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Weltpremiere auf der IPEX 2010: FoilStar Modul von Heidelberg

04.03.2010


  • Weltweit erstes Kaltfolienmodul mit Taktung
  • Kosteneinsparungen von bis zu 9 Cent pro Druckbogen
  • Neuste Technologie ermöglicht Kosten- und Umweltvorteile
Weltweit erstes Kaltfolienmodul mit Taktung beim Folientransport
FoilStar, das Kaltfolienmodul aus dem Hause Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), ermöglicht eine Vielfalt außergewöhnlicher Veredelungsmöglichkeiten für Etiketten, Verpackungen und anspruchsvolle Akzidenzen: brillante metallische Effekte, die den Druckerzeugnissen der Kunden einen hohen Mehrwert verleihen und konsequent helfen, sich im immer stärker werdenden Wettbewerb von der Masse abzuheben.

Seit der Markteinführung auf der IPEX 2006 hat Heidelberg mittlerweile knapp 50 FoilStar Module installiert und damit die eigenen Erwartungen übertroffen. Die extrem hohe Registergenauigkeit und das schnelle Einrichten des FoilStar sind einige der Vorteile, die diesen Markterfolg ermöglichen.
Während der FoilStar bereits seit 2007 in der Lage ist, bis zu sechs Folienbahnen in unterschiedlicher Bahnbreite zu verarbeiten, und damit eine Kostensenkung von bis zu 50 Prozent realisieren konnte, stellt Heidelberg auf der IPEX 2010 das weltweit erste Kaltfolienmodul vor, das eine Taktung beim Folientransport ermöglicht:

Bisher war es systembedingt unvermeidbar, pro Druckbogen eine Abschnittslänge der Kaltfolie zu verbrauchen, die dem Umfang des Gummizylinders entspricht. Ab sofort ist dies nicht mehr nötig, da der Folientransport des FoilStar in dem Moment anhält, in dem eine Übertragung der Folie auf den Druckbogen nicht möglich ist. Dies ist beispielweise dann der Fall, wenn die Folie über den Greiferrand oder den Zylinderkanal geführt wird.

Der neue FoilStar mit Taktung wird ab Herbst 2010 für folgende Druckmaschinen verfügbar sein: Speedmaster XL 105, XL 75, CD 102 und CD 74. Die maximale Druckgeschwindigkeit liegt bei 15.000 Bogen/h.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, die bereits installierten FoilStar Module ab dem Baujahr 2007 (Generation 2) nachträglich mit einer Taktung auszustatten und so ebenfalls diese wichtigen Kosten- und Umweltvorteile zu realisieren. Bei Zugrundelegung einer jährlichen Druckleistung von 4 Millionen Bogen beispielsweise wird durch die neue Funktion der Taktung eine Einsparung beim Folienverbrauch erreicht, die einem CO 2-Verbrauch von 133 Tonnen entspricht. Steigt die jährliche Druckleistung auf 6 Millionen Druckbogen, liegt der Umweltnutzen sogar bei einer Reduzierung von 200 Tonnen CO 2.

Kaltfolienveredelung - die Grundlagen der Technik für brillante Effekte
Beim Kaltfolienauftrag mit dem FoilStar kommen zwei Offsetdruckwerke zum Einsatz. Im ersten Druckwerk wird Folienkleber über das Farbwerk und eine Offsetdruckplatte partiell oder über den gesamten Bogen aufgebracht. Das zweite, eigentliche Kaltfolienwerk verfügt über Aufnahme- und Abrollwerke zum Auftrag der Folie. Sie wird gemeinsam mit dem Bogen in den Druckspalt zwischen Gummituch- und Druckzylinder geführt und durch Druck auf die mit Kleber beschichteten Partien des Bedruckstoffs übertragen. Nach Ablösen der Trägerfolie bleibt die Metallschicht auf dem Bogen. Durch anschließendes Überdrucken der Folie können vielfältige Farbnuancen erzeugt werden. Ein weiterer Vorteil: beide Druckwerke können schnell umgerüstet werden. Diese stehen danach sofort wieder zum Drucken zur Verfügung.

Bild 1: "FoilStar"
Die IPEX-Neuheit der Folien-Taktung kann auch bei existierenden FoilStar Modulen nachgerüstet werden.

Bild 2: "Mit und ohne Taktung"
Links der Standard FoilStar und rechts der FoilStar mit Taktung. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Taktung eine lückenlose Nutzung der Folie ermöglicht und damit sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile bringt.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Dirk Henrich
Tel.: 06221 92 5910
Fax: 06221 92 5096
E-Mail: dirk.henrich@heidelberg.com


Heidelberg auf der IPEX 2010:
Unter dem Leitmotto HEI Performance und HEI Value stellt Heidelberg sein umfassendes Lösungsangebot von State-of-The-Art Technologien und Services in den Fokus einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Produktion von Druckerzeugnissen. Auf der Messe zeigt das Unternehmen praxisnah, wie Mediendienstleister, Druckereien und Weiterverarbeiter aktuelle Markttrends aufgreifen und das eigene Angebot erfolgreich darauf ausrichten können. Über die gesamte Wertschöpfungskette des Bogenoffsetdrucks hinweg zeigt Heidelberg, wie sich Geschäfts- und Produktionsprozesse optimieren und Umweltbelastungen auf ein Minimum reduzieren lassen.

In zahlreichen Praxisvorführungen können sich Messebesucher darüber hinaus informieren, wie sie im Bereich von Kleinauflagen mit hochwertigen Druckanwendungen wirtschaftlich erfolgreich sein können, wie man sich über kreative Druckanwendungen differenzieren kann und wie sich das Internet in die eigene Geschäftsstrategie integrieren lässt.

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