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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Speedmaster XL 145 und XL 162: Heidelberg erweitert Portfolio mit Großformatplattform

10.03.2008
  • Zielgruppe: Verpackungs- und Verlagsdrucker
  • Bis zu 20 Prozent mehr Produktivität
  • Gesamtlösung für Wertschöpfungskette im Verpackungsdruck
Heidelberger Druckmaschinen AG: Die neue Speedmaster XL 162 in der Montagehalle des Heidelberg Werkes in Wiesloch-Walldorf.
Detailansicht
Zur drupa 2008 stellt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) zwei neue Maschinen im Großformat vor: Die Speedmaster XL 145 und die Speedmaster XL 162 runden das Portfolio von Heidelberg im Bogenoffset nach oben ab. Die Hauptanwendungsgebiete der Maschinen sind der Verpackungsdruck und der industrielle Verlagsdruck. Die neue Maschinengeneration bietet für die Kunden besondere Vorteile in Sachen Bedienbarkeit, Rüstzeiten, hoher Plattendurchsatz und synchrone Waschprozesse. Damit lässt sich die Produktivität zu vergleichbaren Maschinen um bis zu 20 Prozent steigern. Die beiden angebotenen Formate 6 und 7b decken fast 75 Prozent des gesamten Großformatmarktes ab. Dieses Segment hat sich bedingt durch zunehmende Industrialisierung und den damit verbundenen starken Rationalisierungsdruck zu einem wichtigen Marktsegment entwickelt. Durch diesen Trend ist das Großformat für Heidelberg attraktiv geworden:
 
Erst mit einer Reihe von innovativen technologischen Komponenten wie zum Beispiel CtP hat sich das Segment der Großformatmaschinen immer weiter entwickelt. Diese Komponenten stehen jetzt ausgereift zur Verfügung. Heidelberg hat alle Erfahrungen aus dem Bogenoffset in die Konstruktion der Maschinen einfließen lassen - wichtig waren hier vor allem das Know how, das man mit der neuen Maschinen-Generation der Speedmaster XL 105 im Bereich Automatisation und höchster Fortdruckgeschwindigkeit gesammelt hat. Kurze Rüstzeiten sind garantiert, ebenso hohe Produktionsgeschwindigkeiten. Der Automatisierungsgrad macht es möglich, weniger Personal einzusetzen. Zudem sind digitale Steuerung und Prinect Integration in der neuen Produktfamilie umgesetzt.
 
Die Möglichkeit eines hohen Plattendurchsatzes in der Druckvorstufe und Optimierung in der Weiterverarbeitung wie Falzen, Schneiden und Stanzen, sowie der entsprechenden Materiallogistik sind gute Voraussetzungen für die erhöhte Funktionalität der Maschinen.
 
Heute stehen die benötigten Bedruckstoffe, Farben, Lacke, Gummitücher, Wasch- und Hilfsmittel in entsprechender Qualität auf dem Markt zur Verfügung.
 
Die neuen Großformatmaschinen sind gezielt entwickelt worden, um speziell die Anforderungen im Verpackungsdruck zu erfüllen. Im Segment der Faltschachtelproduktion erweitert das neue Portfolio das Komplettanbieter-Konzept von Heidelberg: Lösungen für Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung aus einer Hand. Das Format 6 (102 x 142 Zentimeter) der XL 145 ist das derzeit im Verpackungsdruck am häufigsten genutzte Format.
 
Mit einem um drei Zentimeter größeren Druckbogen bietet die XL 145 (106 x 145 Zentimeter) nach Analysen von Heidelberg einen Vorteil von rund zehn Prozent bei der Verschachtelung der einzelnen Nutzen auf dem Bogen. Der Verpackungsdruck orientiert sich auch stärker zum Format 7B (120 x 162 Zentimeter) - dem Format der neuen XL 162. Das Format 7B dominiert heute bereits den Verlagsdruck. Beide Maschinen werden auf einer einheitlichen Plattform gefertigt. Heidelberg ist bereits seit Jahren erfolgreich im Verpackungsbereich tätig. Beispielsweise kommen in Deutschland fast 50 Prozent aller in Verpackungsdruckereien laufenden 3b-Maschinen (70 x 100) von Heidelberg.
 
Die neuen Maschinen werden das von Heidelberg gewohnte hohe Qualitätsniveau in Verarbeitung, Langlebigkeit und Druckqualität bieten. Es werden mehrere Ausstattungsvarianten angeboten, die Bedruckstoffe von 0,06-1,6 Millimeter verarbeiten können. Beide Maschinen werden eine maximale Maschinengeschwindigkeit von 15.000 Bogen pro Stunde bieten. Diese maximale Fortdruckgeschwindigkeit hängt wie bei anderen Maschinen auch von verschiedenen Einflussgrößen ab: Zu den wichtigsten zählen Qualität der eingesetzten Materialien, Bedruckstoffe, Farben und Lacke sowie Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Heidelberger Druckmaschinen AG: Montage der neuen Großformatgeneration von Heidelberg in Halle 11 des Werkes in Wiesloch-Walldorf.
Detailansicht
Bereits ab Markstart vollständige Lösung für gesamte Wertschöpfungskette im Verpackungsdruck
In der Druckvorstufe bringt Heidelberg zur drupa die neuen CtP-Belichter Suprasetter 145 und 162 auf den Markt. Darüber hinaus wird Heidelberg einen Suprasetter 190 anbieten - eine Lösung für Kunden, die mit Druckmaschinen anderer Hersteller in den Formaten oberhalb von 7B arbeiten. Prepress-Daten aus Vorstufensystemen anderer Hersteller können über den Prinect MetaShooter auf den Suprasetter übertragen werden. Wie alle anderen Mitglieder der Suprasetter Familie sind auch die Suprasetter 145, 162 und 190 komplette Eigenentwicklungen von Heidelberg. Die Geräte kommen als manuelle beziehungsweise als automatisierte Mehrkassetten-Systeme auf den Markt.
 
Das Produktportfolio der Weiterverarbeitung beinhaltet eine passende Stanze (Dymatrix 145). Ebenfalls bereits vorhanden sind die Schneidemaschinen Polar 155/176 und 185 sowie die Falzmaschine TD 142. Hinzu kommen Sammelhefter und Klebebinder.
 
Zur Marktsituation: Rund 3.000 Maschinen sind derzeit im 6 und 7b-Format installiert, jährlich kommen rund 1.000 neue Druckwerke hinzu. Die wichtigsten Regionen sind derzeit Zentraleuropa mit Vorderasien mit 50 Prozent, Nordamerika mit 30 Prozent und Asia Pacific mit 20 Prozent - mit Schwerpunkt Japan und China. Innerhalb Europas nimmt Italien mit etwas mehr als 20 Prozent eine führende Stellung beim großformatigen Drucken ein. Dies liegt in erster Linie am Buchdruck, der traditionell gerade in Italien einen hohen Anteil in der Druckindustrie hat.
 
Packaging nimmt mit etwa 50 Prozent einen großen Teil der Druckjobs ein, gefolgt vom Buchdruck (20 Prozent) sowie dem klassischen Akzidenzdruck mit ebenfalls 20 Prozent. Zehn Prozent entfallen auf verschiedene kleinere Anwendungen.
  
Mehrwert durch Höchstleistung: HEI Value, HEI Performance. Unter diesem Motto tritt die Heidelberger Druckmaschinen AG auf der drupa 2008 (29. Mai bis 11. Juni, Halle 1+2) an. Als Technologiepionier mit Tradition steht Heidelberg für innovative Spitzenleistungen, die einzig und allein für einen Zweck entwickelt wurden: In jeder Lösung steckt das Potential, den Geschäftserfolg der Kunden zu steigern. HEI Value steht für Mehrwert durch umfassende Prozessoptimierung, hohe Produktivität und damit größere Margen. Eigenschaften, von denen jeder Druckunternehmer profitiert.
 
HEI Performance steht für Höchstleistung in Sachen Druckqualität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Eigenschaften, die jedem Anwender den betrieblichen Alltag erleichtern.
 
Bild 1:
Die neue Speedmaster XL 162 in der Montagehalle des Heidelberg-Werkes in Wiesloch-Walldorf.
 
Bild 2:
Montage der neuen Großformatgeneration von Heidelberg in Halle 11 des Werkes in Wiesloch-Walldorf.
 
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hans-Dieter Siegfried
Tel.: +49 (0)6221 92 50 63
Fax: +49 (0)6221 92 50 69
E-Mail: hans-dieter.siegfried@heidelberg.com
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