem Nutzer dynamisches Wachstum ohne hohe Neuinvestitionen. Die Produktivität des Prosetter 74 beginnt bei 16 und geht in der High-Speed Version bis zu 24 Platten pro Stunde, die ebenfalls vor Ort nachgerüstet werden kann. Die unterstützten Druckformate bewegen sich zwischen der Quickmaster 46 bis Speedmaster CD 74. Das Flaggschiff der Familie ist der Prosetter 102 für die Formate von der GTO 52 bis zur Speedmaster 102. Mit bis zu vier integrierten Stanzsystemen bietet er höchste Flexibilität mit einer Performance von 12 bis 18 Platten pro Stunde. Auch hier ist ein späteres Upgrade auf die High-Speed Version möglich. Damit gehören die Prosetter 52, 74 und 102 mit zu den schnellsten CtP-Geräten im Markt.
Die Prosetter und die Format-Upgrade-Optionen werden ab Oktober 2001 verfügbar sein, die Geschwindigkeitsaufrüstung ist ab Anfang 2002 erhältlich.
Topsetter - High End CtP für alle Formate Zwei neue Modelle erweitern die Topsetter Reihe von Heidelberg. Die High-End CtP-Familie mit Außentrommel-Architektur und Inline-Stanzen für präzise Register wird um den Topsetter P 102 (Plus) und den Topsetter PF 102 (Plus Fast) ergänzt.
Mit den neuen Topsettern setzt Heidelberg den Standard für professionelle CtP-Belichtung weiter nach oben. Der neue Topsetter mit automatischer Plattenladeeinrichtung in Verbindung mit dem Glunz & Jensen-Prozessor in einheitlichem Design ist das erste, voll integrierte und aufeinander abgestimmte System auf dem Markt.
„Die neuen Topsetter decken erstmals alle Formate zwischen GTO 52 und B1 Übergröße ab, und mit den optionalen Single- und Multikassettenwechslern kann der Kunde die individuelle Automatisierung seines Systems zusammenstellen“, erläutert Spiegel die Vorzüge der neuen Lösung. Ein neuer Laserkopf mit 64 individuell austauschbaren Dioden verhilft dem Topsetter PF 102 zu Geschwindigkeiten von bis zu 20 Platten pro Stunde bei 2400 dpi im Speedmaster 102-Format. Der Topsetter P 102 erreicht einen Durchsatz von 12 Platten pro Stunde. Er umfasst ebenfalls Formate wie GTO 52 und SM 102.
Der Topsetter PF 102 wird ab November dieses Jahres an die Kunden ausgeliefert. Markteinführung des P-Modells ist Anfang 2002. Die Topsetter und Prosetter Geräte fertigt Heidelberg in Kiel, und sie ergeben mit den Heidelberg RIP- und Workflow-Produkten auf den Kunden abgestimmte Gesamtlösungen.
Modularer Workflow für die Zukunft Angesichts des Preis- und Zeitdrucks in der Druckindustrie sind Zuverlässigkeit, Modularität bzw. Flexibilität sowie Produktivität zunehmend wettbewerbsentscheidende Faktoren. Produkte stehen heute nicht mehr allein, sondern beweisen erst im Zusammenspiel mit anderen Workflow-Komponenten ihren Lösungscharakter. Mit MetaDimension 2.5 stellt Heidelberg nun eine weitere Version seiner neuen und modularen RIP- und Workflowsoftware für den PostScript- und/oder PDF-basierten Workflow vor. Wie alle Heidelberg Belichter wächst auch MetaDimension mit den Bedürfnissen des Anwenders. So kann es als reiner RIP mit InRip-Trapping, elementarer Seitenpositionierung und Color-Management-Funktionalität betrieben werden. Die neue Version lässt sich auch in Verbindung mit Supertrap und der neuen Version der Signastation als offene PDF-Lösung für die gesamte Prozesssteuerung inklusive Proofing nutzen. MetaDimension ist die Basis für Heidelbergs zukünftige Workflowstrategie und ist daher bereits heute auf die Nutzung von JobTickets und JDF (Job Definition Format) vorbereitet.
Alle Topsetter werden sowohl von MetaDimension wie auch von Delta und Prinergy unterstützt. Die Prosetter sind nur mit MetaDimension 2.5 ansteuerbar, lassen sich aber auch in Delta- und Prinergy-Umgebungen integrieren.
Bild: Die neue Belichter-Familie von Heidelberg bebildert die Platten mit Violettlaser-Technologie. Dazu ist das Arbeiten in einer Gelblicht-Umgebung nötig, die Tageslichtbedingungen bietet.
Für weitere Informationen: Heidelberger Druckmaschinen AG Unternehmenskommunikation Matthias Hartung Tel.: +49 (0)6221 92 50 77 Fax: +49 (0)6221 92 50 46 E-Mail:
matthias.hartung@heidelberg.com
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