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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Heidelberg mit Speed auf dem Weg zur drupa 2004

24.03.2004
Techniker legen rasantes Tempo vor: In den Düsseldorfer Messehallen stehen bereits zahlreiche Maschinen der Heidelberger Druckmaschinen AG

Die Logistik ist bis auf das kleinste Detail ausgeklügelt, die Techniker genau instruiert: Knapp sechs Wochen vor Beginn der drupa 2004 (6.-19. Mai) laufen die Vorbereitungen für die weltweit größte Innovationsshow der Druck- und Papierindustrie auf Hochtouren. Auf dem Düsseldorfer Messegelände haben bereits die ersten Aussteller mit dem Standaufbau begonnen. Doch trotz der zahlreichen Gabelstapler, Kräne und Schwerlastfahrzeugen ist von Hektik keine Spur. Deutlich wird das auch in den Messehallen 1 und 2, in denen sich die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) präsentiert. Auf rund 7.800 Quadratmeter wird der Marktführer insgesamt 50 Maschinen ausstellen. Angesichts der imposanten Ausmaße - einzelne Maschinen sind mehr als 30 Meter lang - sind hier genaues Timing, Fingerspitzengefühl und auch gewaltige Kräfte gefragt.

Hierfür ist in erster Linie Franz Haaf verantwortlich. Der Technische Leiter des Messeauftritts von Heidelberg ist bereits seit Anfang März am Rhein und ist für jede Überraschung gewappnet: "Wir haben den Aufbau zwar fast minutiös geplant, doch dank unserer schnellen und präzise arbeitenden Techniker schaffen wir uns jeden Tag ein kleines Zeitpolster. Dann können wir auch verspätete Anlieferungen oder Pannen bei Lastkränen locker wegstecken."

Von größeren Zwischenfällen ist Haafs Team aber ohnehin bisher verschont geblieben. Auch in den vergangenen Tagen, als die 22 Meter lange und knapp 100 Tonnen schwere Bogenoffsetmaschine Speedmaster SM 102-10-P6 mit CutStar angeliefert wurde. Sechs LKWs setzte Heidelberg für den Transport der Maschine ein, die innerhalb von zwei Wochen in Wiesloch, dem weltgrößten Fertigungs- und Montagewerk für Druckmaschinen, abgebaut wurde. Der Zusammenbau der Speedmaster dauert nun wiederum knapp zwei Wochen, bevor die ersten Seiten gedruckt werden können. Das Besondere an der Speedmaster in der Drupaspezifikation ist der acht Tonnen schwere CutStar. Er erlaubt die Verarbeitung von Rollenware statt der teureren Bogenware und steht für eine hohe Produktivität. Während der Messe soll die Speedmaster verschiedene Hochglanzprospekte für deutsche Automobilhersteller drucken.

Doch bis es soweit ist, müssen die Heidelberger neben den Maschinen noch mehr als 320 Tonnen Holz, Stahl, Befestigungen und Farbe sowie knapp 2.500 Schweinwerfer in die Standaufbauten verarbeiten. Und schließlich müssen in den kommenden Wochen noch mehr als 40 Maschinen aufgebaut werden. Darunter auch einige Neuentwicklungen: "Auf diese Maschinen, zum Beispiel unsere Speedmaster, sind wir alle stolz, weil sie unsere Innovationsführerschaft noch einmal deutlich unterstreichen", sagt Haaf. Bereits jetzt werden manche Maschinen von Planen abgedeckt - doch was sich unter diesen befindet, darüber schweigt Haaf beharrlich. Lieber schaut er in die Zukunft: "Wir liegen voll im Zeitplan. Im Moment haben wir sogar ein Polster von rund einem halben Tag und unserem Bergfest steht nichts im Wege." Mit dem Bergfest feiern die Techniker traditionell die Inbetriebnahme der Maschinen - doch vor der Feier wartet noch ein gutes Stück Arbeit.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Christiane Creutzberg
Tel.: +49 (0)6221 92 50 84
E-Mail: christiane.creutzberg@heidelberg.com
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