25 Jahre Kompetenz und Innovation: Der Standort Amstetten der Heidelberger Druckmaschinen AG feiert Jubiläum
30.09.2010
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Unternehmen investiert 450 Millionen Euro seit
Werksgründung
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Standort ist eine der wettbewerbsfähigsten und
modernsten Gießereien und Großteilefertigungen
Europas
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Neue Handformerei geht Ende des Jahres an den Start
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Auftragsfertigung mit wachsender Bedeutung
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Ausbildungsmotor der Region
25 Jahre Kompetenz und Innovation: Die Gießerei und
mechanische Großteilefertigung der Heidelberger Druckmaschinen
AG (Heidelberg) am Standort Amstetten feiert Jubiläum. Am 19.
August 1985 nahm das neue Werk auf der schwäbischen Alb nach
35 Monaten Bauzeit seinen Betrieb auf. Hier entstehen die
Seitenwände, Zylinder und Grundgestelle für die
Druckmaschinen von Heidelberg und legen damit die Basis für
den Qualitätsoffsetdruck des Unternehmens.
Der Standort Amstetten ist Teil des Produktionsverbunds von
Heidelberg, der neben Amstetten die Standorte Brandenburg
(Kleineteilfertigung) und Wiesloch-Walldorf (Fertigung und Montage)
umfasst. In 25 Jahren betrug die gesamte Gussproduktion des Werkes
knapp eine Million Tonnen. Über eine Million Zylinder wurden
seither produziert. Das gesamte Investitionsvolumen am Standort
beträgt über 450 Millionen Euro. Ein fest etablierter
kontinuierlicher Verbesserungsprozess sichert zusammen mit den
getätigten Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit des
Standortes und die Innovationsfähigkeit von Heidelberg
insgesamt. Der Standort Amstetten gehört damit seit seiner
Gründung zu den modernsten Gießereien und
Großteilefertigungen Europas und setzt Maßstäbe bei
den Themen Qualität, Präzision und beim Umweltschutz. Mit
rund 1.100 Beschäftigten, darunter 86 Auszubildende,
gehört der Standort zudem zu den bedeutenden Arbeitgebern im
Alb-Donau-Kreis.
"Heidelberg investiert kontinuierlich in den Standort Amstetten, da
die hier gefertigten Teile für unsere Druckmaschinen von
zentraler Bedeutung sind. Die Qualität und Präzision der
hier hergestellten Komponenten sind am freien Markt für
Heidelberg anders nicht wirtschaftlich zu erwerben", erläutert
Stephan Plenz, Vorstand der Sparte Equipment bei Heidelberg, die
Bedeutung des Standortes für das Gesamtunternehmen.
Neue Handformerei geht Ende des Jahres an den Start
Jüngstes Investitionsprojekt mit einem Volumen von
rund vier Millionen Euro ist eine neue Handformerei für die
Herstellung von Gussteilen bis zu sechs Tonnen Fertigteilgewicht.
Hier entstehen z.B. die Druckzylinder für das Großformat
von Heidelberg mit einer Bogenbreite bis zu 162 Zentimetern. Die
Inbetriebnahme des neuen Bereichs ist noch für dieses Jahr
geplant.
Auftragsfertigung mit wachsender Bedeutung
Die hohe Qualität und modernste Produktionsmethoden
ermöglichen es dem Standort, zunehmend auch externen Kunden
Produkte und Fertigungsdienstleistungen erfolgreich anzubieten.
Vorwiegend Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen des
Maschinenbaus, wie Werkzeugmaschinen, dem Baumaschinensektor, oder
der Medizintechnik, greifen auf die Fertigungskompetenz am Standort
Amstetten zurück.
"Die Investitionen in modernste Arbeitsplätze und
hochwirtschaftliche Produktionsanlagen in der Gießerei und der
mechanischen Fertigung sind für den Ausbau der
Wettbewerbsfähigkeit des Standortes enorm wichtig. Die
wachsende Zahl von Projekten in der externen Auftragsfertigung
unterstreicht, dass Heidelberg mit der Weiterentwicklung des
Standortes auf einem guten Weg ist", erläutert Thorsten
Kirchmayer, Leiter des Standortes Amstetten.
Ausgefeilte Transportlogistik
Der überwiegende Teil der in Amstetten gefertigten Teile
wird zwischen den Standorten Amstetten und Wiesloch-Walldorf, wo
die meisten Heidelberg Bogenoffsetmaschinen montiert werden,
umweltfreundlich per Bahn transportiert. Täglich verlassen im
Schnitt vier Waggons mit 200 Tonnen Material den Standort und
stehen rund dreieinhalb Stunden später in Wiesloch zum Abladen
bereit. Ein kleinerer Teil des Produktionsvolumens versorgt den
2007 eröffneten Standort Quingpu bei Shanghai, wo Heidelberg
Druckmaschinen bis zum Format 70x100 cm für den lokalen Markt
produziert.
Standort Amstetten ist Ausbildungsmotor der Region
Gut ausgebildete Arbeitskräfte tragen entscheidend zum
Unternehmenserfolg bei. Mit einer Ausbildungsquote von rund acht
Prozent leistet Heidelberg in Amstetten einen wesentlichen Beitrag
zum Ausbildungsangebot in der Region. Seit 1985 hat das Unternehmen
in Amstetten knapp 900 junge Facharbeiterinnen und Facharbeitern
ausgebildet.
Geschichte des Standortes beginnt bereits vor 160 Jahren
Die Geschichte des Standortes begann 1850 mit der
Maschinenfabrik Geißlingen (MAG): Diese stellte zunächst
Müllereimaschinen, Wasserräder und Wasserturbinen her.
Bereits 1914 nahm die MAG die Gussteileproduktion für die
Schnellpressenfabrik Heidelberg (1967 umfirmiert zur Heidelberger
Druckmaschinen AG) auf und stand in den folgenden Jahrzehnten
für höchste Qualität bei der Gussherstellung.
Heidelberg übernahm 1929 die MAG. Aufgrund fehlender
Erweiterungsmöglichkeiten und wachsender Nachfrage nach
Mehrfarben-Druckmaschinen entschied sich das Unternehmen 1977
für den Neubau des Standort Amstetten mit einer neuen
Gießerei und Großteilefertigung. Die offizielle
Inbetriebnahme erfolgte am 19. August 1985. Kontinuierlich wurde
der Standort seitdem baulich erweitert und technologisch
verbessert. Das Erst-Investitionsvolumen betrug 250 Millionen Euro.
Jüngstes Investitionsprojekt ist die neue Handformerei, die
noch dieses Jahr den Betrieb aufnehmen soll.
Bild 1: Kontinuierliche Investitionen in neue
Charchierfahrzeuge - oder wie hier in eine neue Absaughaube
für die Schmelzöfen - sichern die
Wettbewerbsfähigkeit des Gießerei-Standortes Amstetten.
Bild 2: Die Investitionen der letzten Jahre in die
Zylinderbearbeitung haben die Qualität und Wirtschaftlichkeit
des Bereichs weiter erhöht.
Bild 3: Der Standort Amstetten blickt auf eine lange
Geschichte zurück: Die bereits 1850
gegründete Maschinenfabrik Geislingen, kurz MAG, baute
anfangs Müllereimaschinen, Wasserräder und
Wasserturbinen, bevor im Jahr 1929 die damalige Schnellpresse
Heidelberg die MAG übernahm.
Bild 4: Die Gießerei und mechanische
Großteilefertigung der Heidelberger Druckmaschinen AG am
Standort Amstetten gehört zu den modernsten ihrer Art in
Europa.
Weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie im
Internet unter
www.heidelberg.com.
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Matthias Hartung
Telefon: 06221 92 5077
Telefax: 06221 92 995077
E-Mail:
matthias.hartung@heidelberg.com
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