1,5 Millionen vierfarbige Zeitungen verlassen täglich die
Dansk AvisTryk in Kopenhagen. Diese Druckerei ist die erste, die
ihren Maschinenpark um eine Heidelberg Mainstream 80 erweitern
wird.
Wie ihr Vorstandsvorsitzender Sven Togsverd mitteilt, wird
Dansk AvisTryk die neue doppelbreite, kanallose Mainstream 80 im
Juni nächsten Jahres, unmittelbar nach deren Präsentation
auf der drupa 2000, installieren. "Die Nachfrage nach
erstklassig gedruckten, vierfarbigen Zeitungen wächst in
Dänemark beständig. Mit dieser Maschine wollen wir den
steigenden Bedarf befriedigen", lautet die Begründung.
Die Mainstream 80 ist die erste Zeitungsrotation, die
kanallose Druck- zylinder, zentrale Errungenschaft der Heidelberg
SundayTechnologie, besitzt und mit einer Produktionsgeschwindigkeit
von maximal 80.000 Exemplaren pro Stunde aufwarten kann. Neu an dem
Mainstream Konzept ist auch das Zylinderformat, mit einer Seite am
Umfang und vier Seiten in der Breite, was eine Produktion ohne
sammeln zulässt.
Dansk AvisTryk druckt einige der größten
Tageszeitungen Dänemarks, einschließlich der
führenden Wirtschaftszeitungen Borsen und Erhvervsbladet sowie
die sozialdemokratische Aktuelt und verschiedene Verlagsobjekte und
Anzeigenblätter. Die neue, zweibahnige Rotation besteht aus
einem Fünfer- und einem Vierer-Turm und ist ausgestattet mit
dem neuen Heidelberg Contiweb FD-Autopaster sowie den
JF-2:5:5-Falzapparat, der speziell für die
Geradeaus-Produktion der Mainstream entwickelt wurde.
Mit der Installation der Mainstream 80 wird die lange
Partnerschaft zwischen Dansk AvisTryk und Heidelberg fortgesetzt.
Wie Togsverd mitteilt, war die 1982 gekaufte sechsbahnige
Heidelberg N-845A der Grund für das exponentielle Wachstum und
den Erfolg des Unternehmens. Um vierfarbig zu produzieren und aus
Gründen der höheren Ansprüche an den Druck, ersetzte
Dansk AvisTryk 1990 diese Maschine dann mit der ersten Heidelberg
Galaxy. 1994 wurde eine zweite 16seitige Galaxy in Betrieb
genommen, eine dritte schließlich im April 1999.
Wie Togsverd erläuterte ist die Entscheidung zugunsten
der Mainstream 80 wesentlich von ihrer Druckqualität und ihrer
Laufleistung beeinflußt worden. Außerdem müsse man
weniger Platten herstellen und schätze die durch das
1x4-Plattenzylinderformat gegebene Layoutflexibilität. Die
neue Rotation soll, so Togsverd, die Chancen auf seinen Binnen- und
Export- märkten verbessern. Für den Fünfer-Turm habe
man sich entschieden, um die Möglichkeiten des fliegenden
Ausgabenwechsels intensiv nutzen zu können.
Der technische Verkaufsberater bei Heidelberg Web Systems,
Michael Goell, erklärte die neue Druckwerkgeometrie:
"Dank des einfachen Zylinderumfangs können alle Sektionen
innerhalb eines Produkts auch unterschiedliche Seitenzahlen haben
und dies bei einem durchgängigen zwei-Seiten-Sprung. Somit
erreicht man ein Maximum an Flexiblität und kann auch dem
Trend nach Regionalisierung optimal gerecht werden. Zudem
lässt die Antriebslösung über
Synchron-Wechselstrommotore den fliegenden Plattenwechsel zur
täglichen Routine werden."
Heidelberg hatte 1993 die ersten kanallosen Druckzylinder in
ihre Heatset-Maschinen eingebaut. Seitdem wurden über 100
Sunday Installationen nach 13 Ländern mit insgesamt mehr als
1.300 Druckwerken verkauft. Viele dieser kanallosen
Illustrationsdruckmaschinen laufen durchweg mit 100.000 Exemplare
pro Stunde im Drei-Schicht-Betrieb.
Zur Zeit absolviert die Mainstream 80 bei Heidelberg ihre
Testläufe; auf der drupa 2000 im nächsten Mai wird sie
erstmals in Vollbetrieb zu sehen sein.
Für weitere Informationen:
Joëlle Curet
Heidelberg Web Systems
Montataire
Tel.: +33 (0)344 29 40 52
E-Mail:
joelle.curet@heidelberg.com