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In der Ära des Digitaldrucks ist Support für den durchgehenden Workflow der Schlüssel zum Erfolg

28.02.2001


Vorstandsvorsitzender von Heidelberg umreißt die Aussichten der Branche auf der On Demand Expo

Ungeachtet der Entwicklung von Technologien für die neuen Medien wird die gedruckte Seite Bestand haben, wobei für die nächsten zehn Jahre sogar ein starkes Wachstum erwartet wird; dies ist die Botschaft, die Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG, am Mittwoch im Javits Center in New York während der Eröffnungsrede anlässlich der On Demand Expo an das mehr als 1.200 Besucher umfassende Publikum richtete. Schreier gab in seiner Rede eine Prognose zur Zukunft des Digitaldrucks ab und erklärte die Schritte, die die Betriebe dieser Branche ergreifen müssen, um im kommenden Jahrzehnt weiterhin Erfolg zu haben.

Der On Demand-Druck, der Prozess, in dem für die Kunden kleine Auflagen mit variablen Daten in sehr kurzer Zeit fertiggestellt werden, entwickelt in der Druckindustrie eine immer größere Eigendynamik. Um langfristig erfolgreich bleiben zu können, müssen sich die Betriebe dieser Branche an diese Veränderungen anpassen, andernfalls riskieren sie, den Anschluss zu verpassen. Auf die neue Landschaft eingehend betonte Schreier in seiner Keynote Speech:

  • Die gedruckte Seite wird es weiterhin geben. Neue Medien wie das Internet und die kabellosen Technologien sind für die Druckindustrie eher neue Chancen als Hindernisse. Und die Branchenanalysten sehen dies auch so. Die Gartner Group sagt einen um 10-20 Prozent jährlich steigenden Bedarf an gedruckten Seiten voraus.
  • Um weiterzukommen, müssen die Lieferanten mit den Druckereien und die Druckereien mit ihren Kunden auf einer höheren Ebene zusammenarbeiten.
  • Die Kunden der Druckindustrie wissen heute besser Bescheid und stellen heute größere Ansprüche als jemals zuvor. Wenn die Drucker die anspruchsvollen Kunden zufrieden stellen wollen, dann müssen sie komplett durchgehende digitale Lösungen bieten.
  • Um erfolgreich zu sein, muss der Drucker der Zukunft den Übergang von einem herstellenden Betrieb in einen Service-Betrieb vollziehen: Weg von dem Geschäftsmodell, nach dem einfach nur Dokumente produziert werden, und hin zur Unterstützung der Kunden beim Informationsmanagement. Dieser Übergang umfaßt:               - einen 24-Stunden-Service
                  - ein komplettes Technologieangebot wie E-Portale und Kundeninformations-Tools
                  - kontinuierlichen Support durch Verbrauchsmaterialien
                  - Beratung und Netzwerk-Knowhow

  • Die Druckereien der Zukunft müssen über das traditionelle Angebot an Services hinausgehen und ihren Kunden zusätzlich solche Dienste wie Hardware, Software und Brainware anbieten.
Schreier stellte fest, dass durch diese Anpassungen der Wert jedes einzelnen gedruckten Produkts erhöht wird, was letzten Endes zu höheren Gewinnen und einem immer größeren Bedarf im Digitaldruck führt. Das Engagement Heidelbergs als Vorreiter in der Digitaldruckindustrie ist auf lange Sicht ausgelegt.

"Das Ziel Heidelbergs ist es, in der Digitaldruckindustrie im Jahr 2001 und auch darüber hinaus führend zu sein," sagte Schreier. "Wir arbeiten gemeinsam an der Schaffung von Werten für unsere Kunden, indem wir für jedes einzelne Marktsegment komplette Lösungen bieten. Das Endresultat ist, dass die Drucker diese Lösungen einsetzen werden, um höherwertige Drucksachen zu produzieren und ihren Kunden höherwertige Services zu bieten, wodurch sie Gewinne machen und kontinuierlich ein Bedarf an Digitaldrucksachen vorhanden ist."

Die Prognose des Unternehmens für die Digitaldruckindustrie stützt sich auf die in den letzten zehn Jahren gesammelte Erfahrung und Rückmeldungen von Digitaldruck-Kunden und aus der Digitaldruck-Industrie. In den 1990er-Jahren entwickelte Heidelberg die Technologien, die den Digitaldruck zu einer entwicklungsfähigen und gewinnbringenden Lösung machten und mit der die steigenden Ansprüche der Kunden erfüllt werden können.

"Im Grunde genommen hat Heidelberg in den 1990er Jahren die Wirtschaftlichkeit des Offsetdrucks neu definiert," sagte Charles Pesko, CEO von CAP Ventures, das zu den führenden Marktforschungsinstituten und Analysten der Branche zählt. "Die DI-Technologie verschaffte den Akzidenzdruckern den problemlosen Eintritt in den Schnelldruckmarkt; gleichzeitig konnten Anbieter von Digital-Services und die Vorstufenbetriebe ihre Services mit einer Maschine verbessern, die Produkte liefert, die eher wie die eines Akzidenzdruckers aussahen." Nach der Einführung der Direktbebilderungs-Technologie in den Druckereien vor zehn Jahren entwickelte Heidelberg eine Nische zwischen den mit Druckfarbe druckenden Highend-Maschinen und den auf einer niedrigeren Qualitätsstufe angesiedelten, aber wirtschaftlichen Kopierern auf Toner-Basis. Heidelberg USA bezeichnet die 1990er Jahre sogar als das "Direct Imaging (DI)-Jahrzehnt". Vor kurzem veranstaltete das Unternehmen in seinem Demo-Center in Atlanta ein Forum für Führungskräfte und ein Kundenseminar. Dort erhielt es Feedbacks von Fachleuten der Branche und den wichtigsten Anwendergruppen. Diese Erkenntnisse und die Vision und das Fachwissen der Führungskräfte von Heidelberg bildeten gemeinsam die Grundlage für die Digitaldruck-Strategie von Heidelberg.

Weitere Informationen zu ON DEMAND sind zu finden unter http://www.ondemandexpo.com/.

Wir gehen voran - Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG, hielt die Einführungsrede vor mehr als 1200 Teilnehmern anlässlich der On Demand Expo am 28. Februar im Javits Center in New York. In seiner Ansprache zeichnete Schreier die Zukunft der Digitaldruckindustrie auf und erläuterte, wie die Angehörigen dieser Branche während des Übergangs in das digitale Druckzeitalter weiterhin erfolgreich bleiben können. Heidelberg hat sich zum Ziel gesetzt, als Anbieter von kompletten Branchenlösungen den Unternehmen für ihre diesbezüglichen Bemühungen den Weg zu ebnen.

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