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Ipex in Birmingham: Heidelberg schreibt Aufträge in Höhe von rund 260 Millionen Euro

17.04.2002


Erfolgreicher Auftritt als Lösungsanbieter

Auf der in diesem Jahr größten Druckfachmesse Ipex, die vom 9. bis zum 17. April in Birmingham, England stattfand, erhielt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) Aufträge im Wert von fast 260 Millionen Euro. "Dieses Ergebnis unterstreicht unsere führende Stellung als Lösungsanbieter in der Printmedien-Industrie", freute sich Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. "Obwohl weniger Besucher als bei der letzten Ipex kamen, war die Qualität und vor allem die Internationalität überraschend hoch", so Schreier weiter. Als einen "guten Start in das neue Geschäftsjahr" bezeichnete Schreier den Auftritt des Unternehmens. Allerdings müsse man nach wie vor davon ausgehen, dass sich die Weltkonjunktur erst im zweiten Halbjahr 2002 spürbar erholen werde.

Die Aufträge stammen aus allen Teilen der Welt: aus West- und Osteuropa, dem Mittleren Osten, Afrika und Asien. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage verbuchte Heidelberg in allen Marktsegmenten große Erfolge. So wurden beispielsweise mehrere hundert Druckwerke der langen Perfektoren mit 8-, 10- und 12-Farben für das Mittel- und Großformatverkauft, sowie je zwei Rollenoffsetmaschinen M 600 und Sunday 2000. Darüber hinaus bestellten die Kunden rund 60 CtP-Maschinen. Auf großes Interesse stieß der Sammelhefter ST 400, der die höchste Automatisierung in der Weiterverarbeitung darstellt und in den digitalen Workflow integrierbar ist. Im Fokus der Kunden stand zudem der Digitaldruck: Etliche Kunden unterschrieben direkt auf der Messe für die digitale Farbdruckmaschine NexPress 2100, das schwarz-weiße Hochleistungssystem Digimaster 9100 sowie für die Direct Imaging-Maschinen. "Wir haben hier erneut die Bestätigung für unseren eingeschlagenen Weg erhalten, in die Digitaldrucktechnologie zu investieren", zeigte sich Holger Reichardt, im Heidelberg Vorstand für Marketing und Vertrieb zuständig, zufrieden.

Ein weiterer Höhepunkt auf der Messe war das Prinect Center. Dort wurde den Besuchern demonstriert, wie die integrierte Druckerei umgesetzt wird. Die Produktionsdaten steuern dabei die Maschinen und werden mit den betriebswirtschaftlichen Daten zusammengeführt. "Auf der Ipex haben wir statistisch alle 6,6 Minuten einen Auftrag geschrieben", berichtet George Clarke, Leiter des englischen Marktes. Gleich zu Beginn der Messe bestellte die Firma Virtual Literature Management Ltd. (VLM) bereits die fünfte NexPress Maschine. Damit bietet der Kunde sein Geschäftsmodell nun in Birmingham und Dublin an. Einen Großauftrag unterschrieb die Firma Hackman South West Print (HSW Print). Der Kunde kaufte eine Speedmaster SM 102 Zwölffarben mit CutStar, einen Sammelhefter ST 400, einen Stahlfolder und eine Digimaster 9100. Dies ist auch ein Beweis dafür, dass die Kunden sowohl in konventionelle Technologie als auch in den Digitaldruck investieren um ihren Endkunden wiederum erweiterte Dienstleistungen anbieten zu können.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Hans-Dieter Siegfried
Tel.: +49 (0)6221 92 50 63
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: hans-dieter.siegfried@heidelberg.com

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