Zur IPEX 2010 kündigt die Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) die Speedmaster SM 52 Anicolor für den UV-Druck
mit Prozessfarben an. Die Drucker können die Vorteile von
Anicolor, wie gleichmäßige Einfärbung über die
ganze Form und wenig Makulatur, jetzt auch im UV-Druck einsetzen.
Dies erlaubt nun das Bedrucken auch nichtsaugender Bedruckstoffe,
wie beispielsweise Plastikmaterialien. Damit können die
Drucker Spezialanwendungen wie Werbematerial, Tischaufsteller,
Mappen und Plastikkarten für Hotel, Einkauf oder Tankstellen
produzieren und sich so vom Wettbewerb differenzieren. Durch die
geringe Makulatur von 20 bis 30 Bogen lassen sich gerade bei teuren
Plastikmaterialien entsprechend viel Kosten sparen und die Umwelt
schonen. Die Einsparungen können je nach Auftragslage mehrere
hunderttausend Euro im Jahr ausmachen. Weitere Vorteile des
UV-Drucks sind die hohen Glanzpunkte bei UV-Lack; auch ist das
Printprodukt scheuerfest und sofort trocken und bietet damit eine
schnelle Weiterverarbeitung.
Geeignet ist die Speedmaster SM 52 Anicolor für
etablierte UV-Drucker, aber auch für Neueinsteiger, die damit
kleinere Auflagen effektiv abarbeiten können, oder für
Plastikkartendrucker im Bereich Short run printing. Mit 15.000
Bogen in der Stunde, einer Bandbreite an Bedruckstoffen von 0,03 mm
bis 0,6 mm, vier bis zehn Farben und Lack mit Wendung ist die
Maschine flexibel auf die Kundenbedürfnisse abstimmbar.
Die Speedmaster SM 52 Anicolor wurde für den
konventionellen Bereich erstmals auf der IPEX 2006 vorgestellt und
ging 2007 in Serie. Weltweit hat sie sich in den Druckereien
bewährt und und hat sich mit ihrer hohen Druckqualität
und der Möglichkeit, Sonderfarben zu produzieren, fest
etabliert. Als nächsten Entwicklungsschritt in der
Anicolortechnologie folgt nun die UV-Version, die ab Mitte 2010
verfügbar sein wird.
Zwei Varianten möglich: Nassoffset-UV oder wasserlos-UV
Für den UV-Betrieb ist die Speedmaster SM 52 mit
Anicolor speziell ausgestattet und verfügt über eine
wassergekühlte Farbwerkstemperierung und das Feuchtwerk
Alcolor Variosystem. Kunden können zwischen der Variante
Nassoffset-UV, wasserlos-UV oder einer Kombination beider
Betriebsarten wählen. Die Variante wasserlos-UV kann bei
Bedarf zusätzlich mit einer Kühlung des Plattenzylinders
ausgestattet werden. Im Bereich der Plastikkartenproduktion
arbeitet der Münchner Konzern Giesecke&Devrient (G&D)
bereits seit zwei Jahren mit Heidelberg auf dem Gebiet Anicolor-UV
zusammen. An ausgewählten Karten-Produktionsstandorten setzt
G&D seit 2008 auf
Speedmaster-SM-52-Sechsfarben-Anicolor-UV-Maschinen und bestellt
derzeit weitere Maschinen mit dieser Ausstattung. G&D lobt die
Maschinen für ihre Gleichmäßigkeit bei der
Einfärbung und eine auf ein Viertel reduzierte
Anlaufmakulatur. Mit der hohen Produktivität der
Anicolor-Maschinen konnte der Engpass, den die Druckerei bisher in
der Kartenfertigung hatte, beseitigt werden.
Prozessfarben für den Nassoffset-UV-Druck erhalten die
Kunden von Heidelberg als Saphira-Produkt, das auf diese spezielle
Anwendung getestet ist. Für den Betrieb im wasserlosen
UV-Druck kann Heidelberg eine Empfehlung für eine bestimmte
Farbserie abgeben. In beiden Fällen ist es möglich,
über verschiedene Rasterwalzen mit unterschiedlichen
Näpfchentiefen und der Rasterwalzentemperierung mehr oder
weniger Farbe auf das Druckprodukt zu übertragen.
Bild: Zur IPEX 2010 kündigt Heidelberg die Speedmaster
SM 52 Anicolor für den UV-Druck an. Die Drucker können
die Vorteile von Anicolor, wie gleichmäßige
Einfärbung über die ganze Form und wenig Makulatur, jetzt
auch im UV-Druck einsetzen.
Grafik: Schemata einer Speedmaster SM 52-4 Anicolor mit
Lack, zwei UV- Zwischendecktrocknern und UV-Endtrocknern.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: 06221 92 50 66
E-Mail:
hilde.weisser@heidelberg.com
Heidelberg auf der IPEX 2010:
Unter dem Leitmotto
HEI Performance und
HEI Value stellt Heidelberg sein umfassendes
Lösungsangebot von State-of-The-Art Technologien und Services
in den Fokus einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Produktion
von Druckerzeugnissen. Auf der Messe zeigt das Unternehmen
praxisnah, wie Mediendienstleister, Druckereien und
Weiterverarbeiter aktuelle Markttrends aufgreifen und das eigene
Angebot erfolgreich darauf ausrichten können. Über die
gesamte Wertschöpfungskette des Bogenoffsetdrucks hinweg zeigt
Heidelberg, wie sich Geschäfts- und Produktionsprozesse
optimieren und Umweltbelastungen auf ein Minimum reduzieren lassen.
In zahlreichen Praxisvorführungen können sich
Messebesucher darüber hinaus informieren, wie sie im Bereich
von Kleinauflagen mit hochwertigen Druckanwendungen wirtschaftlich
erfolgreich sein können, wie man sich über kreative
Druckanwendungen differenzieren kann und wie sich das Internet in
die eigene Geschäftsstrategie integrieren lässt.