Heidelberg feiert 60 Jahre Stahlfolder aus Ludwigsburg
30.04.2009
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Weltweite Erfolgsgeschichte der Falzmaschinen
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Produktportfolio und Marktstellung ständig
erweitert
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Postpress ist Teil der Heidelberg Lösungsstrategie
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Integration über Prinect Postpress Manager sichert hohe
Produktivität und Qualität
Der Standort Ludwigsburg der Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) feiert den 60. Geburtstag seiner Falzmaschinen. 1949
gründeten Kurt Stahl und Adolf I. Döpfert gemeinsam die
Firma Stahl & Co. Maschinenfabrik Ludwigsburg. Kurz darauf
präsentierte Kurt Stahl seine erste Falzmaschine, die der
Techniker eigenhändig gebaut hatte. Der Kaufmann Adolf I.
Döpfert baute den Vertrieb auf. Dieser beschränkte sich
in den ersten Jahren auf Deutschland und wurde danach durch das
weltweite Vertriebs- und Servicenetz von Heidelberg ausgebaut. Der
Name Stahlfolder ist heute der Inbegriff für Falzmaschinen.
Dies können Kunden aus aller Welt bei den so genannten
"Stahlfolder-Demowochen" in der Zeit von Ende April bis
Mitte Mai 2009 im Informationszentrum in Ludwigsburg erleben.
Weltweite Erfolgsgeschichte der Falzmaschinen
Im Jahr 1960 wurde der heutige Standort in Ludwigsburg
bezogen, wo bereits 1968 die 10.000. Falzmaschine montiert wurde.
Zwölf Jahre später, 1980, wurde die 20.000. Maschine
ausgeliefert. Die Konstrukteure entwickelten die Maschinen
hinsichtlich Produktivität, Bedienerfreundlichkeit und
Qualität ständig weiter. Die Erfolgsmodelle aus den 60er
Jahren waren die "Stahl Variabel" mit den Arbeitsbreiten
58, 72, 86 und 100 Zentimeter und die Kombifalzmaschinen mit den
Arbeitsbreiten 58, 72, und 86 Zentimeter. Die
Stahl-O-Mat-Generation wurde zu drupa 1977 eingeführt. 1984
folgte mit der KC "Compact" die erste Kombifalzmaschine
mit elektronischem Falzschwert.
Zur drupa 1986 erfolgte die Einführung der ersten
vollautomatischen Taschenfalzmaschine. Auf der drupa 1995 setzten
die neuen Taschen- und Kombifalzmaschinen TD- und KD-Baureihen neue
Maßstäbe. Mit Stahlfolder TH/KH wurde eine komplett neue
Generation von Falzmaschinen auf der drupa 2004 vorgestellt. Die
Maschinen punkteten beim Red Dot Design-Preis und erhielten einen
PIA/GATF InterTech Award. Bis heute sind über 3.500 Maschinen
weltweit ausgeliefert. Ein Highlight auf der drupa 2008 stellte der
Stahlfolder KH 82 mit automatisiertem Kreuzbruch dar. Er
verkürzt die Rüstzeit im Kreuzbruch um 80 Prozent und
falzt erstmals auch bei Kreuzbruchfalzungen mit einer
Geschwindigkeit von 230 Metern in der Minute.
Produktportfolio und Marktstellung ständig erweitert
Um den Anspruch der Marktführerschaft im Bereich
Falzmaschinen auszubauen, übernahm Stahl im Januar 1991 den
Falzmaschinenhersteller Baumfolder in Sidney/Ohio, USA. Damit hatte
man einen Produktionsstandort in den USA und Zugang zum wichtigen
amerikanischen und kanadischen Markt. Im gleichen Jahr wurde auch
die Firma Macey in den USA übernommen, die Sammelhefter
herstellte. 1994 erfolgte die Übernahme der McCain-Brehmer
Buchbindereimaschinen GmbH in Leipzig. Brehmer war Hersteller von
Falzmaschinen, Sammelheftern sowie Fadenheft- und
Fadensiegelmaschinen. Heute ist Leipzig das Kompetenzzentrum
für Sammelhefter und Klebebinder. Im Januar 1999 übernahm
Heidelberg die Stahl-Gruppe mit den Standorten Ludwigsburg, Leipzig
und Sidney/Ohio. Der Name Stahl wurde im Produktnamen erhalten, und
auf der drupa 2000 erfolgte der erste Auftritt des Stahlfolder.
Seit 2006 produziert Heidelberg die Falzmaschinen KHC 78 und KHC 66
im Werk Qingpu/Shanghai für den chinesischen Markt.
Postpress ist Teil der Heidelberg Lösungsstrategie
Gerade heute liegen für die Kunden in der
Weiterverarbeitung noch Optimierungs- und
Wertschöpfungspotenziale und die Chance, sich durch
Differenzierung einen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten.
"Postpress ist für uns ein integraler Bestandteil der
Produktpalette mit wachsendem Umsatzanteil", sagte Stephan
Plenz, Technikvorstand von Heidelberg. "Wir bieten unseren
Kunden als einziger Hersteller komplette Lösungen von der
Vorstufe über den Druck bis hin zur Weiterverarbeitung. Wir
haben das breiteste Produktportfolio im Bereich Bogenoffsetdruck,
das konsequent auf den Kundennutzen ausgerichtet ist", so
Plenz weiter. In der Weiterverarbeitung werden Anlagen und
Maschinen zum Falzen, Zusammentragen, sowie Binden und Heften von
Zeitschriften, Broschüren und Büchern angeboten.
Durch den neu auf der drupa 2008 vorgestellten Prinect
Postpress Manager können alle Prozesse integriert werden, was
dem Trend hin zu kürzeren Durchlaufzeiten und kleineren
Auflagenhöhen Rechnung trägt. "Wir wollen durch
innovative Lösungen mit einfacher Bedienung und
technologischer Überlegenheit die gewerblichen und
industriellen Drucker sowie die Buchbinder fit für die Zukunft
machen", erklärt Thomas Krischke, Leiter Postpress
Commercial. Dazu gehören das moderne Systemservice Angebot mit
dem dichtesten Servicenetzwerk der Branche sowie das
Trainingsangebot der Print Media Academy. Angebote wie das Business
Consulting unterstützen die Druckereien und
Weiterverarbeitungsspezialisten beim Erkennen von zusätzlichen
Produktivitäts- und Einsparpotenzialen. Durch den Ausbau des
Geschäftes im Bereich Verbrauchsmaterial soll zukünftig
die Zyklizität des Maschinengeschäftes abgefangen werden.
Über 1.000 Verkäufer und zirka 4.500 Techniker in 170
Ländern und 250 Niederlassungen sorgen für eine weltweite
Präsenz auch rund um die Weiterverarbeitung.
Der Bereich Postpress Commercial produziert an verschiedenen
Standorten: In Ludwigsburg Falzmaschinen (Stahlfolder),
Mailingsysteme und Auslagesysteme, in Leipzig Sammelhefter
(Stitchmaster), Klebebinder (Eurobind) und Fadensiegelmaschinen, in
Sidney/Ohio stellt Baumfolder Falzmaschinen für den
amerikanischen Markt her, und in Qingpu/Shanghai werden
Falzmaschinen für den chinesischen Markt produziert.
60 Jahre Stahlfolder: Meilensteine im Überblick
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1949 Kurt Stahl und Adolf I. Döpfert
gründen gemeinsam die Firma Stahl & Co. Maschinenfabrik
Ludwigsburg.
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1950 Kurt Stahl baut eigenhändig die erste
Falzmaschine, Adolf I. Döpfert baut den Vertrieb auf. Dieser
beschränkt sich in den ersten Jahren auf Deutschland und
wird danach durch das weltweite Vertriebs- und Servicenetz von
Heidelberg ausgebaut.
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1954 Das Falzmaschinenprogramm wird auf der drupa
vorgestellt.
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1960 Heutiger Standort Ludwigsburg-Neckarweihingen
wird bezogen.
Erfolgsmodelle sind die "Stahl Variabel"
mit den Arbeitsbreiten 58, 72, 86 und 100 Zentimeter und die
Kombifalzmaschinen mit den Arbeitsbreiten 58, 72, und 86
Zentimeter.
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1968 10.000. Falzmaschine wird ausgeliefert.
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1978 Kundeninformationszentrum wird in Ludwigsburg
eröffnet.
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1980 20.000. Falzmaschine wird ausgeliefert.
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1984 Kombifalzmaschine KC "Compact" wird
erstmals mit elektronischem Falzschwert vorgestellt und ist bis
heute die erfolgreichste Kombifalzmaschine.
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1986 Auf der drupa wird die erste vollautomatische
Taschenfalzmaschine CFC 66 mit 25 Stellmotoren vorgestellt. Mit
dem Computer Instruction Center CIS konnten die Falzprogramme am
PC erstellt und berechnet werden. Damit wurde die Falzmaschine
voreingestellt.
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1988 Die Taschenfalzmaschinenserie TC "Top
Cat" erreicht erstmalig Falzgeschwindigkeiten von 200 Metern
in der Minute.
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1991 Stahl übernimmt die Firmen Baumfolder
Corporation und Macey in den USA. Baumfolder stellt Falzmaschinen
für den amerikanischen Markt her. Macey produziert
Sammelhefter.
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1994 Stahl übernimmt die Firma McCain-Brehmer
Buchbindereimaschinen GmbH in Leipzig. Dort wird die Produktion
von Sammelheftern gebündelt und die neue Fadensiegelmaschine
FS 100 entwickelt.
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1995 Auf der drupa wird die TD/KD-Baureihe mit der
selbst entwickelten Steuerung DCT 2000 vorgestellt.
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1999 Heidelberg übernimmt die Stahl-Gruppe mit
den Standorten Ludwigsburg, Leipzig und Sidney/Ohio.
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2000 Auf der drupa werden erstmals Falzmaschinen
unter dem Namen Stahlfolder vorgestellt.
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2004 Markteinführung der neuen
Falzmaschinengeneration Stahlfolder TH/KH. Diese werden mit dem
Red Dot Design-Preis und dem PIA/GATF InterTech Award
ausgezeichnet. Bis heute sind über 3.500 Maschinen
ausgeliefert.
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2006 Produktionsstart der Falzmaschine KHC 78 und KHC
66 im Werk Qingpu/Shanghai.
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2008 Auf der drupa wird der Stahlfolder KH 82 mit
automatisiertem Kreuzbruch vorgestellt. Diese Maschine falzt
erstmals auch bei Kreuzbruchfalzungen mit 230 Metern in der
Minute und verkürzt die Rüstzeiten im Kreuzbruch um 80
Prozent.
Bild 1: Logo 60 Jahre Stahlfolder
Der Standort Ludwigsburg der Heidelberger Druckmaschinen AG
feiert 2009 den 60. Geburtstag seiner Falzmaschinen Stahlfolder.
Bild 2: Kunden Demo
Kunden aus aller Welt erfahren im Informationszentrum in
Ludwigsburg alles rund um das Thema Falzen. Das Bild zeigt eine
Vorführung am Stahlfolder TD 142.
Bild 3: KH 82 Operator
Der Stahlfolder KH 82 mit automatisiertem Kreuzbruch ist
eine Neuentwicklung aus Ludwigsburg, die zur drupa 2008 vorgestellt
wurde. Die Maschine falzt erstmals auch bei Kreuzbruchfalzungen mit
einer Geschwindigkeit von 230 Metern in der Minute und
verkürzt die Rüstzeiten im Kreuzbruch um 80 Prozent.
Bild 4: Presse Demo
60 Jahre Stahlfolder: Vertreter der deutschsprachigen
Fachpresse erhalten einen umfassenden Überblick über das
Produktportfolio aus Ludwigsburg, wie beispielsweise den
Stahlfolder Flexomailer mit Mailingtisch und Kartenkleber.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
Fax: +49 (0)6221 92 99 50 66
E-Mail:
hilde.weisser@heidelberg.com
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