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Rudolf Hell wird geehrt: Neuer Straßenname für Heidelberg Werk in Kiel

15.05.2001


Der "Siemenswall" heißt ab heute "Dr.-Hell-Straße"

Zu Ehren des in Kiel ansässigen Diplom-Ingenieurs Dr. Rudolf Hell (99) wird heute der Name der Zufahrtstraße zum Werk der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) von Siemenswall in "Dr.-Hell-Straße" umbenannt. Damit entspricht die Landeshauptstadt Kiel dem Wunsch des Unternehmens und honoriert das Lebenswerk des Kieler Ehrenbürgers Rudolf Hell. Die technischen Errungenschaften und Verdienste des Erfinders, Ingenieurs und Unternehmers Dr. Ing. Rudolf Hell haben eine bis heute noch nicht abgeschlossene Entwicklung der Medientechnik eingeleitet. Er ist der Erfinder der Faxtechnologie und der Pionier der Nachrichtentechnik. Am 19. Dezember 2001 feiert er seinen 100. Geburtstag.

Anlässlich der von der Stadt Kiel initiierten Feier auf dem Heidelberg Werksgelände, würdigte Oberbürgermeister Norbert Gansel die Verdienste des Kieler Ehrenbürgers: "Dr. Hell war als genialer Erfinder und erfolgreicher Unternehmer ein Glücksfall für unsere Stadt. In seinem 100. Lebensjahr wollen wir unserem Ehrenbürger mit der Straßenbennung die in Kiel anhaltende Verehrung bezeugen."

Wolfgang Pfizenmaier, Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG, stellte in seiner Ansprache die Bedeutung des Kieler Standortes für die Heidelberg Gruppe dar: "Rudolf Hell hat mit seinen Erfindungen die gesamte graphfische Industrie beeinflusst. Heidelberg ist sehr stolz, ihn zur eigenen Firmengeschichte zählen zu dürfen. Der Standort Kiel findet seine Wurzeln in Rudolf Hell und seinem Lebenswerk", so Pfizenmaier.

Das Unternehmen übernahm 1996 die Linotype-Hell AG mit dem Standort Kiel, um sich durch die Erweiterung ihrer Produktpalette im Bereich der Druckvorstufe als Lösungsanbieter der grafischen Industrie zu positionieren. Auf fast 230.000 Quadratmeter Grundstücksfläche sind rund 1.500 Mitarbeitern beschäftigt und vier Fremdfirmen angesiedelt. Heidelberg gehört damit zu einem der größten Arbeitgeber in Kiel und Umgebung. Neben der Produktion von Scannern und Belichtern, wird auch Software für die Druckvorstufe entwickelt. Durch die Montage der neuen digitalen Farbdruckmaschine Nexpress erfährt der Kieler Standort in diesem Jahr eine weitere Stärkung.

Für weitere Informationen:
Thomas Fichtl
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0)6221 92 47 47
E-Mail: thomas.fichtl@heidelberg.com

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