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IPEX 2010: Automatischer Non-Stop-Ausleger an der Speedmaster XL 105 erhöht nochmals Produktivität und Prozesssicherheit

04.03.2010


  • Vollautomatischer Non-Stop-Prozess: Stapelmanagement kommt ohne Bediener aus
  • Umweltfreundlich: weniger Waschzyklen und weniger Makulatur
  • Wahl zwischen Systempaletten, Einwegpaletten oder Hürden
Auf der IPEX 2010 zeigt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) an der Speedmaster XL 105 das neue automatische Non-Stop-System für den Ausleger. Der Stapelwechsel im Ausleger kommt dadurch ohne Bediener aus, da sämtliche Funktionen ohne manuellen Eingriff vollautomatisch über den Maschinenleitstand Prinect Press Center gestartet werden. Der Bediener kann die gewonnene Zeit nutzen, um die Qualität des Druckauftrages zu prüfen oder andere Aufgaben zu erledigen. Damit wird die hohe Wirtschaftlichkeit in der Peak-Performance-Klasse mit der Speedmaster XL 105 nochmals deutlich erweitert. Seit ihrer Einführung berichten Kunden in vielen Fällen von einer 30-prozentigen oder höheren Produktivitätssteigerung. Interessant ist die jetzt um den automatischen Non-Stop-Ausleger ergänzte Logistics-Lösung für industriell arbeitende Verpackungsdrucker, die auf höchste Produktionsleistung zielen. Hier sind Stapelwechselzyklen von acht Minuten und weniger selbst bei hochgesetzten Maschinen keine Seltenheit. Aber auch für Etiketten- und Akzidenzdrucker ist das automatische Non-Stop-System eine mögliche Ergänzung. Verfügbar ist das System ab dem ersten Quartal 2011.
Umweltfreundlich: weniger Waschzyklen und weniger Makulatur
Die Vorteile des neuen Non-Stop-Auslegers erleben die Besucher auf der IPEX an einer langen Wendemaschine Speedmaster XL 105, die mit Prinect Inpress Control ausgestattet ist. Für die Material-Logistik ist die Maschine mit einem Universalsystem für Einwegpaletten und Hürdenbetrieb ausgestattet. Normalerweise werden bei jedem Stapelwechsel auch die Gummitücher gewaschen. Mit einem Non-Stop-System wird es möglich, nur noch dann zu waschen und die Maschine anzuhalten, wenn es auch tatsächlich notwendig ist. So können beispielsweise bei einer Produktion von sechs Stapeln leicht zwei Waschzyklen eingespart werden, was eine Zeitersparnis von etwa vier Minuten ausmacht. Weiterhin entfallen bis zu 50 Bogen Makulatur, und es wird weniger Waschmittel verbraucht. Dies bedeutet bis zu 40 Prozent weniger Anlaufmakulatur nach dem Waschen.
Mit Prinect Inpress Control, das die Farbe und den Passer bei laufender Maschine regelt, kommt die Maschine schnell zum Gutbogen, und durch das Non-Stop-System kann nun die Anlaufmakulatur von den Gutbogen getrennt werden. Bei Kleinauflagen lassen sich so bis zu fünf verschiedene Jobs makulaturfrei auf einer Palette stapeln. Dabei wird der Hauptstapel durch zusätzliche Hürdenbretter und Abstandhalter in mehrere kleine Stapel untergliedert. Somit kann das automatische Non-Stop-System mit Hürde auch für Etiketten- und Akzidenzdrucker eine wertvolle Ergänzung sein.

Kunden können zwischen Systempaletten und Einwegpaletten wählen
Für Verpackungsdrucker bietet Heidelberg schon seit Mitte der neunziger Jahre Logistics-Systeme an, die für einen vollautomatischen Palettentransport zur Maschine und von der Maschine weg sorgen. Eingesetzt werden hier Systempaletten. Diese Logistics-Systeme sind modular aufgebaut und können den Bedürfnissen der Anwender individuell angepasst werden. Integraler Bestandteil dieser Logistics-Systeme war bisher schon das vollauto-matische Non-Stop-System im Anleger. Heidelberg ergänzt und komplettiert dieses Angebot jetzt um das vollautomatische Non-Stop-System im Ausleger.
Für den Verpackungsdrucker, der bereits die Heidelberg Logistics-Komponenten mit Systempaletten einsetzt, basiert der automatische Non-Stop im Ausleger auf dem Rechenprinzip. Das Rechenprinzip ermöglicht hier ein durchgängig vollautomatisiertes Stapelmanagement. Der Bediener kann die gewünschte Stapelhöhe durch eine Eingabe in Millimetern oder die Anzahl Bogen im Prinect Press Center definieren. Alles Weitere macht die Maschine vollautomatisch.

Für Anwender, die nicht mit Systempaletten arbeiten, bietet Heidelberg zukünftig als Alternative auch ein Universalsystem an. Dieses kann jede beliebige Palette verarbeiten. Auch bei langen Wendemaschinen mit Cut Star, die hohe Auflagen verdrucken, kann ein automatisches Universal Non-Stop-System die Produktion steigern und Makulatur reduzieren.

Grafik: Rechensystem
Das Rechenprinzip an der Auslage der Speedmaster XL 105 ermöglicht ein durchgängig vollautomatisiertes Stapelmanagement mit Systempaletten.

Grafik: Universalsystem
Das Universalsystem in der Auslage der Speedmaster XL 105 verarbeitet beliebige Paletten, wie beispielsweise Einwegpaletten und/oder Hürden.

Grafik: Waschzyklen
Bei der Speedmaster XL 105 mit Non-Stop-System können die Waschzyklen reduziert werden, da die Gummitücher nur dann gewaschen werden, wenn es notwendig ist. Im Beispiel werden zwei Waschzyklen gespart, was 40 Prozent weniger Anlaufmakulatur nach dem Waschen bedeutet.

Bild: Speedmaster XL 105
Die Speedmaster XL 105 punktet in der Peak-Performance-Klasse mit einer 30-prozentigen oder höheren Produktivitätssteigerung. Durch die jetzt um den automatischen Non-Stop-Ausleger ergänzte Logistics-Lösung wird dies nochmals deutlich erweitert.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: 06221 92 5066
Fax: 06221 92 5069
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com


Heidelberg auf der IPEX 2010:
Unter dem Leitmotto HEI Performance und HEI Value stellt Heidelberg sein umfassendes Lösungsangebot von State-of-The-Art Technologien und Services in den Fokus einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Produktion von Druckerzeugnissen. Auf der Messe zeigt das Unternehmen praxisnah, wie Mediendienstleister, Druckereien und Weiterverarbeiter aktuelle Markttrends aufgreifen und das eigene Angebot erfolgreich darauf ausrichten können. Über die gesamte Wertschöpfungskette des Bogenoffsetdrucks hinweg zeigt Heidelberg, wie sich Geschäfts- und Produktionsprozesse optimieren und Umweltbelastungen auf ein Minimum reduzieren lassen.

In zahlreichen Praxisvorführungen können sich Messebesucher darüber hinaus informieren, wie sie im Bereich von Kleinauflagen mit hochwertigen Druckanwendungen wirtschaftlich erfolgreich sein können, wie man sich über kreative Druckanwendungen differenzieren kann und wie sich das Internet in die eigene Geschäftsstrategie integrieren lässt.

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