Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat am 28.
September 2011 mit einem Festakt den dritten Bauabschnitt an ihrem
chinesischen Standort Qingpu bei Shanghai eingeweiht. Mit der
Fertigstellung vergrößert sich die Produktionsfläche
des Werks auf rund 45.000 m2 und hat sich damit in nur vier Jahren
mehr als verdreifacht. Durch die Erweiterung ist Heidelberg in der
Lage, die steigende Nachfrage chinesischer Druckereien zu bedienen.
Das Unternehmen stellt seit dem Jahr 2005 Druckmaschinen
für das Klein- und Mittelformat sowie Falzmaschinen in Qingpu
her. Seit dem vergangenen Jahr produziert Heidelberg dort zudem
Druckmaschinen im Format 70x100 cm und damit nun alle für den
chinesischen Markt relevanten Standardmaschinen. Rund 400
Mitarbeiter sind am Standort beschäftigt und fertigen nach den
weltweit einheitlichen Heidelberg Qualitätskriterien Maschinen
vorwiegend für den lokalen Markt. Künftig plant
Heidelberg, den Exportanteil solcher Standardmaschinen in
benachbarte Märkte Schritt für Schritt zu erhöhen.
"China ist mittlerweile unser umsatzstärkster Einzelmarkt und
spielt eine tragende Rolle für die Geschäftsentwicklung
von Heidelberg", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von
Heidelberg, im Rahmen der Eröffnungszeremonie. "In China nimmt
die Nachfrage nach Druckerzeugnissen stetig zu. So hat sich das
Druckvolumen dort in den vergangenen zehn Jahren mehr als
verdreifacht. Mittlerweile stammt jede dritte von Heidelberg in
China verkaufte Maschine aus der Produktion in Qingpu. Es ist uns
gelungen, mit diesem Angebot zusätzliche Kundensegmente im
wichtigsten Zukunftsmarkt unserer Branche zu erschließen.
Unsere Strategie, das Potenzial in Schwellenländern
auszuschöpfen, zahlt sich damit aus."
Standort Qingpu in Heidelberg Werksverbund integriert
Der Standort Qingpu ist vollständig in den Heidelberg
Werksverbund der deutschen Standorte Wiesloch-Walldorf, Amstetten,
Brandenburg, Leipzig und Ludwigsburg sowie Nové Mesto in der
Slowakei integriert. Damit ist gewährleistet, dass alle
Prozesse sowie die Qualität auch bei einem steigenden Anteil
lokaler Zulieferbetriebe den weltweit einheitlichen
Qualitätsstandards von Heidelberg entsprechen.
"Unsere Kunden können sich darauf verlassen, von Heidelberg
immer ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten,
unabhängig davon, ob eine Maschine deutscher oder chinesischer
Produktion entstammt", sagte Stephan Plenz, Vorstand der Sparte
Heidelberg Equipment und in dieser Funktion verantwortlich für
den Standort Qingpu. "Bereits mehr als 1.000 ausgelieferte Druck-
und Falzmaschinen aus Qingpu unterstreichen diesen Anspruch. Um die
Qualitätsstandards sicherzustellen, trainieren wir unsere
Mitarbeiter mit deutscher Unterstützung und qualifizieren alle
unsere Lieferanten nach einheitlichen und strengsten Kriterien."
Heidelberg ist der einzige der europäischen und
japanischen Druckmaschinenproduzenten, der in China eine eigene
Produktion betreibt und baut damit seine führende Rolle im
weltweit stärksten Wachstumsmarkt der Printmedien-Industrie
weiter aus. "Mit einer eigenen Produktion am Standort Qingpu ist
Heidelberg in der Lage, Kostenvorteile vor Ort zu nutzen sowie das
Währungsrisiko und Importnachteile zu minimieren", so Plenz.
Bild 1: Der erweiterte Heidelberg Standort Qingpu bei
Shanghai mit neuer Montagehalle und Logistikzentrum verfügt
jetzt über eine Produktionsfläche von rund 45.000
Quadratmetern.
Bild 2: Symbolische Druckwerksmontage im Rahmen der
Eröffnung der neuen Montagehalle von Heidelberg am Standort
Qingpu: (von links) Stephan Plenz, Vorstand der Sparte Heidelberg
Equipment, Qingpu-Werksleiter Stefan Hasenzahl, der Vertreter der
Kommunalverwaltung der Stadt Qingpu sowie Heidelberg
Vorstandsvorsitzender Bernhard Schreier.
Bild 3: HEI Quality: Ein Heidelberg Mitarbeiter am Standort
Qingpu bei der Montage eines Druckwerks. Er geht dabei nach den
unternehmensweit einheitlichen Qualitätsstandards vor.
Weiteres Bildmaterial sowie Informationen über die
Heidelberger Druckmaschinen AG finden Sie in der Press Lounge
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www.heidelberg.com.
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