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Zahlen und Fakten: Historie des Heidelberg Standorts Wiesloch-Walldorf

15.09.2007


Allgemeine Daten und Fakten zum Standort

  • Größte und modernste Druckmaschinenfabrik der Welt
  • Größter Produktionsstandort des weltweiten Heidelberg Fertigungsverbundes, der Wiesloch-Walldorf, Brandenburg, Amstetten und die Außenstelle Qingpu in Shanghai/China umfasst
  • Aufnahme der Produktion in 1957
  • Areal: 860.000 Quadratmeter
  • Gebäudenutzfläche 510.000 Quadratmeter
  • Mitarbeiter: rund 6.500
  • World Logistics Center (WLC) / Welt-Ersatzteilzentrum
  • Ausbildungszentrum
  • Lage: 15 km südlich von Heidelberg
Produktionsprogramm

  • Mechanische Kleinteile- und Elektronikfertigung
  • Montage aller Bogenoffset-Druckmaschinen und Plattenbelichter sowie deren weltweiten Versand
Umsatzentwicklung der Heidelberg Gruppe
1957 50 Millionen Euro
1967 120 Millionen Euro
1977 300 Millionen Euro
1987 1.000 Millionen Euro
1997 2.500 Millionen Euro
2007 3.586 Millionen Euro
Produktionskapazität Werk Wiesloch-Walldorf in Druckwerken pro Tag
1957 34
1967 48
1977 40
1987 61
1997 59
2007 65
Mitarbeiterentwicklung Werk Wiesloch-Walldorf
1957 900
1970 3.000
1975 3.459
1980 4.505
1985 4.766
1990 6.040
1996 5.657
2006 6.135
2007 6.500
Entwicklung des Standortes Wiesloch-Walldorf: Grundstückfläche und Gebäudenutzfläche (gemessen innerhalb der Gebäude mit sämtlichen Stockwerken)
Wiesloch-Walldorf
in Quadratmetern
 
Grundstücksfläche  
1957 385.000
1967 650.000
1977 740.000
1987 800.000
1997 850.000
2007 860.000
   
Gebäudenutzflächen  
1957 42.000
1967 130.000
1977 165.000
1987 250.000
1997 450.000
2007 510.000

Investitionen in Fertigungsverbund Heidelberg
1950 - 1979: 450 Millionen Euro (900 Millionen DM) in neue Produktionsanlagen in Wiesloch-Walldorf

1977 - 1987:
250 Millionen Euro (500 Millionen DM) in die Modernisierung und Erweiterung des Werkes Wiesloch-Walldorf

1988 - 2007:
650 Millionen Euro Investitionen in das Werk Wiesloch-Walldorf (einschließlich Neubau Halle 11 in Wiesloch-Walldorf für 45 Millionen Euro)

16. August 1985:
 Einweihung der Gießerei in Amstetten, 450 Millionen Euro Investition

1992:
100 Millionen Euro (200 Millionen DM) Investitionen in das Werk Brandenburg
Wichtige Meilensteine Standort Wiesloch-Walldorf
1957: Eröffnung der größten und modernsten Druckmaschinenfabrik der Welt mit einer Fläche von 385.000 Quadratmetern. Begonnen wird mit zwei Montagehallen, in denen der Original Heidelberger Tiegel und der Original Heidelberg Zylinder montiert werden.

1980:
Das Zentrallager entsteht.
 
1987:
Die Elektronikfertigung nimmt in Halle 9 die Produktion auf.
 
1990:
Bau des Verwaltungsgebäudes mit neuer Kantine.

1991:
Bau der Halle 12 in Wiesloch. Dort werden Kurven und Zahnräder gefertigt. Bau eines Rechenzentrums.

1995:
Einweihung des neuen Ausbildungszentrums

1999:
Eröffnung des World Logistics Center

2006:
Baubeginn Halle 11, in der die neuen großen Formatklassen montiert werden sollen.

2007:
Umbenennung des Standortes in Wiesloch-Walldorf Einweihung der Halle 11 am 15. September 2007 und Montagestart der großen Formatklasse Speedmaster XL 145 und XL 162 
Daten und Fakten zur neuen Halle 11 am Standort Wiesloch-Walldorf
Fläche 35.000 Quadratmeter
Hallenmaße Länge: 260 Meter, Breite: 135 Meter, Höhe: 17 Meter
Bekranung Sechs Brückenkräne mit jeweils 50 Tonnen Tragkraft
12 Konsollaufkräne mit jeweils 3,2 Tonnen Tragkraft
Boden 45 Zentimeter dicker Stahlbetonboden
Historie zu den Bogenoffset-Formatklassen von Heidelberg. Diese werden ständig weiterentwickelt und den Marktbedürfnissen angepasst:
Kleinformat 30 x 50 Zentimeter, seit 1962
Mittelformat 50 x 70 Zentimeter, seit 1974
Großformat 70 x 100 Zentimeter, seit 1975
75 x 105 Zentimeter, seit 2004
Großformat 6 106 x 145 Zentimeter, geplant ab 2008
Großformat 7b 120 x 162 Zentimeter, geplant ab 2008

Historie der Produkte im Detail
1962: Heidelberg vollzieht den Wechsel vom Buchdruck zum Offsetdruck. Erste Offsetdruckmaschine ist die Heidelberg KOR (Kleine Offset Rotation) im Format 40 x 57 Zentimeter

1965: Rotaspeed-Offsetmodelle im Format 71 x 102 Zentimeter als Zwei- und Vierfarbenmaschinen

1972: GTO-Einfarben

1974: Vierfarbenmaschine Speedmaster 72 V, 52 x 72 Zentimeter

1975: Zweifarben Speedmaster 102 ZP, 72  x 102 Zentimeter

1976: GTO-Zweifarben

1977: GTO-Vierfarben

1980: Ein-, Zwei- und Vierfarbenmaschinen im Mittelformat M-Offset

1984: T-Offset-Reihe für Kleinstdrucksachen, Format 28 x 39 Zentimeter

1985: Letzter Tiegel läuft vom Band. Insgesamt ausgeliefert: 165.000 Stück

1986: Speedmaster CD 102

1991: Einführung der Direct-Imaging-Technologie

1994: Speedmaster SM 74, Format 52  x 74 Zentimeter, Quickmaster Ein- und Zweifarbenmaschinen

1995: Quickmaster DI, Speedmaster SM 52, Printmaster QM 46

2000: Printmaster PM 74, Speedmaster CD 74, Printmaster PM 74 Vierfarben

2001: Speedmaster CD 102 Duo

2003: Printmaster PM 52

2004: Speedmaster XL 105, Speedmaster CD 74 mit Wendung

2008: Speedmaster XL 142 und XL 162


Weitere Meilensteine
1967: Namensänderung von Schnellpressenfabrik in "Heidelberger Druckmaschinen AG"

1982: Einweihung Zentrale (neue Hauptverwaltung) in Heidelberg

1990: Einweihung Forschungs- und Entwicklungszentrum in Heidelberg

2000: Eröffnung Print Media Academy in Heidelberg
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Wirtschaftspresse
Thomas Fichtl  
Tel.: + 49 (0)6221 92 47 47
Fax: +49 (0)6221 92 50 69
E-Mail: thomas.fichtl@heidelberg.com
Fachpresse
Hilde Weisser 
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
Fax: +49 (0)6221 92 50 69
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com

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