IPEX 2010: Prinect-Innovationen verbessern Farb- und Qualitätsmanagement in Druckereien für kürzere Rüstzeiten und konstantere Druckqualität
04.03.2010
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Neues Prinect Image Control mit
leistungsfähigerer spektraler Bildmessung
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Prinect Inpress Control für Speedmaster SM 102 / CD 102
verfügbar
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Prinect Inspection Control / PDF: neues
Inline-Bogeninspektionssystem mit PDF-Prüfung und bis 17
Prozent höherer Produktivität
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Netprofiler Solution zur Qualitätssicherung der
Prinect-Farbmessgeräte
Zur IPEX 2010 stellt die Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) innerhalb ihres Druckerei-Workflows Prinect eine
Reihe von Neuerungen im Bereich der Farbmess- und Regelsysteme vor,
die das Farb- und Qualitätsmanagement in Druckereien weiter
verbessern und deren Leistungsspektrum noch zielgerichteter auf
Wirtschaftlichkeit und Qualität ausgerichtet sind. Für
Druckereien bedeutet dieses Angebot kürzere Rüstzeiten,
konstantere Druckqualität und bessere Maschinenleistungen.
Neues Prinect Image Control mit leistungsfähigerer
spektraler Bildmessung
Das neue Prinect Image Control "Next Generation" ist erstmals
auf der IPEX 2010 zu sehen. Eine deutlich höhere
Auflösung für die spektrale Bildmessung und ein
höherer Bedienkomfort zeichnen das technologisch
völlig neu entwickelte System aus. Das Zusammenspiel mit dem
Maschinenleitstand Prinect Press Center und die neuen Funktionen
für das automatisierte Einrichten von Prinect Image Control
auf Basis der Vorstufen-Daten erhöht die Produktionssicherheit
und ermöglicht ein noch schnelleres Einrichten. Prinect Image
Control regelt sowohl nach dem neuen kleinen Druckkontrollstreifen
(Höhe: vier Millimeter) als auch direkt im Druckbogen. Im
Akzidenzdruck unterstützt das System vor allem den Druck von
Schmuckfarben, Logos und bei Aufträgen zum Umschlagen. Das
farbliche Anpassen an farbverbindliche Proofs erfolgt jetzt auf
Knopfdruck am Touchscreen.
Im Verpackungsdruck lassen sich Nutzen im Druckbogen z.B. auf
Muster und gedruckte Vorlagen angleichen. Die direkte Bildregelung
reduziert Farb- und Tonwertschwankungen, vor allem bei mittleren
und großen Auflagen sowie bei Wiederholaufträgen.
Die integrierte Prozesskontrolle zusammen mit den Mini Spots
erlaubt die direkte Kontrolle von Prozessstandards in Echtzeit. Mit
der Integration in den Prinect Workflow ist Prinect Image Control
die zentrale Qualitätsstation zwischen Druckvorstufe und
Drucksaal. Das Color Management mit Prinect Image Control
erzeugt und korrigiert ICC-Profile oder erstellt bzw. passt
Tonwertkurven an. Zusätzlich steht die neue
Netprofiler-Lösung (Details siehe unten) für verbindliche
Farbwerte zur Verfügung.
In einer weiteren Entwicklungsstufe wird auch ein
Offline-Bogeninspektionsmodul verfügbar sein. Damit kann
jederzeit eine objektive Prüfung des jeweiligen Druckbogens
gegenüber den abgespeicherten Referenzbogen oder
gegenüber einem PDF aus der Druckvorstufe erfolgen.
Mögliche Fehler auf der Druckplatte sowie Druckfehler lassen
sich sofort erkennen und beheben. Nachrüstungen an bereits
ausgelieferten neuen Prinect-Image-Control-Systemen wird
möglich sein.
Das neue Prinect Image Control ist ab Ende 2010 für die
Speedmaster SM 52, SM 74, XL 75, SM 102, CD 102 und XL 105 mit
Prinect CP2000 Center oder Prinect Press Center verfügbar. Ein
System kann für bis zu vier Druckmaschinen als Farbmess- und
Regelsystem dienen.
Prinect Axis Control - Weiterentwicklungen am Standardmesssystem
erhöhen Effizienz
Prinect Axis Control wartet zur IPEX 2010 mit einigen
Weiterentwicklungen auf. Das in Maschinenleitstand Prinect Press
Center integrierte Prinect Axis Control misst die Farbwerte im
Druckkontrollstreifen und regelt danach die Farbe online für
bis zu acht Druckwerke. Ab Mitte 2010 können neben der
Netprofiler-Lösung (Details siehe unten) auch die kleinen
Prinect-Mirco-Druckkontrollstreifen mit einer Höhe von vier
Millimetern eingesetzt werden. Damit lässt sich die variable
Positionierung des Druckkontrollstreifen für eine umfassende
Ausnutzung des Druckbogens weiter verbessern. Zusätzlich
lassen sich die Qualitätsreports zusammen mit den
Auftragsinformationen im Prinect Pressroom Manager protokollieren.
Somit kann der Anwender jederzeit auf alle auftragsrelevanten
Produktionsdaten einfach und zentral zugreifen.
Prinect Axis Control ist für alle Speedmaster-Maschinen
mit Prinect Press Center verfügbar.
Inline-Messsystem Prinect Inpress Control jetzt auch für
Speedmaster SM 102 und CD 102 verfügbar
Das Inline-Messsystem Prinect Inpress Control ist jetzt auch
für die Speedmaster- Maschinen vom Typ SM 102 und CD 102
verfügbar. Prinect Inpress Control sorgt für schnelles
Einrichten und eine kontinuierliche Fortdruckkontrolle.
Das System misst und regelt inline automatisch Farbe und
Passer bei laufender Maschine und jeder Geschwindigkeit und erfasst
Skalenfarben, Sonderfarben und Passer im Druckkontrollstreifen.
Eventuell erforderliche Korrekturen meldet das System direkt zur
Nachregelung an den Leitstand Prinect Press Center weiter. Die
Druckmaschine muss weder zum Einrichten noch zur Auflagenkontrolle
angehalten werden.
Gerade Druckereien mit häufigen Jobwechseln, niedrigen
Auflagen und standardisierten Aufträgen profitieren von diesem
System. Ist zusätzlich ein Prinect Pressroom Manager
vorhanden, so werden zukünftig die Qualitätsreports
direkt zusammen mit den Auftragsinformationen protokolliert.
Druckereibetriebe können so ihre Produktion
qualitätssicherer machen und die Wirtschaftlichkeit
erhöhen.
Prinect Inpress Control ist nun verfügbar für die
Speedmaster Maschinen vom Typ
XL 75, SM 102, CD 102, XL 105, XL 145 und XL 162. Die
spektralfotometrische Messeinheit befindet sich jeweils im letzten
Druckwerk. Bei Schön- und Widerdruckmaschinen befindet sich
zusätzlich eine Messeinheit im Druckwerk vor der
Wendeeinrichtung.
Prinect Inspection Control / PDF - neues
Inline-Bogeninspektionssystem mit PDF-Prüfung
Mit dem neuen Prinect Inspection Control / PDF erweitert
Heidelberg ab Mitte 2010 das Prinect-Produktportfolio an
Inline-Inspektionslösungen und richtet sich dabei an
sicherheitsorientierte Druckereien, die z.B. Verpackungen und
Packungsbeilagen für die Pharmaindustrie herstellen. Das neue
Bogeninspektionssystem basiert auf zwei hochauflösenden
Schwarz-Weiß-Zeilenkameras und bietet eine vollständige
Kontrolle und Dokumentation der gesamten Auflage in der
Druckmaschine. Zusätzlich kann schnell und sicher mit Prinect
Inspection Control / PDF eine automatische und objektive
Prüfung des ersten Druckbogens mit dem PDF aus der
Druckvorstufe vor der Druckfreigabe erfolgen. Mögliche Fehler
auf der Druckplatte sowie Druckfehler lassen sich sofort erkennen
und abstellen. Das garantiert, dass mit Druckbeginn und im
Fortdruck alle Druckbogen den Vorgaben des Kunden entsprechen. Das
System bietet einen hohen Return-on-Invest. Allein durch die
Automatisierung des heute zeitaufwendigen manuellen Abgleichs mit
dem Standbogen lassen sich bis zu 15 Minuten pro Auftrag einsparen.
Erste Anwender konnten eine Produktivitätserhöhung in
Abhängigkeit von Anzahl der Aufträge und Nutzen pro Bogen
von bis zu 17 Prozent erzielen. Die Makulatureinsparung und die
höhere Produktionssicherheit im Fortdruck sind dabei noch
nicht berücksichtigt.
Prinect Inspection Control / RGB und PDF - jetzt auch für
den Einbau im Druckwerk der XL 105
Sowohl das neue Inspektionssystem Prinect Inspection Control
/ PDF als auch das seit Februar 2008 verfügbare
Inspektionssystem Prinect Inspection Control / RGB können bei
der Speedmaster XL 105 im Lackierwerk eingebaut werden. Dabei
richtet sich das Farb-Inspektionssystem Prinect Inspection Control
/ RGB mit Vorstufenanbindung zum Erkennen kleinster Druckfehler,
Kratzer, Butzen etc. speziell an Verpackungs-, Etiketten- und
hochwertige Akzidenzdruckereien.
Zusätzlich können ab Ende 2010 beide
Inspektionssysteme bei der Speedmaster 105 im letzten Druckwerk
oder bei einer Schön- und Widerdruckmaschine im letzten
Druckwerk und im Druckwerk vor der Wendeeinrichtung eingebaut
werden. Damit lassen sich z. B. im Wendebetrieb beide Seiten des
Druckbogens kontrollieren. Im Vergleich zu anderen Systemen kann
der Drucker das Druckwerk uneingeschränkt bedienen, ohne im
Strahlengang der Kamera zu stehen. Damit stehen nun auch dem
Akzidenzdrucker interessante Lösungen zur Verfügung.
Beide Inspektionssysteme bieten eine lückenlosen
Kontrolle und Dokumentation der gesamten Auflage und sind somit ein
wichtiges Instrument zur Stärkung der Kundenbindung und
Kundengewinnung.
Netprofiler Solution - höhere Messqualität aufgrund
spektraler Kalibrierung
Erstmals stellt Heidelberg auf der IPEX 2010 mit dem
Netprofiler eine Lösung für eine farbmetrische
Überprüfung und Kalibrierung der Prinect-Farbmesssysteme
vor.
Das dreistufige Konzept der Netprofiler Solution umfasst das
Überprüfen, Kalibrieren und Zertifizieren des jeweiligen
spektralfotometrischen Prinect-Farbmesssystems und kann individuell
an die jeweiligen Kundenwünsche angepasst werden. Für die
Überprüfung der Farbmesssysteme wird lediglich eine neue
Farbkarte mit Referenzdaten benötigt. Der Bediener kann dann
jederzeit selbständig die Messung der Farbkarte
durchführen und sieht sofort, ob sich sein
Heidelberg-Messsystem noch innerhalb der Toleranzwerte befindet.
Ist die Netprofiler-Kalibrierungssoftware vorhanden, erfolgt nach
der Überprüfung automatisch die Kalibrierung des
Messsystems. Dabei werden mögliche Abweichungen vom Sollwert
automatisch korrigiert und an den Auslieferungszustand des
Messsystems angepasst. Besteht zusätzlich eine online
Verbindung via Remote Service zum Heidelberg-Systemservice,
erhält der Kunde per E-Mail automatisch einen detaillierten
Report und ein Zertifikat, der die Messmittelüberprüfung
gemäß den Herstellerangaben bestätigt. Somit bleibt
das jeweilige Messgerät zusammen mit dem
Systemservice-Wartungsvertrag praktisch immer in dem vom Hersteller
zertifizierten und ausgelieferten Zustand. Die
Netprofiler-Kalibrierungssoftware beseitigt die negativen
Einflüsse auf die Farbreproduktion, indem die Abweichungen
zwischen Farbdaten aus verschiedenen Jahren oder von verschiedenen
Geräten minimiert werden: ein Vorteil sowohl bei der
Abstimmung mit dem Kunden als auch beim standardisierten Drucken
nach ISO 12647-2, das eine konsequente Einhaltung engster
Drucktoleranzen fordert.
Die Heidelberg-Netprofiler-Solution ist optional ab Mitte
2010 für die Farbmesssysteme Prinect Axis Control und Prinect
Inpress Control mit der neuen Prinect-Press-Center-Software S10A
verfügbar. Das neue Prinect Image Control erhält diese
Option ab Serieneinführung.
Bild 1: Das neue Prinect Image Control mit
leistungsfähigerer spektraler Bildmessung.
Bild 2: Das neue Inline-Bogeninspektionssystem mit
PDF-Prüfung bei einer Speedmaster XL 105-8 mit Wendung.
Bild 3: Der Netprofiler sorgt für eine effiziente
Überprüfung und Kalibrierung der Prinect-Farbmesssysteme.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Matthias Hartung
Telefon: +49 (6221) 92 5077
Telefax: +49 (6221) 92 99 5077
E-Mail:
matthias.hartung@heidelberg.com
Heidelberg auf der IPEX 2010:
Unter dem Leitmotto
HEI Performance und
HEI Value stellt Heidelberg sein umfassendes
Lösungsangebot von State-of-The-Art Technologien und Services
in den Fokus einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Produktion
von Druckerzeugnissen. Auf der Messe zeigt das Unternehmen
praxisnah, wie Mediendienstleister, Druckereien und
Weiterverarbeiter aktuelle Markttrends aufgreifen und das eigene
Angebot erfolgreich darauf ausrichten können. Über die
gesamte Wertschöpfungskette des Bogenoffsetdrucks hinweg zeigt
Heidelberg, wie sich Geschäfts- und Produktionsprozesse
optimieren und Umweltbelastungen auf ein Minimum reduzieren lassen.
In zahlreichen Praxisvorführungen können sich
Messebesucher darüber hinaus informieren, wie sie im Bereich
von Kleinauflagen mit hochwertigen Druckanwendungen wirtschaftlich
erfolgreich sein können, wie man sich über kreative
Druckanwendungen differenzieren kann und wie sich das Internet in
die eigene Geschäftsstrategie integrieren lässt.
Druckversion