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Erste Bestellung für Zeitungsmaschine aus Dänemark Heidelberg Mainstream 80 für Dansk AvisTryk

11.10.1999


1,5 Millionen vierfarbige Zeitungen verlassen täglich die Dansk AvisTryk in Kopenhagen. Diese Druckerei ist die erste, die ihren Maschinenpark um eine Heidelberg Mainstream 80 erweitern wird.

Wie ihr Vorstandsvorsitzender Sven Togsverd mitteilt, wird Dansk AvisTryk die neue doppelbreite, kanallose Mainstream 80 im Juni nächsten Jahres, unmittelbar nach deren Präsentation auf der drupa 2000, installieren. "Die Nachfrage nach erstklassig gedruckten, vierfarbigen Zeitungen wächst in Dänemark beständig. Mit dieser Maschine wollen wir den steigenden Bedarf befriedigen", lautet die Begründung.

Die Mainstream 80 ist die erste Zeitungsrotation, die kanallose Druck- zylinder, zentrale Errungenschaft der Heidelberg SundayTechnologie, besitzt und mit einer Produktionsgeschwindigkeit von maximal 80.000 Exemplaren pro Stunde aufwarten kann. Neu an dem Mainstream Konzept ist auch das Zylinderformat, mit einer Seite am Umfang und vier Seiten in der Breite, was eine Produktion ohne sammeln zulässt.

Dansk AvisTryk druckt einige der größten Tageszeitungen Dänemarks, einschließlich der führenden Wirtschaftszeitungen Borsen und Erhvervsbladet sowie die sozialdemokratische Aktuelt und verschiedene Verlagsobjekte und Anzeigenblätter. Die neue, zweibahnige Rotation besteht aus einem Fünfer- und einem Vierer-Turm und ist ausgestattet mit dem neuen Heidelberg Contiweb FD-Autopaster sowie den JF-2:5:5-Falzapparat, der speziell für die Geradeaus-Produktion der Mainstream entwickelt wurde.

Mit der Installation der Mainstream 80 wird die lange Partnerschaft zwischen Dansk AvisTryk und Heidelberg fortgesetzt. Wie Togsverd mitteilt, war die 1982 gekaufte sechsbahnige Heidelberg N-845A der Grund für das exponentielle Wachstum und den Erfolg des Unternehmens. Um vierfarbig zu produzieren und aus Gründen der höheren Ansprüche an den Druck, ersetzte Dansk AvisTryk 1990 diese Maschine dann mit der ersten Heidelberg Galaxy. 1994 wurde eine zweite 16seitige Galaxy in Betrieb genommen, eine dritte schließlich im April 1999.

Wie Togsverd erläuterte ist die Entscheidung zugunsten der Mainstream 80 wesentlich von ihrer Druckqualität und ihrer Laufleistung beeinflußt worden. Außerdem müsse man weniger Platten herstellen und schätze die durch das 1x4-Plattenzylinderformat gegebene Layoutflexibilität. Die neue Rotation soll, so Togsverd, die Chancen auf seinen Binnen- und Export- märkten verbessern. Für den Fünfer-Turm habe man sich entschieden, um die Möglichkeiten des fliegenden Ausgabenwechsels intensiv nutzen zu können.

Der technische Verkaufsberater bei Heidelberg Web Systems, Michael Goell, erklärte die neue Druckwerkgeometrie: "Dank des einfachen Zylinderumfangs können alle Sektionen innerhalb eines Produkts auch unterschiedliche Seitenzahlen haben und dies bei einem durchgängigen zwei-Seiten-Sprung. Somit erreicht man ein Maximum an Flexiblität und kann auch dem Trend nach Regionalisierung optimal gerecht werden. Zudem lässt die Antriebslösung über Synchron-Wechselstrommotore den fliegenden Plattenwechsel zur täglichen Routine werden."

Heidelberg hatte 1993 die ersten kanallosen Druckzylinder in ihre Heatset-Maschinen eingebaut. Seitdem wurden über 100 Sunday Installationen nach 13 Ländern mit insgesamt mehr als 1.300 Druckwerken verkauft. Viele dieser kanallosen Illustrationsdruckmaschinen laufen durchweg mit 100.000 Exemplare pro Stunde im Drei-Schicht-Betrieb.

Zur Zeit absolviert die Mainstream 80 bei Heidelberg ihre Testläufe; auf der drupa 2000 im nächsten Mai wird sie erstmals in Vollbetrieb zu sehen sein.

Für weitere Informationen:
Joëlle Curet
Heidelberg Web Systems
Montataire
Tel.: +33 (0)344 29 40 52
E-Mail: joelle.curet@heidelberg.com

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