Die ordentliche Hauptversammlung der Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) zum Geschäftsjahr 2009/10 hat heute der von
Aufsichtsrat und Vorstand vorgeschlagenen
Bezugsrechtskapitalerhöhung zugestimmt. Der Vorschlag wurde
mit rund 97 Prozent der abgegebenen Stimmen angenommen. Die
Präsenz lag bei ca. 49 Prozent des stimmberechtigten
Kapitals. Mit dieser Entscheidung ist die Grundlage für die in
den kommenden Monaten geplante Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht
für alle Aktionäre geschaffen. Einzelheiten dazu werden
rechtzeitig vor der Umsetzung bekanntgegeben. Auch den übrigen
Vorschlägen der Verwaltung stimmten die Aktionäre mit
großer Mehrheit zu.
"Wir begrüßen die Zustimmung unserer Aktionäre
zu den Vorschlägen auf der Hauptversammlung. Dies ist eine
Bestätigung unserer Strategie, die wir unvermindert fortsetzen
werden, um Heidelberg schnellstmöglich zurück in die
Erfolgsspur zu bringen", sagte Bernhard Schreier,
Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.
Durch die Kapitalerhöhung will Heidelberg seine
Verschuldung reduzieren und die Kapitalstruktur stärken. Die
erwarteten Mittel sollen daher zur anteiligen Rückführung
der Bankdarlehen aus dem Paket zur Restrukturierung der
Finanzierung des Konzerns im Juni/August 2009 dienen. Das
Unternehmen strebt zudem mittelfristig eine Kapitalstruktur an, die
aus Kapitalmarktsicht die Anforderungen einer
Investment-Grade-Einstufung erfüllt.
"Mit der Kapitalerhöhung stärken wir die
Flexibilität von Heidelberg, um uns nachhaltig und
unabhängig an den Kapitalmärkten finanzieren zu
können", sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand des Unternehmens.
"Sie wird einen wesentlichen Beitrag zur Wertsteigerung und
Zukunftssicherung unseres Unternehmens leisten. Davon werden
Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen
profitieren."
Im Rahmen der Kapitalerhöhung ist geplant, das
Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 156.086.868 neue
Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen. Die
endgültige Anzahl der neuen Stückaktien hängt vom
Bezugspreis je Aktie ab, wobei ein Bruttoemissionserlös von
rund 420 Mio. Euro angestrebt wird. Der Bezugspreis wird vom
Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter
Berücksichtigung der dann aktuellen Marktsituation und eines
angemessenen Risikoabschlags im Rahmen der späteren
Platzierung noch festgelegt.
Der Vorstand erläuterte auf der Hauptversammlung zum
Geschäftsjahr 2009/2010 vor rund 1.700 Aktionären im
Mannheimer Congress Center Rosengarten zudem die Bilanz des
vergangenen Geschäftsjahrs (1. April 2009 bis 31. März
2010) sowie die Strategie und Neuausrichtung des Unternehmens.
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Hinweis an die Redaktionen:
Eine Aufzeichnung der Rede sowie Text und Präsentation des
Vorstandsvorsitzenden Bernhard Schreier anlässlich der
Hauptversammlung stehen im Internet unter
www.heidelberg.com
zur Verfügung.
Geschäftsbericht und Tagesordnung der Hauptversammlung
finden Sie ebenfalls unter
www.heidelberg.com.
Weitere Termine:
Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen des
ersten Quartals 2010/2011 ist für den 10. August 2010 geplant.
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