Heidelberg präsentiert neuen Stahlfolder KH 82 mit automatischem Kreuzbruch
10.03.2008
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Weitere Innovationsstufe der Falzmaschinengeneration
TH/KH
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Gesteigerte Nettoleistung um 1.000+ Bogen in der Stunde
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Einrichtezeit des Kreuzbruchs sinkt um bis zu 80 Prozent
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Höchste Falzqualität und Produktivität bei
einfacher Bedienung
Zur drupa 2008 stellt die Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) die neue Kombifalzmaschine Stahlfolder KH 82 mit
automatischem Kreuzbruch vor. Die Maschine läuft nun auch im
Kreuzbruch mit maximal 230 Meter in der Minute. Die maximale
Taktzahl wurde auf bis zu 30.000 Takte in der Stunde erhöht.
Abhängig vom gewählten Automatisierungsgrad sinkt die
Einrichtezeit des Kreuzbruchs um bis zu 80 Prozent gegenüber
dem Vorgängermodell KH 78. Zusätzlich wurde die
Stabilität der Maschine verbessert.
Mit all diesen Maßnahmen kann die Nettoleistung um
durchschnittlich 1.000+ Bogen in der Stunde erhöht werden. Das
führt im Dreischichtbetrieb über ein Jahr gesehen zu
einer Mehrleistung von zirka 7,2 Millionen Bogen. Konkurrenzlos ist
die extrem große Bandbreite an zu verarbeitenden Papieren bei
hoher Falzqualität. Mit seiner kurzen Rüstzeit eignet
sich der Stahlfolder KH 82 für die typischen
Auflagenhöhen von 7.000-15.000 Bogen bei Akzidenzen und
Broschüren. Hohe Auflagen für Buchproduktionen meistert
die Maschine mit ihrer hohen Laufleistung. Die Maschine richtet
sich daher an industrielle Druckereien und
Weiterverarbeitungsspezialisten.
Der neue Stahlfolder KH 82 stellt eine weitere
Innovationsstufe der Falzmaschinengeneration TH/KH dar, die
Heidelberg zur drupa 2004 vorgestellt hat und von der weltweit fast
3.000 Maschinen installiert sind. Neu sind Software-Lösungen
wie der Web-based Remote Service und die Integration in den
Workflow über den neuen Prinect Postpress Manager. Dieser
verbessert die Produktionsabläufe und erhöht die
Verfügbarkeit der Maschine. Eine neuartige
Bedienerführung und eine automatische, papierabhängige
Falzwalzen-Grundeinstellung stellen weitere neue Vorteile dar.
Anforderungen der Kunden bei der Entwicklung umgesetzt
Die Entwickler von Heidelberg legten ihren Schwerpunkt
bei dem Stahlfolder KH 82 auf einen komplett neuen, automatischen
Kreuzbruch. In mehreren Workshops brachten sowohl Kunden als auch
Servicetechniker ihre Wünsche und Anforderungen ein.
Charakteristisch für eine Kombifalzmaschine ist das
Falzschwert. Mit dem neuen, servo-angetriebenen Schwert konnte die
maximale Taktzahl auf 30.000 pro Stunde erhöht werden. Im
Dauerlauftest hat das neue Schwert bei dieser maximalen Taktzahl
bereits über 195 Millionen Takte absolviert. Damit ist eine
zehnfache Lebensdauer der bisherigen Technologie nachgewiesen.
Durch den Servoantrieb kann die Bewegungsgeschwindigkeit des
Schwerts unabhängig vom Hauptantrieb geregelt werden. Das
Schwert kann mittels Jog-Wheel (elektronisches Handrad) manuell
bewegt werden, um beispielsweise den mittigen Bogeneinlauf zu
prüfen. Alle Schwerteinstellungen, wie z. B. Höhen- und
Neigungseinstellung, lassen sich abspeichern und sind für
Wiederholaufträge reproduzierbar.
Die konsequent am Kundennutzen orientierte Automatisierung
wurde auch beim neuen Kreuzbruch umgesetzt. Im Vergleich zum
Stahlfolder KH 78 sind bei der neuen Maschine 70 von 86 Handgriffen
entfallen oder wurden automatisiert. Dabei stellen die tausendfach
bewährten Funktionen, wie Seitenanschläge,
formatabhängig einstellbare Bänder oder
Hinterkantenrollen höchste Leistung bei bester Qualität
sicher. Neue, pneumatisch anhebbare Vorderkannten-Rollen ziehen den
einlaufenden Bogen exakt an den Bogenanschlag und verhindern ein
Zurückspringen des Bogens. Damit wurde die Rüstzeit im
Kreuzbruch um bis zu 80 Prozent verkürzt. Bei
Wiederholaufträgen kann die Gesamtmaschine innerhalb von 120
Sekunden umgestellt werden. Der Bediener kann das Papier
einstapeln, während sich gleichzeitig der Kreuzbruch
automatisch einstellt.
Die Zugänglichkeit zu den Messerwellen im 1. und 2.
Kreuzbruch wurde bei dem neuen Stahlfolder KH 82 durch seitlich
verschiebbare Messerwellenschlitten deutlich verbessert. Die
Messerwellen liegen komplett frei und können somit einfachst
bedient werden. Ein kompletter Wechsel der Messerwellen kann um 20
Prozent schneller ausgeführt werden.
Besonderer Wert wurde auf das Bedienkonzept der Maschine
gelegt. Bedienelemente und Visualisierung sind durch ein
schwenkbares Bedienpult von drei Seiten bedien- und einsehbar.
"Bedienen am Ort des Geschehens" bedeutet, dass jede
Einstellung gleichzeitig visuell überprüft werden kann.
Eine intuitive Touch-Screen Bedienung mit grafischer
Unterstützung sowie ein äußerst einfach zu
bedienendes Jog-Wheel erleichtern die Arbeit.
Ein hoher Kostenfaktor sind Makulaturbogen. Diese fallen
hauptsächlich beim Einrichten und durch Stopper an. Der
durchgängige Bogenanschlag kann einen verfalzten Bogen bei
voller Maschinengeschwindigkeit ausschleusen und damit einen
Stopper im Kreuzbruch vermeiden.
Der integrierte und automatisierte 3. Kreuzbruch zur
Herstellung des deutschen und englischen Vierbruchs kann auch
nachgerüstet werden.
Bewährte Falzmaschinengeneration TH/KH
An der Falzmaschinengeneration TH/KH schätzen die Kunden
besonders die individuelle Automatisierung. Mit über 600
installierten Maschinen im Format 70 x 100 Zentimeter ist
Heidelberg Marktführer bei den automatisierten Falzmaschinen.
Hauptmärkte sind Mitteleuropa und Nordamerika, wo Kunden von
30-prozentigen Leistungssteigerungen berichten. Neben dem Red Dot
Award für besonders gelungenes Design gewann die
Falzmaschinengeneration TH/KH auch den renommierten PIA/GATF
InterTech Award für Innovationen. Auf der drupa 2008 zeigt
Heidelberg neben dem neuen Stahlfolder KH 82 auch das neue
Auslagesystem TSH mit seitlichem Stapelausschub SPA-twin, den neuen
Flexomailer mit fahrbarem Rundstapelanleger und angebauter
Messerwellenstation - Inline Stanze PT 220 - Vakuumtisch mit
Kartenspender. Darüber hinaus den Stahlfolder TH 82
automatisiert in verschiedenen Konfigurationen, die
vollautomatische Päckchenauslage Stahlfolder Speedbander, den
Stahlfolder KH 66 sowie den Stahlfolder Ti 52 in verschiedenen
Ausstattungen.
Bild 1:
Zur drupa 2008 stellt Heidelberg die neue
Kombifalzmaschine Stahlfolder KH 82 mit automatischem Kreuzbruch
vor. Abhängig vom gewählten Automatisierungsgrad sinkt
die Einrichtezeit des Kreuzbruchs um bis zu 80 Prozent
gegenüber dem Vorgängermodell KH 78.
Bild 2:
Die Messerwellen liegen beim neuen Stahlfolder KH 82
komplett frei und können somit einfachst bedient werden. Ein
kompletter Wechsel der Messerwellen kann um 20 Prozent schneller
ausgeführt werden.
Bild 3:
Brutto-Laufleistung Stahlfolder KH 82 im Vergleich zum
Stahlfolder KH 78.
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
Fax: +49 (0)6221 92 50 69
E-Mail:
hilde.weisser@heidelberg.com
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