Auf der IPEX 2010, die vom 18. bis 25. Mai in Birmingham
stattfindet, stellt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg)
ein Partnerprogramm zur Zusammenarbeit mit Herstellern von
Management-Informationssystemen (MIS) vor und stellt damit die
Systemoffenheit von Prinect erneut unter Beweis. Ziel ist es, die
bereits in erfolgreichen Kundenprojekten implementierten
Schnittstellen zwischen MIS-Systemen von Drittanbietern und dem
Druckerei-Workflow Prinect von Heidelberg weiter zu verbessern, so
dass der Anwender zusätzliche Produktivitätspotenziale
ausschöpfen kann. In einem ersten Schritt haben Heidelberg und
die MIS-Hersteller CERM, EFI, Printplus und Tharstern eine
Zusammenarbeit vereinbart. Basis für das Zusammenspiel der
MIS-Systeme dieser Anbieter und Prinect ist in allen Fällen
das JDF-Format gemäß den ICS-Spezifikation der
CIP4-Organisation.
"Wir arbeiten heute bereits mit rund 50 Herstellern von
MIS-Systemen in über 400 Einzelprojekten bei Kunden an der
Implementierung der JDF-Schnittstelle. Rund 200 Prinect Systeme mit
Anbindungen an MIS-Systeme von Drittanbietern sind bereits in
Betrieb oder stehen kurz vor der Fertigstellung. Dabei stellen wir
fest, dass die mögliche Funktionalität der JDF-Anbindung
bisher oft nicht ausgeschöpft werden kann", erläutert
Marcel Kießling, Vorstand Services bei Heidelberg. " Wir haben
uns daher entschlossen, MIS- Hersteller mit besonders umfassend
entwickelten JDF-Schnittstellen einzuladen, um zusammen das Maximum
an möglicher Funktionalität bereitzustellen und die
Weiterentwicklung bestehender Workflowumgebungen langfristig zu
unterstützen."
So unterstützt die Schnittstelle zwischen Prinect und
den MIS-Business-Partnern nicht nur das Anlegen von Aufträgen
über JDF. Auch die Übergabe und Auswertung von
Prozessplänen und Layout-Daten von MIS an Prinect und die
umfangreiche Rückmeldung von Produktionsdaten aus Prinect an
die MIS-Systeme zur Auftragsverfolgung und Nachkalkulation sind
implementiert und werden weiter optimiert. Ziel der Zusammenarbeit
ist insbesondere die Weiterentwicklung des Zusammenspiels zwischen
MIS und Prinect bei spezifischen Anwendungsfällen wie z. B.
Aufträgen mit Versionierung oder Sammelformen.
Die bereits umfassend verfügbaren und künftig
erweiterten Fähigkeiten der Schnittstellen zwischen Prinect
und den MIS-Business-Partnern sollen dabei für Heidelberg
Kunden die Möglichkeiten offener Systeme aufzeigen. Das
Programm ist grundsätzlich offen für weitere Partner.
Bild: Heidelberg stellt auf der IPEX 2010 ein
Partnerprogramm vor, das bestehende Schnittstellen zwischen dem
Druckerei Workflow Prinect und MIS-Systemen von Drittanbietern
weiter verbessern soll.
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