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Heidelberger Druckmaschinen AG erweitert Werk in China

05.10.2011


  • Dritter Bauabschnitt am Standort Qingpu bei Shanghai eingeweiht
  • Werkserweiterung bedient steigende Nachfrage chinesischer Druckereien
  • Lokales Produktionsportfolio umfasst alle für den chinesischen Markt relevanten Standardmaschinen
  • Heidelberg erschließt im wichtigsten Zukunftsmarkt der Branche neue Kundensegmente
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat am 28. September 2011 mit einem Festakt den dritten Bauabschnitt an ihrem chinesischen Standort Qingpu bei Shanghai eingeweiht. Mit der Fertigstellung vergrößert sich die Produktionsfläche des Werks auf rund 45.000 m2 und hat sich damit in nur vier Jahren mehr als verdreifacht. Durch die Erweiterung ist Heidelberg in der Lage, die steigende Nachfrage chinesischer Druckereien zu bedienen.

Das Unternehmen stellt seit dem Jahr 2005 Druckmaschinen für das Klein- und Mittelformat sowie Falzmaschinen in Qingpu her. Seit dem vergangenen Jahr produziert Heidelberg dort zudem Druckmaschinen im Format 70x100 cm und damit nun alle für den chinesischen Markt relevanten Standardmaschinen. Rund 400 Mitarbeiter sind am Standort beschäftigt und fertigen nach den weltweit einheitlichen Heidelberg Qualitätskriterien Maschinen vorwiegend für den lokalen Markt. Künftig plant Heidelberg, den Exportanteil solcher Standardmaschinen in benachbarte Märkte Schritt für Schritt zu erhöhen.
"China ist mittlerweile unser umsatzstärkster Einzelmarkt und spielt eine tragende Rolle für die Geschäftsentwicklung von Heidelberg", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg, im Rahmen der Eröffnungszeremonie. "In China nimmt die Nachfrage nach Druckerzeugnissen stetig zu. So hat sich das Druckvolumen dort in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht. Mittlerweile stammt jede dritte von Heidelberg in China verkaufte Maschine aus der Produktion in Qingpu. Es ist uns gelungen, mit diesem Angebot zusätzliche Kundensegmente im wichtigsten Zukunftsmarkt unserer Branche zu erschließen. Unsere Strategie, das Potenzial in Schwellenländern auszuschöpfen, zahlt sich damit aus."

Standort Qingpu in Heidelberg Werksverbund integriert
Der Standort Qingpu ist vollständig in den Heidelberg Werksverbund der deutschen Standorte Wiesloch-Walldorf, Amstetten, Brandenburg, Leipzig und Ludwigsburg sowie Nové Mesto in der Slowakei integriert. Damit ist gewährleistet, dass alle Prozesse sowie die Qualität auch bei einem steigenden Anteil lokaler Zulieferbetriebe den weltweit einheitlichen Qualitätsstandards von Heidelberg entsprechen.
"Unsere Kunden können sich darauf verlassen, von Heidelberg immer ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erhalten, unabhängig davon, ob eine Maschine deutscher oder chinesischer Produktion entstammt", sagte Stephan Plenz, Vorstand der Sparte Heidelberg Equipment und in dieser Funktion verantwortlich für den Standort Qingpu. "Bereits mehr als 1.000 ausgelieferte Druck- und Falzmaschinen aus Qingpu unterstreichen diesen Anspruch. Um die Qualitätsstandards sicherzustellen, trainieren wir unsere Mitarbeiter mit deutscher Unterstützung und qualifizieren alle unsere Lieferanten nach einheitlichen und strengsten Kriterien."

Heidelberg ist der einzige der europäischen und japanischen Druckmaschinenproduzenten, der in China eine eigene Produktion betreibt und baut damit seine führende Rolle im weltweit stärksten Wachstumsmarkt der Printmedien-Industrie weiter aus. "Mit einer eigenen Produktion am Standort Qingpu ist Heidelberg in der Lage, Kostenvorteile vor Ort zu nutzen sowie das Währungsrisiko und Importnachteile zu minimieren", so Plenz.

Bild 1: Der erweiterte Heidelberg Standort Qingpu bei Shanghai mit neuer Montagehalle und Logistikzentrum verfügt jetzt über eine Produktionsfläche von rund 45.000 Quadratmetern.

Bild 2: Symbolische Druckwerksmontage im Rahmen der Eröffnung der neuen Montagehalle von Heidelberg am Standort Qingpu: (von links) Stephan Plenz, Vorstand der Sparte Heidelberg Equipment, Qingpu-Werksleiter Stefan Hasenzahl, der Vertreter der Kommunalverwaltung der Stadt Qingpu sowie Heidelberg Vorstandsvorsitzender Bernhard Schreier.

Bild 3: HEI Quality: Ein Heidelberg Mitarbeiter am Standort Qingpu bei der Montage eines Druckwerks. Er geht dabei nach den unternehmensweit einheitlichen Qualitätsstandards vor.

Weiteres Bildmaterial sowie Informationen über die Heidelberger Druckmaschinen AG finden Sie in der Press Lounge unter: www.heidelberg.com.


Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 5077
Fax: +49 (0)6221 92 99 5077
E-Mail: matthias.hartung@heidelberg.com



Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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