1990: Anlässlich der 10. Messe für Druck und
Papier (drupa) veröffentlicht Heidelberg erstmals eine
Empfehlungsliste mit umweltverträglichen Reinigungsmitteln
für Druckmaschinen. In Heidelberg nimmt das Forschungs- und
Entwicklungszentrum mit eigenem Umwelt- und Chemielabor seine
Arbeit auf. Das Entsorgungszentrum am Standort Amstetten wird in
Betrieb genommen.
1992: Heidelberg erklärt den Umweltschutz zum
Unternehmensziel.
1993: Erster Umweltbericht, der seit 2000/2001 als
Nachhaltigkeitsbericht erscheint.
1994: Kundeninformationen zum Umweltschutz unter dem
Titel "Druck & Umwelt". Beispiele sind
"Alkoholreduziertes Drucken", "UV-Technologie -
sicher und wirtschaftlich einsetzen" und "Umweltschutz
bei Heidelberg".
drupa 1995: Vorstellung der energiesparenden
Wasserkühlung an den Maschinen; erstmalige
Demonstration von alkoholreduziertem Drucken; Abstimmung der
Waschanlagen auf Biowaschmittel.
Ipex 1998: Abfallarme automatisierte Farbversorgung.
1999: Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Hartmut
Mehdorn wird vom WWF-Deutschland und der Zeitschrift
"Capital" zum "Ökomanager des Jahres"
gekürt.
Umweltschutz ist systematisch in den
Produktentwicklungsprozess integriert.
2000: Auf der drupa wird das Prinzip einer vollautomatischen
Waschmittelrecyclinganlage vorgestellt.
2001: Aufnahme von Heidelberg in die Dow Jones
Sustainability Indizes STOXX und WORLD.
Der Umweltbericht 1999/2000 gewinnt den Deutschen
Umwelt-Reporting Award. 65 große deutsche Unternehmen hatten
sich an dem von der Wirtschaftsprüferkammer ausgeschriebenen
Wettbewerb beteiligt.
Auf der TPG (Französische Messe für die
Druckindustrie) erhält die Speedmaster SM 102 von der
Berufsgenossenschaft das Zertifikat "Emission
geprüft".
Auf der gleichen Messe wirde das UV-Protokoll durch die
europäischen Berufsgenossenschaften von Frankreich,
Deutschland und England unterschrieben. Heidelberg erhält
für seine Mitwirkung den CEFIC Award "Responsible
Care".
Gemeinsam mit der Kölner Agentur für Ökologie-
und Designberatung econcept führt Heidelberg ein
zweijähriges Projekt durch, dass die Entwicklung
umweltschonender Produkte untersucht. Gefördert wird dieses
Projekt zur "Implementation von ökologischen
Produkt-Gestaltungskonzepten in Unternehmen der
Maschinenindustrie" von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
2002: Der Nachhaltigkeitsbericht 2000/2001 gewinnt den 1.
Preis beim "Deutschen Umwelt-Reporting" der
Wirtschaftsprüferkammer.
Heidelberg stellt seine Peripheriegeräte mit dem
Star-Konzept vor. Jedes Star Modul bietet umweltgerechte
Lösungen sowie Kosteneinsparungen.
2003: Eröffnung des Environmental Information Center
(EIC) im Foyer der Hauptverwaltung in Heidelberg. Damit erhalten
Kunden und Interessenten anschauliche Informationen zum Thema Druck
und Umwelt.
Die Speedmaster CD 74 erhält als erste Maschine das
Berufsgenossenschafts-Zertifikat "Optimierter UV-Druck".
Heidelberg hält auf der ersten World Printing
Technicians' Conference, die in Verbindung mit der IGAS-Messe
durchgeführt wird, einen Workshop zu "Nachhaltigen
Lösungen in der Druckindustrie" ab.
Neues Environmental Information Center mit Veranschaulichung
der Ressourceneinsparung durch die Star Peripheriegeräte auf
der drupa vorgestellt.
2006: Neues Environmental Information Center wird in
Heidelberg eingeweiht.
Heidelberg stellt die 3000er-Reihe der Star
Peripheriegeräte vor. Diese Geräte-Generation
ermöglicht es, umweltbewusster zu produzieren und Geld
einzusparen.
2007: Zusammen mit der TU Darmstadt entwickelt Heidelberg
ein Intranet-basiertes Umweltportal, mit dem die Entwickler die
relevanten Umweltschutzaspekte bei der Produktentwicklung auf
Knopfdruck erhalten.
Eines der am häufigsten verwendeten Feuchtmittel
für alkoholreduzierten Offsetdruck (Substifix AF) beruht auf
der Idee eines Mitarbeiters von Heidelberg.
Zertifizierung der Entwicklungs- und Produktionsstandorte von
Heidelberg:
Amstetten: Produktionsaufnahme 1985
EMAS von 1996-2002
ISO 14001 seit 2002
Brandenburg: Produktionsaufnahme 1992
EMAS von 1999-2002
ISO 14001 seit 2002.
Wiesloch-Walldorf: Produktionsaufnahme 1957
EMAS von 1998-2001
ISO 14001 seit 2001
Heute sind neun der 15 Standorte der Heidelberg Gruppe nach
ISO 14001 zertifiziert.
Erläuterung der Abkürzungen:
EMAS: Eco-Management and Audit Scheme, auch bekannt als
EU-Öko-Audit oder Öko-Audit. EMAS wurde von der
Europäischen Union entwickelt und ist ein Gemeinschaftssystem
aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für
Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Die
EMAS-Verordnung (Öko-Audit-Verordnung) misst der
Eigenverantwortung der Wirtschaft bei der Bewältigung ihrer
direkten und indirekten Umweltauswirkungen eine entscheidende Rolle
zu.
ISO: International Organisation for Standardization,
Internationale Organisation für Normung
IGAS: International Graphic Arts Show
CEFIC: European Chemical Industry Council
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
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