Jump to Navigation

IPEX 2010: Kunden steigern mit Heidelberg Lösung ihre Produktivität im Bereich industrieller Akzidenzdruck

04.03.2010


  • Zwölf Prozent höhere Produktivität durch neue Ausschießschemen mit Prinect SignaStation
  • Zusätzlich 30 bis 40 Prozent Leistungssteigerung beim Falzen durch Queranlegen der Bogen
Auf ihrem IPEX-Stand zeigt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) im Bereich Industrial Commercial B1, wie Kunden ab sofort die Produktivität über die gesamte Prozesskette von der Vorstufe über den Druck bis zur Weiterverarbeitung erheblich steigern können. So ist eine Steigerung um bis zu zwölf Prozent durch neue Ausschießschemen möglich, die das Druckformat besser ausnutzen. Weitere 30 bis 40 Prozent Leistungssteigerung im Falzprozess sind durch das Queranlegen möglich. "Dies ist ein weiteres Beispiel für die Vorteile eines Lösungsanbieters: Eine neue Technik in der Weiterverarbeitung, die das Potenzial der gesamten Produktionskette optimiert", bestätigt Stephan Plenz, Vorstand von Heidelberg für Equipment.
Die Besucher erleben eine Vorführung bestehend aus dem Suprasetter 105 MCL, der Speedmaster XL 105, der Taschenfalzmaschine TD 94 und dem Sammelhefter ST 450.

Über Prinect SignaStation werden für ein Endprodukt im Format DIN A5 anstelle der üblichen 32 Seiten nun 36 Seiten ausgeschossen. In der Falzmaschine TD 94 werden diese Bogen dann quer angelegt und können über nur zwei Taschenfalzstationen verarbeitet werden. Neben dem Produktivitätsvorteil bringt dies deutliche Vorteile bei Platzbedarf, Einrichtezeit, Energieverbauch und vor allem bei der Falzqualität. So ist die Faltenbildung gegenüber den klassischen Kreuzbruchfalzarten deutlich reduziert. Titelbalken und Überläufer passen deutlich besser, da bei den Parallelbrüchen im zweiten Falzwerk wesentlich weniger Winkelverdrängung entsteht. Die Falzbogen liegen wesentlich flacher, lassen sich besser abstapeln und im Anleger des Stitchmaster  ST 450 besser und störungsfreier anlegen. Die neuen Ausschießschemen eignen sich auch für die Klebebindung.

Neue, pneumatische Doppelstromweiche ermöglicht den richtigen Dreh
Durch zwei Schritte kann die Produktivität der Taschenfalzmaschinen der Stahlfolder TH- und TD-Serien deutlich gesteigert werden: Einen einfachen Dreh um 90 Grad der zu falzenden Bogen am Anleger und mit der neuen pneumatischen Doppelstromweiche vor der zweiten Falzstation. Durch die geringere Einlauflänge des Bogens bei gleicher Maschinengeschwindigkeit liegt die Leistungssteigerung abhängig vom Bogenformat bei etwa 30 bis 40 Prozent (Grafik 1).

Ohne die neue, pneumatische Doppelstromweiche wurde bisher beim Queranlegen das Geschwindigkeitsproblem auf die zweite Station verlagert. Im Anleger und im ersten Parallelfalzwerk kam zwar die reduzierte Einlauflänge zum Tragen, jedoch musste auf der 90 Grad gedrehten zweiten Station wieder die volle Einlauflänge transportiert werden. Darum war eine sehr hohe Geschwindigkeit der zweiten Station notwendig, was zu Falzproblemen und Qualitätsminderungen führen konnte (Grafik 2).

Die pneumatische Doppelstromweiche ermöglicht es nun, die Falzbogen auf der zweiten Falzstation parallel an zwei Linealen auszurichten und zu transportieren. Da auf diese Weise doppelt so viele Falzbogen transportiert werden können, kann die Geschwindigkeit der zweiten Station um die Hälfte reduziert werden. Durch das Quereinlaufen des Bogens im ersten Parallelfalzwerk bei gleichbleibender Maschinengeschwindigkeit wird nun einerseits die Produktivität deutlich gesteigert und andererseits, durch die niedrige Geschwindigkeit der zweiten Station, die Falzqualität verbessert sowie der Falzprozess noch stabiler gestaltet (Grafik 3).


Grafik 1: Queranlage
Mit einem einfachen Dreh der zu falzenden Bogen am Anleger kann die Produktivität um 30 bis 40 Prozent gesteigert werden.

Grafik 2: Queranlage bei Falzmaschine ohne pneumatische Weiche
Bisher gab es beim Queranlegen ein Geschwindigkeitsproblem zwischen dem ersten Parallelfalzwerk mit der reduzierten Einlauflänge und der zweiten Falzstation, die durch die 90 Grad-Drehung wieder die volle Bogenlänge transportiert.

Grafik 3: Die Weiche vor der zweiten Falzstation ist der Schlüssel
Die pneumatische Doppelstromweiche ermöglicht es, die Falzbogen an der zweiten Falzstation parallel an zwei Linealen auszurichten und zu transportieren. Die Geschwindigkeit der zweiten Station kann somit um die Hälfte reduziert werden, wobei die Bogenleistung gleich bleibt.




Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: +49 (6221) 92 5066
Fax: +49 (6221) 92 5069
E-Mail: Hilde.Weisser@heidelberg.com


Heidelberg auf der IPEX 2010:
Unter dem Leitmotto HEI Performance und HEI Value stellt Heidelberg sein umfassendes Lösungsangebot von State-of-The-Art Technologien und Services in den Fokus einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Produktion von Druckerzeugnissen. Auf der Messe zeigt das Unternehmen praxisnah, wie Mediendienstleister, Druckereien und Weiterverarbeiter aktuelle Markttrends aufgreifen und das eigene Angebot erfolgreich darauf ausrichten können. Über die gesamte Wertschöpfungskette des Bogenoffsetdrucks hinweg zeigt Heidelberg, wie sich Geschäfts- und Produktionsprozesse optimieren und Umweltbelastungen auf ein Minimum reduzieren lassen.

In zahlreichen Praxisvorführungen können sich Messebesucher darüber hinaus informieren, wie sie im Bereich von Kleinauflagen mit hochwertigen Druckanwendungen wirtschaftlich erfolgreich sein können, wie man sich über kreative Druckanwendungen differenzieren kann und wie sich das Internet in die eigene Geschäftsstrategie integrieren lässt.

Back to top

 Druckversion

 

© Heidelberger Druckmaschinen AG 

   Deutsch|English